Bryan Singer

"X-Men"-Regisseur: Weitere Missbrauchsvorwürfe

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Regisseur Bryan Singer sieht sich schwerwiegenden Vorwürfen ausgesetzt.

Los Angeles - „X-Men“-Regisseur Bryan Singer (48) sieht sich neuen Vorwürfen von sexueller Nötigung ausgesetzt. Er soll im Jahr 2006 einen britischen Teenager missbraucht haben.

US-Medien berichten übereinstimmend von einer entsprechenden Klage, die am Samstag in Los Angeles eingereicht wurde. Der namentlich nicht genannte Kläger, der zu der Zeit 17 Jahre alt war, behauptet darin, der Filmemacher habe ihn nach der Londoner Premiere seines Films "Superman Returns" in der Suite seines Hotels zu sexuellen Handlungen gezwungen. Produzent Gary Goddard soll bei den Vorgängen ebenfalls beteiligt gewesen sein.

Das Schutzalter in England betrug damals wie heute 16 Jahre, in Kalifornien jedoch sind es 18. Der klagende Anwalt - es ist derselbe, der bereits vor zwei Wochen Klagen gegen Singer und drei weitere Branchengrößen eingereicht hatte - möchte durchsetzen, dass in dem Fall das US-Recht angewendet wird. Für den Montagnachmittag (Ortszeit) wurde eine Pressekonferenz in Los Angeles angekündigt.

Singers Rechtsanwalt wies die neuen Behauptungen in einem schriftlichen Statement zurück. Es sei an der Zeit, „dass sich Medien und Öffentlichkeit auf die ruchlosen Motive und Taktiken“ des Anwalts konzentrierten, „die einzig und allein davon getrieben sind, einen unschuldigen Mann wie Bryan Singer niederzumachen“.

Singer zählt zu Hollywoods erfolgreichsten Regisseuren. Neben „X-Men“ und „X-Men 2“ drehte er unter anderem „Superman Returns“ und „Operation Walküre - Das Stauffenberg Attentat“. Sein neuer Film „X-Men: Zukunft ist Vergangenheit“ läuft in zwei Wochen in den Kinos an.

dpa/hn

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