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Kalte Duschen und kühlere Räume: Deutsche Stadt schnürt hartes Energiespar-Paket

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Von: Patricia Huber

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Die Gas-Krise sorgt für große Ungewissheit. Um Energie einzusparen, hat die Stadt Hannover nun ein Maßnahmen-Paket beschlossen.

Hannover – Immer mehr Städte und Gemeinden reagieren auf die derzeitige Energiekrise. Die Versorgungslage mit Gas ist ungewiss. Es ist nicht vorhersehbar, ob Russland den Gashahn über Nord Stream 1 doch noch komplett zudreht, oder ob weiter nur eine geringe Menge nach Deutschland fließt. Daher müssen nun die Gasspeicher möglichst schnell gefüllt werden – und das gelingt nur, wenn schon jetzt im Sommer eingespart wird. Die Stadt Hannover will dazu einen Beitrag leisten und hat jetzt ein großes Energiespar-Paket geschnürt.

Gas-Krise: „Lage ist unberechenbar“

Das Ziel der Stadt ist es, den Energieverbrauch um 15 Prozent zu senken, erklärt Oberbürgermeister Belit Onay bei einer Pressekonferenz. „Die Lage ist unberechenbar, wie es gerade die letzten Tage gezeigt haben. Die Landeshauptstadt versucht dennoch, sich so gut es geht vorzubereiten. Wir sehen uns hier in der Verantwortung und müssen vorangehen. Jede gesparte Kilowattstunde schont die Gasspeicher“, betonte Onay.

Hannovers Energiespar-Paket: So soll der Gas-Verbrauch reduziert werden

Das Energiespar-Programm der Stadt Hannover beinhaltet eine lange Liste an Sofortmaßnahmen. Die Wichtigsten hier im Überblick:

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Auch Baden-Württemberg ist auf Energiespar-Kurs

Aber nicht nur in Hannover gibt es strenge Spar-Maßnahmen. Am Dienstag (26. Juli) beschloss Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann laut Bild-Bericht ebenfalls einen Energiesparplan. Dort sollen Raumtemperaturen abgesenkt und Warmwasser gespart werden. Auch ein „Energiesparbüchle“ soll helfen, weniger Energie zu verbrauchen. (ph)

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