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Diese Prominenten sind 2021 verstorben

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Von: Christoph Stadtler

Willi Herren beim RTL Spendenmarathon Wir helfen Kindern im Jahr 2016.
Willi Herren beim RTL Spendenmarathon „Wir helfen Kindern“ im Jahr 2016. 2021 verstarb der Schauspieler völlig überraschend. © Malte Ossowski/Sven Simon/Imago Images

Diese Todesfälle haben Deutschland und die Welt bewegt: Wir erinnern an Prominente, die 2021 für immer die Bühne des Lebens verlassen haben.

Auch 2021 mussten wir uns bereits von zahlreichen Prominenten verabschieden, die für immer ihre Augen geschlossen haben. In dieser Fotostory erinnern wir an sie.

Garry Marsden (3. Januar)

Gerry Marsden, britischer Musiker, zeigt seine Auszeichnung „Order of the British Empire“
Gerry Marsden, britischer Musiker, zeigt seine Auszeichnung „Order of the British Empire“ © Matthew Fearn/PA Wire/dpa/picture alliance

Der Hit „You‘ll Never Walk Alone“ der Band „Gerry and the Pacemakers“ dürfte jedem Fußball-Fan ein Begriff sein. Die Hymne des FC Liverpool ist einer der bekanntesten Fußball-Songs überhaupt. Und wer war der Leadsänger der Band? Richtig, Gerry Marsden. Der gebürtige Liverpooler verstarb am 3. Januar nach kurzer Krankheit wegen Komplikationen mit dem Herzen.

Tanya Roberts (4. Januar)

Tanya Robert bei einer Veranstaltung auf dem Roten Teppich
Tanya Roberts spielte in Blockbustern wie „James Bond“ oder „3 Engel für Charlie“ © IMAGO / ZUMA Wire

Bond-Girl (an der Seite von Roger Moore in „James Bond 007 - Im Angesicht des Todes“) und auch noch eine von Charlies Engeln! Kein Problem für Tanya Roberts. Sie spielte in beiden Blockbustern mit. An Weihnachten 2020 brach die Schauspielerin zusammen und wurde in ein Krankenhaus in Los Angeles eingeliefert. Am 4. Januar 2021 teilte ihr Sprecher Mike Pingel fälschlicherweise mit, sie sei einen Tag vorher im Krankenhaus verstorben. Es soll ein Missverständnis mit dem Lebensgefährten von Roberts gegeben haben. Am Abend des 4. Januars starb sie dann jedoch an den Folgen einer Harnwegsinfektion.

Bob Brett (5. Januar)

Boris Becker and Coach Bob Brett beim Champions-Dinner in Wimbledon 1989
Bob Brett machte Boris Becker zur Nummer eins der Welt © Paul Zimmer/IMAGO

Der Australier Bob Brett (auf dem Foto rechts) machte Tennis-Star Boris Becker zur Nummer eins der Welt. Am 27. Januar 1991 gewann Becker die Australien Open - sein fünfter Grand-Slam-Titel - und stieg zum besten Spieler der damaligen Tenniswelt auf. Wenig später trennten sich die Wege der beiden, denn Coach Brett war immer ein realistischer Mensch: „Ich wusste, dass er mich nicht mehr brauchte“ - und zog folgerichtig den Schlussstrich. Am 5. Januar 2021 verstarb er an den Folge eines Krebsleidens.

Siegfried Fischbacher (13. Januar)

Die US-Magier Roy Horn und Siegfried Fischbacher vom Duo Siegfried und Roy kommen in den Bayerischen Hof.
Das Duo „Siegfried & Roy“ begeisterten über Jahre mit ihren Zaubershows in Las Vegas © Felix Hörhager/dpa/picture alliance

Neun Monate nach seinem Partner Roy verstarb am 13. Januar 2021 auch das zweite Mitglied aus dem Zauber-Duo „Siegfried & Roy“. Siegfried Fischbacher (auf dem Foto links) erlag einem Krebsleiden, das erst wenige Tage vor seinem Tod öffentlich bekannt wurde. Der gebürtige Rosenheimer verzauberte mit Partner Roy Millionen von Menschen. Ihre magischen Shows in Las Vegas waren echte Highlights.

Manfred Lamy (17. Januar)

Manfred Lamy gestikuliert mit seiner rechten Hand
Manfred Lamy führte viele Jahre lang erfolgreich den Schreibgerät-Hersteller „Lamy“ © Lutz Sternstein/Lamy Gmbh/dpa/picture alliance

Einen Stift der Firma „Lamy“ dürfte vermutlich jeder schon mal in der Hand gehalten haben. Der Hersteller für Schreibgeräte mit Sitz in Heidelberg ist eine weltweit bekannte Designmarke. Manfred Lamy führte von 1973 bis 2006 das Unternehmen höchst erfolgreich und gilt heute noch als Ikone für seine handlichen Designideen. Am 17. Januar verstarb er im Alter von 84 Jahren.

Larry King (23. Januar)

Larry King winkt im Trump Tower in eine Kamera
Larry King winkt im Trump Tower in eine Kamera © Albin Lohr-Jones/Pool/dpa/picture alliance

Larry King verstarb im Cedars-Sinai Medical Centre in Los Angeles am 23. Januar 2021. Die Talkshow-Legende hatte sich im Alter von 87 Jahren mit dem Coronavirus infiziert und erlag wenig später der Infektion. Bekannt wurde King durch seine Talkshow „Larry King Live“, die von 1985 bis 2010 beim US-Sender CNN ausgestrahlt wurde. Zu seinen prominentesten Interviewpartnern gehörten alle US-Präsidenten seit Richard Nixon, aber auch Prominente wie Wladimir Putin, Mick Jagger, Julian Assange oder Michael Jackson.

Cicely Tyson (28. Januar)

Cicely Tyson bei den Creative Arts Emmy Award in Los Angeles
Cicely Tyson bei den Creative Arts Emmy Award in Los Angeles © IMAGO / UPI Photo

96 Jahre alt wurde Cicely Tyson. Die gebürtige New Yorkerin gilt als absolute Filmikone. Ehrenoscar für ihr Lebenswerk 2019, Tony Award, drei Emmys, Presidential Medal of Freedom und Kennedy-Preis - es gibt eigentlich nichts, das Tyson nicht an Preisen abgestaubt hat. Sie galt als Vorbild für unzählige afroamerikanische Schauspieler:innen und Künstler:innen und war in den Achtzigern für sieben Jahre mit Jazz-Legende Miles Davis verheiratet.

Dustin Diamond (1. Februar)

Dustin Diamond hält bei einer Pressekonferenz ein Mikrofon in der Hand.
Dustin Diamond ist im Alter von 44 Jahren verstorben © Scottt Weiner/MediaPunch/IMAGO / MediaPunch

Am 1. Februar starb Dustin Diamond im Alter von 44 Jahren an den Folgen einer Lungenkrebserkrankung. Erst drei Wochen vor seinem Ableben wurde seine Krebserkrankung diagnostiziert. Berühmt geworden war der Schauspieler durch seine Rolle als Samuel „Screech“ Powers in der US-Sitcom „California High School“. Aus Angst vor Schändung seines Grabsteins soll es sein Wunsch gewesen sein, dass sein Leichnam eingeäschert und in zwei Urnen an seinen Vater und Freudin Tash übergeben wird.

Captain Sir Tom Moore (2. Februar)

Sir Tom Moore, Weltkriegsveteran und Rekord-Spendensammler, lächelt bei der Startveranstaltung für die Lloyd Scott Three Peaks Challenge.
Sir Captain Tom Moore wurde im Alter von 100 Jahren noch zur britischen Berühmtheit © Jacob King/PA Wire/dpa/picture alliance

Captain Sir Tom Moore wurde im ganz hohen Alter noch zu einer nationalen Berühmtheit. Der Brite hatte zu seinem 100. Geburtstag im April 2020 eine Corona-Spendenaktion für das nationale Gesundheitssystem gestartet. Er wollte mit seinem Rollator einhundert Mal seinen Garten abschreiten und dafür tausend Pfund einsammeln. Am Ende waren es unfassbare 33 Millionen Pfund (circa 38 Millionen Euro)! Tragischerweise starb Moore Anfang Februar im Zuge einer Corona-Erkrankung.

Seinen Humor hat der Weltkriegsveteran nie verloren. Angelehnt an den Komiker Spike Milligan, auf dessen Grabstein „Ich sagte doch, dass ich krank bin“ zu lesen ist, hat sich Moore für sein eigenes Grab die Aufschrift: „Ich sagte doch, dass ich alt bin“ gewünscht. 

Mary Wilson (8. Februar)

Mary Wilson lacht bei einer Veranstaltung in die Kamera
Mary Wilson gründete 1959 die „Supremes“ © IMAGO / MediaPunch

Zusammen mit Diana Ross und Florence Ballard gründete sie 1959 die „Supremes“. Anfang Februar verstarb die US-amerikanische Soul-Legende Mary Wilson im Alter von 76 Jahren in ihrer Zuhause in Las Vegas. Sie war das einzige Mitglied, das von der Gründung bis zur Trennung 1977 Teil der Gesangsgruppe war. Im Jahr 1988 wurde sie in die Rock and Roll Hall of Fame aufgenommen.

Rush Limbaugh (17. Februar)

Rush Limbaugh hebt bei einem Auftritt bei der Conservative Political Action Conference in Washington seinen Zeigefinger mahnend nach oben
Rush Limbaugh bei einem Auftritt bei der Conservative Political Action Conference in Washington © ALEXIS C. GLENN/UPI Photo/IMGAO

Rush Limbaugh war ein streitbarer, rechtskonservativer US-amerikanischer Radiomoderator, der am 17. Februar in Palm Beach verstarb. Seiner „Rush Limbaugh Show“ sollen zwischen 14 und 20 Millionen Menschen pro Woche zugehört haben. Dadurch galt er als einer der einflussreichsten Vertreter der New Right in den Massenmedien. Er war ein großer Unterstützer des Ex-US-Präsidenten Donald Trump und galt als eine der einflussreichsten Medienpersönlichkeiten überhaupt der USA.

Sascha Gaugel (17. Februar)

Der Designer Sascha Gaugel zeigt sich mit Model Eva Padberg (l) und anderen Models nach der Präsentation seiner Kollektion „Hausach Couture“ auf der Mercedes-Benz Fashion Week
Modedesigner Sascha Gaugel ist mit 46 Jahren gestorben © Soeren Stache/dpa/picture alliance

Er war unter anderem der Stylist von Helene Fischer und Sophia Thomalla. 2006 gründete Sascha Gaugel (mittig auf dem Foto) sein Label „Hausach Couture“ und war für das Aussehen vieler deutscher Stars verantwortlich. Am 17. Februar verstarb der Star-Designer in seinem Haus in Hamburg im Alter von 46 Jahren. Bestätigt hatte dies sein Lebensgefährte Kalle Hildinger gegenüber der Bild-Zeitung: „Sascha, der wunderbare Mann an meiner Seite, der stärkste Mann, den ich kenne, auf einmal ist er weg.“

Heinz Thiele (23. Februar)

Der Vorstandsvorsitzende der Knorr-Bremse AG, Heinz Hermann Thiele, spricht auf der Bilanz-Pressekonferenz der Knorr-Bremse AG in München.
Der Vorstandsvorsitzende der Knorr-Bremse AG, Heinz Hermann Thiele, spricht auf der Bilanz-Pressekonferenz der Knorr-Bremse AG in München. © Frank Leonhardt/dpaweb/dpa/picture alliance

Heinz Hermann Thiele ist am 23. Februar völlig überraschend im Alter von 79 Jahren verstorben. Der Münchner Selfmade-Milliardär machte aus dem Konzern „Knorr-Bremse“ zum Weltkonzern mit zuletzt 6,2 Milliarden Euro Umsatz. In einer Stellungnahmen des Unternehmens hieß es: „Er hinterlässt ein einzigartiges und außergewöhnliches Lebenswerk“. Knorr-Bremse ist heute die Nummer eins bei Eisenbahnbremsen und führend bei LKW-Bremsen.

Vernon Jordan (1. März)

Vernon Jordan bei einer Debatte zwischen den Präsidentschaftskandidaten Hillary Clinton und Donald Trump
Vernon Jordan bei einer Debatte zwischen den Präsidentschaftskandidaten Hillary Clinton und Donald Trump © Justin Lane/dpa/picture alliance

Vernon Jordan, Bürgerrechtsanwalt aus dem Süden der USA, ist im Alter von 85 Jahren am 1. März 2021 verstorben. Er war einer der einflussreichsten Männer in Washington. In den frühen 90er Jahren war er ein enger Freund des damaligen US-Präsidenten Bill Clinton, mit dem er lange Zeit eng zusammenarbeitete. Bei der US-Wahl 2004 war er Teil der John-Kerry-Kampagne, der Präsidentschaftskandidat musste sich letztendlich jedoch George W. Bush geschlagen geben.

Olivier Dassault (7. März)

Der französische Milliardär und Politiker Olivier Dassault kommt zum 42. Deauville American Film Festival.
Der französische Politiker Olivier Dassault ist bei einem Helikopterabsturz umgekommen © Etienne Laurent/EPA/dpa/picture alliance

Olivier Dassault ist bei einem Hubschrauberabsturz im März 69-jährig ums Leben gekommen. Der französische Milliardär saß bis zu seinem Tod für die Republikanische Partei in der französischen Nationalversammlung. Bereits sein Großvater Marcel gründete die Firmengruppe Dassault, der später dann auch Oliviers Vater Serge vorstand. Die Dassault Aviation Gruppe ist seit 70 Jahren ein führender französischer Flugzeughersteller. Er und seine drei Geschwister sollen jeweils über ein Vermögen von fünf Milliarden Euro verfügen beziehungsweise verfügt haben.

Marvin Hagler (13. März)

Boxlegende Marvin Hagler und seine Frau Kay kommen zur Verleihung der Laureus World Sports Awards 2019
Boxlegende Marvin Hagler und seine Frau Kay kommen zur Verleihung der Laureus World Sports Awards 2019 © Claude Paris/dpa/picture alliance

Er gilt als einer der besten Mittelgewichtsboxer aller Zeiten. Marvelous Marvin Hagler war von 1980 bis 1987 unumstrittener Weltmeister in seiner Gewichtsklasse - und das trotz starker Gegner wie Sugar Ray Leonard, Roberto Duran und Thomas Hearns. Er stammte aus New Jersey, zog nach Rassenunruhen in deren Folge das Haus des Haglers 1967 abgebrannt wurde nach Brockton um und wurde dort dann zum Boxer. Den Namen „Marvelous“ (zu deutsch: wunderbar) ließ er sich als zusätzlichen Vornamen in seinen Pass eintragen. Der ewige Underdog starb am 13. März im Alter von 66 Jahren in New Hampshire.

Sabine Schmitz (16. März)

Die Rennfahrerin Sabine Schmitz sitzt am Nürburgring während des Trainings zum Langstreckenpokal in ihrem Porsche 997
Die Rennfahrerin Sabine Schmitz sitzt am Nürburgring während des Trainings zum Langstreckenpokal in ihrem Porsche 997 © Thomas Frey/dpa/picture alliance

Rennfahrerin Sabine Schmit erlag am 16. März 2021 ihrer Krebserkrankung. Aufgewachsen in Nürburg entwickelte sie sich zur „Königin der Nordschleife“ auf dem Nürburgring. 1996 gewann sie zusammen mit Johannes Scheid und Hans Widman das legendäre 24-Stunden-Rennen. Und das als erste Frau überhaupt! Schon seit 2017 litt sie unter einem seltenen Vulvakarziom, das ein hartnäckiger Begleiter ihres Lebens bleiben sollte. Trotz zahlreicher Operationen und Chemotherapien kam der Krebs immer wieder zurück.

Karin Strenz (21. März)

Bundeskanzlerin Angela Merkel und die CDU-Bundestagsabgeordnete Karin Strenz sprechen am Rande eines Wahlkampftauftritts in Wismar (Mecklenburg-Vorpommern) miteinandern.
Karin Strenz zusammen mit Bundeskanzlerin Angela Merkel © Jens Büttner/dpa-Zentralbild/dpa/picture alliance

CDU-Politikerin Karin Strenz verlor auf dem Rückflug von einer privaten Reise von Kuba zurück in die Heimat das Bewusstsein und verstarb nach einer Notlandung in Irland im Universitätskrankenhaus Limerick infolge eines akuten Herzproblems. Die Christdemokratin war seit 2009 Mitglied des Bundestags und vorher Landtagsabgeordnete in Schwerin. In die Schlagzeilen geriet sie jedoch wegen des Verdachts der Bestechlichkeit und Geldwäsche, in Folge deren der Bundestag im Januar 2020 ihre Immunität aufhob.

Elgin Baylor (22. März)

Elgin Baylor steht neben einer Statue, die den großen Spieler der Minneapolis und Los Angeles Lakers vor dem Staples Center in Los Angeles ehrt.
Elgin Baylor steht neben einer Statue, die Ex-Star der Los Angeles Lakers vor dem Staples Center ehrt. © Reed Saxon/AP/dpa/picture alliance

Elgin Baylor war zu seiner Zeit einer der offensivstärksten Spieler der nordamerikanischen Basketballliga NBA. Passenderweise war er auch der erste NBA-Spieler, der mit 71 Punkten am 11. Dezember 1960 mit seinen Los Angeles Lakers gegen die New York Knicks die 70-Punkte-Marke übertraf. Von 1958 bis 1971 war er als Spieler tätig, später auch noch als Trainer. Am 22. März 2021 verstarb er im Alter von 86 Jahren an der Seite seiner Ehefrau Elaine und Tochter Krystal. Die Präsidentin seiner Los Angeles Lakers Jeannie Buss lobte Baylor als „den Superstar seiner Zeit.“

George Segal (23. März)

2017 bekommt George Segal seinen eigenen Stern auf dem weltberühmten Hollywood Walk of Fame
2017 bekam George Segal seinen eigenen Stern auf dem weltberühmten Hollywood Walk of Fame © David Edwards/MediaPunch/IMAGO

Komplikationen bei einer Herz-Bypass-Operation war der Grund für den Tod von George Segal. Dem mit 87 Jahren verstorbenen Schauspieler gelang mit seiner Rolle im Klassiker „Wer hat Angst vor Virginia Woolf?“ (1966) an der Seite von Elizabeth Tylor und Richard Burton der Durchbruch. Für seine Leistung in diesem Film wurde er in der Kategorie „Bester Nebendarsteller“ für den Oscar und den Golden Globe nominiert. Die Auszeichnungen sollte er zwar nicht abstauben, den Golden Globe gewann er aber dann doch noch. für die Liebeskomödie „Mann, bist du Klasse!“ wurde er 1974 zum besten Hauptdarsteller ernannt.

Paul Ritter (5. April)

Paul Ritter wurde weltweit durch seine Rolle in „Harry Potter“ berühmt
Paul Ritter wurde weltweit durch seine Rolle in „Harry Potter“ berühmt ©  Zak Hussein/PA Wire/dpa/picture alliance

Paul Ritter wurde den britischen TV-Zuschauern durch diverse Rollen im Fernsehen und Theaterbühnen des Landes bekannt. Als der Schriftsteller Eldred Worple hatte er außerdem einen kleinen Auftritt in „Harry Potter und der Halbblutprinz“. Im Alter von nur 54 Jahren verstarb Ritter am 5. April an den Folgen eines Hirntumors - zu Hause im Beisein seiner Ehefrau und seiner beiden Söhne.

Rapper DMX - Earl Simmons (9. April)

Der US-Rapper DMX steht bei einem Konzert auf der Bühne.
Der US-Rapper DMX steht bei einem Konzert auf der Bühne. © Rafal Guz/PAP/dpa/picture alliance

„Party Up“, „Where the Hood at?“ oder „X Gon’ Give It to Ya“ - es sind die bekanntesten Hits von Rapper DMX. Mit bürgerlichem Namen hieß der Musiker Earl Simmons, am 9. April 2021 verstarb er an einer Überdosis. Zuvor war er noch in ein Krankenhaus eingeliefert worden, nachdem er jedoch einen Herzinfarkt erlitt, konnten die Ärzte sein Leben nicht mehr retten. Viele Stars wie Alicia Keys, Snoop Dog oder Dwayne „The Rock“ Johnson zeigten in den sozialen Medien ihre Anteilnahme. DMX war seit seinem 14. Lebensjahr süchtig nach Crack und Kokain.

Prinz Philip (9. April)

Prinz Philipp mit seiner Ehefrau Queen Elizabeth II.
Prinz Philipp mit seiner Ehefrau Queen Elizabeth II. © Andy Rain/dpa/picture alliance

Am 9. April 2021 schlief der 99-jährige Prinz Philipp auf Schloss Windsor friedlich ein und sollte zwei Monate vor seinem 100. Geburtstag nicht mehr aufwachen*. Zuvor verbrachte der Ehemann von Queen Elizabeth II. bereits einige Wochen im Krankenhaus, da ihm eine Infektion zu schaffen machte. Zudem wurde er am Herzen operiert. Im November 1947 heiratete er die damalige Prinzessin und Thronfolgerin Elizabeth. Schon in jungen Jahren hatten sich die beiden kennengelernt, die heutige Queen - damals 13 Jahre jung - soll sich sofort in ihn verliebt haben.

Barby Kelly (15.April)

Die Kelly Family bei der Verleihung der Goldenen Kamera 1998. v.l.n.r: John, Kathy, Barby, Paddy, Angelo.
Die Kelly Family bei der Verleihung der Goldenen Kamera 1998. v.l.n.r: John, Kathy, Barby, Paddy, Angelo. © Morlok/Imago Images

Wenige Tage vor ihrem 46. Geburtstag ist Barby Kelly (3.v.l, neben ihren Brüdern Paddy und Angelo) „nach kurzer Krankheit“ verstorben, das teilte die Kelly Family auf Instagram mit: „Wir werden Barby unendlich vermissen und sie immer in unseren Herzen tragen. Danke für Eure Anteilnahme und Gebete.“ Insgesamt besteht die Familie der Kellys neben den Eltern aus insgesamt dreizehn Kindern, von denen elf der Band „The Kelly Family“ angehörten, mittlerweile sind jedoch nicht mehr alle aktiv. Barby Kelly spielte in der Band Gitarre und Percussion, im Jahr 2000 zog sie sich aus der Öffentlichkeit zurück*.

Helen McCrory (16. April)

Helen McCrory bei der Premiere von „A Little Chaos“ in London
Helen McCrory bei der Premiere von „A Little Chaos“ in London © Hannah Mckay/dpa/picture alliance

Mit Helen McCrory verstarb 2021 eine weitere Darstellerin aus den Harry-Potter-Filmen. McCrory verkörperte Narzissa Malfoy, die Mutter des Harry-Potter-Rivalen Draco. Auch im James-Bond-Film „Skyfall“ spielte die Britin eine Rolle - die Parlamentsabgeordnete Clair Dowar. Ihr Ehemann, der Schauspieler Damian Lewis, bestätigte ihren Tod auf Twitter: „Sie starb, wie sie lebte. Furchtlos", schrieb Lewis weiter. Seine Frau sei "von einer Welle der Liebe von Freunden und Familie" umgeben gewesen.

Willi Herren (20. April)

Willi Herren beim RTL Spendenmarathon Wir helfen Kindern im Jahr 2016.
Willi Herren beim RTL Spendenmarathon Wir helfen Kindern im Jahr 2016. © Malte Ossowski/Sven Simon/Imago Images

Die Nachricht kam für alle überraschend. Willi Herren verstarb mit nur 45 Jahren in seiner Wohnung in Köln. Der deutsche Schauspieler („Lindenstraße“), Entertainer und Ballermannsänger („So gehn die Gauchos (So gehn die Deutschen)“) hinterlässt seinen Sohn Stefano sowie seine Tochter Alessia, die sich auf Instagram mit emotionalen Worten von ihrem Vater verabschiedete: „Mein Herz, Mein Blut, Mein Leben. Ich liebe dich, Papa. Du hast mich immer „Engel“ genannt, aber jetzt bist du mein Schutzengel.“

Thomas Fritsch (21. April)

Thomas Fritsch auf der Premiere des Musicals Der Schuh des Manitu im Theater des Westens in Berlin.
Thomas Fritsch auf der Premiere des Musicals Der Schuh des Manitu im Theater des Westens in Berlin. © Eventpress Schulz/Imago Images

Im Alter von 77 Jahren ist Schauspieler Thomas Fritsch friedlich entschlafen. Bekannt wurde Fritsch in den 60er-Jahren durch seine Rollen in den Filmen „Das schwarz-weiß-rote Himmelbett“, „Der letzte Ritt nach Santa Cruz“ oder „Drei Männer im Schnee“. Einem jüngeren Publikum wird wohl, neben seinem Auftritt in der Satire „Der Wixxer“ vor allem seine Stimme im Gedächtnis bleiben. So sprach Fritsch nicht nur die deutsche Stimmen von Russell Crowe und Jeremy Irons, sondern fungierte auch 15 Jahre lang als Erzähler der erfolgreichen Hörspielserie „Die drei ???“.

Milva (Maria Ilva Biolcati) (23. April)

Die Chansonsängerin Milva tritt 2008 in Berlin auf.
Die Chansonsängerin Milva tritt 2008 in Berlin auf. © Rainer Jensen/dpa

Auf dem italienischen Schlagerfestival von San Remo wurde Milva 1961 entdeckt. Daraufhin baute sich die Sängerin mit dem feuerroten Haar eine große Fangemeinde in Deutschland, aber auch in Lateinamerika, Spanien und Frankreich auf. Die Chansonsängerin und Schauspielerin wurde hierzulande vor allem durch ihre Interpretation von Brecht-Weil-Liedern berühmt. Im Jahr 2010 zog sie sich aus dem öffentlichen Musikleben zurück, nun starb sie im Alter von 81 Jahren nach langer Krankheit in Mailand. Italiens Kulturminister bezeichnete die Sängerin als „eine große Italienerin, eine Künstlerin, die aus ihrem Heimatland auf die internationale Bühne aufgestiegen ist“ und mit ihrer Stimme „intensive Emotionen“ bei den unterschiedlichsten Menschen auslösen konnte.

Michael Collins (28. April)

Der US-amerikanische Astronaut Michael Collins (r.) mit Bob Caban, dem Direktor des Kennedy Space Center.
Der US-amerikanische Astronaut Michael Collins (r.) mit Bob Caban, dem Direktor des Kennedy Space Center. © Frank Michaux/NASA/AP/dpa

Die erste menschliche Mondlandung der Weltgeschichte - und er war dabei. Michael Collins (r.) war Pilot der Kommandokapsel der „Apollo 11“ am 20. Juli 1969, während Neil Armstrong und Buzz Aldrin die ersten Fußstapfen auf dem Mond hinterließen. Mit Pioniertaten kennt Collins sich aus, bei der „Gemini 10“-Mission wurde er der erste Mensch, der sich im All von einem Flugkörper zum anderen bewegte. Im Alter von 90 Jahren starb Collins an Krebs. Seine Familie teilte mit: „Wir werden ihn schrecklich vermissen. Aber wir wissen auch, wie glücklich er sich gefühlt hat, das Leben zu leben, das er gelebt hat. Wir werden seinem Wunsch nachkommen, dieses Leben zu feiern und nicht zu trauern.“

Frank McRae (29. April)

Frank McRae 1987 in dem Film „Batteries Not Included“.
Frank McRae 1987 in dem Film „Batteries Not Included“. © ©Universal/Courtesy Everett Collection/Imago Images

Frank McRae wechselte nach seiner Football-Karriere als Defensive Tackle für die Chicago Bears und Los Angeles Rams in die Filmbranche. Seine Fans danken es ihm bis heute. Internationale Anerkennung brachten ihm unter anderem seine Rolle in dem James-Bond-Film „Lizenz zum Töten“ (1989) sowie seine Darstellung des Leutnant Dekker in „Last Action Hero“ (1993) mit Arnold Schwarzenegger. McRae wirkte in mehr als 40 Filmen mit. Im Alter von 80 Jahren verstarb er an einem Herzinfarkt, er hinterlässt seinen Sohn Marcellus, eine Schwiegertochter und drei Enkelkinder.

Olympia Dukakis (1. Mai)

Olympia Dukakis bei der Verleihung ihres Sterns auf dem Hollywood Walk of Fame in West Hollywood.
Olympia Dukakis bei der Verleihung ihres Sterns auf dem Hollywood Walk of Fame in West Hollywood. © Patrick Rideaux/Imago Images

Zwei Legenden auf der Kinoleinwand - in den 80er Jahren standen Cher und Olympia Dukakis für die Romantikkomödie „Mondsüchtig“gemeinsam vor der Kamera. Dukakis spielte Chers Mutter und räumte für diese Rolle sowohl einen Oscar als auch einen Golden Globe als beste Nebendarstellerin ab. Bis kurz vor ihrem Tod drehte sie noch für den Film „Not To Forget“. Und vergessen wird Dukakis auf keinen Fall werden, zu zahlreich waren ihre menschlichen Darstellungen in diversen Filmen, zu menschlich lebte sie ihr Leben, so setzte sie sich schon zu Beginn ihrer Karriere für LGBTI-Rechte ein, in den 60er Jahren noch keine Selbstverständlichkeit. Dukakis verstarb im Alter von 89 Jahren nach längerer Krankheit. Cher verabschiedete sich auf Twitter von der „unglaublichen“ Schauspielerin, ihr Bruder Apollo Dukakis meldete sich auf Facebook mit den Worten „Nach vielen Monaten schwindender Gesundheit ist sie endlich in Frieden und vereint mit ihrem Mann Louis.“

Jan Hahn (4. Mai)

Der Frühstücksfernsehen Moderator Jan Hahn bei der Premiere des Films „Die Udo Honig Story“ in München.
Der Frühstücksfernsehen Moderator Jan Hahn bei der Premiere des Films „Die Udo Honig Story“ in München. © FrankHoermann/SVEN SIMON/Imago Images

Er machte das morgendliche Aufstehen weniger schlimm. Jan Hahn moderierte von 2005 bis 2016 das „Frühstücksfernsehen“ auf Sat. 1, anschließend wechselte er zu „Guten Morgen Deutschland“ auf RTL. Stets gut gelaunt, immer innovativ und mit einem Lächeln auf dem Gesicht begrüßte Hahn die Zuschauer und Zuschauerinnen in zahlreiche neue Tage. Er wird vermisst werden, nicht nur von seinen Kollegen und Kolleginnen, die sich sowohl auf Instagram als auch vor der Kamera emotional von ihm verabschiedeten. So äußerte sich seine Sat. 1 Kollegin Marlene Lufen mit den Worten „Jan war einfach ein Typ, den es kein zweites Mal gab. Es hat einfach Spaß gemacht mit ihm.“ Hahn verstarb im Alter von 47 Jahren nach kurzer und schwerer Krankheit.

Norman Lloyd (11. Mai)

Der Schauspieler Norman Lloyd auf dem William S. Paley TV Festival in Los Angeles.
Der Schauspieler Norman Lloyd auf dem William S. Paley TV Festival in Los Angeles. © Milan Ryba/Imago Images

Ganze 106 Jahre verbrachte Norman Lloyd auf dieser Erde. 80 davon vor der Filmkamera, er drehte dabei sowohl mit Charlie Chaplin als auch mit Alfred Hitchcock und Orson Welles. 75 Jahre lang war er mit der 2011 verstorbenen Schauspielerin Peggy Craven verheiratet. Mit 100 Jahren spielte er zuletzt noch - für Judd Apatows Film „Dating Queen“. Er verstarb in seinem Zuhause in Los Angeles.

Eric Carle (23.Mai)

Der Autor und Illustrator Eric Carle sitzt im Eric-Carle-Museum in den USA bei einer Signierstunde für Kinder vor einem Bild der „Raupe Nimmersatt“.
Der Autor und Illustrator Eric Carle sitzt im Eric-Carle-Museum in den USA bei einer Signierstunde für Kinder vor einem Bild der „Raupe Nimmersatt“. © Kristin Angel/The Eric Carle Museum of Picture Book Art/dpa

Eric Carle wusste, welche Bedeutung er durch sein Bilderbuch in zahlreichen Kinderköpfen geschaffen hatte. „Die kleine Raupe Nimmersatt“ war ein weltweiter Erfolg, Carle war sich deshalb auch im hohen Alter nie zu Schade, seine Fans zu unterhalten. Im Bild sitzt der US-amerikanische Autor und Illustrator im Eric-Carle Museum in den USA bei einer Signierstunde für Kinder. Carle schrieb insgesamt mehr als 75 Bücher, viele davon farbenfroh und voll mit Hoffnung. Er starb im Kreise seiner Familie im Alter von 91 Jahren.

John Davis (24. Mai)

Der Sänger und Musiker John Davis (r.) wurde als eine der Stimmen hinter der Kultband „Milli Vanilli“ bekannt.
Der Sänger und Musiker John Davis (r.) wurde als eine der Stimmen hinter der Kultband „Milli Vanilli“ bekannt. © IMAGO / STAR-MEDIA

Er war einer der echten Sänger hinter der Kultband „Milli Vanilli“: John Davis (r.) sang nicht nur, er komponierte auch an der Filmmusik für die Filme „Workaholics“ und „Tafelspitz“ mit. Er trat in zahlreichen europäischen und amerikanischen Fernsehshows auf - darunter Sendungen von Günther Jauch, Thomas Gottschalk, Jürgen von der Lippe und Oprah Winfrey. Er starb im Alter von 66 Jahren an einer Corona-Erkrankung. Seine Tochter teile dies über Facebook mit und verabschiedete sich mit liebevollen Worten: „Er hat viele Leute glücklich gemacht mit seinem Lachen und seinem Lächeln, seinem fröhlichen Wesen, seiner Liebe und vor allem durch seine Musik. Er hat der Welt so viel gegeben. Bitte gebt ihm eine letzte Runde Applaus. Wir werden ihn zutiefst vermissen.“

Horst Pillau (7. Juni)

Der Berliner Theater- und Fernsehautor Horst Pillau sitzt im Renaissance-Theater in Berlin.
Der Berliner Theater- und Fernsehautor Horst Pillau sitzt im Renaissance-Theater in Berlin. © Maurizio Gambarini/dpa

Noch keine 18 Jahre alt verschickte Horst Pillau an die damalige Rundfunkanstalt RIAS einen Sketch, der so gut ankam, dass er sogar produziert wurde. Der Berliner Theater- und Fernsehautor schrieb im Laufe seiner Karriere sowohl Szenen für die populäre Unterhaltungssendung des ZDF „Dalli Dalli“, als auch zahlreiche Stücke für die Bühne und das Fernsehen sowie Romane und Erzählungen. Mit dem Schauspieler Hans-Jürgen Schatz verband ihn eine enge Freundschaft, mit ihm veranstaltete er bis 2019 immer wieder Lesungen. Schatz sagt über Pillau: „Keiner konnte so gemeine Pointen schreiben, die Zuhörer erwarteten das nicht und jubelten dann urplötzlich los.“ Pillau verstarb im Alter von 88 Jahren.

Libuše Šafránková (9. Juni)

Das Porträt von der Drei Nüsse für Aschenbrödel Schauspielerin Libuše Šafránková ist auf ihrer Beerdigung ausgestellt.
Das Porträt von der Drei Nüsse für Aschenbrödel Schauspielerin Libuše Šafránková ist auf ihrer Beerdigung ausgestellt. © Katerina Sulova/Imago Images

Libuše Šafránková war für das Weihnachtsfest vielerorts wichtiger als das Christkind. Für das deutsche Fernsehen sowieso, keine Vorweihnachtszeit kam ohne den Filmklassiker „Drei Nüsse für Aschenbrödel“ aus, wollte auch niemand. Das unschuldige und gleichzeitig schnippische Gesicht und die warmherzige und anmutige Darstellung Šafránkovás machte den Film 1973 zum weltweiten Erfolg. Insgesamt wirkte sie in fast 60 Film- und Fernsehproduktionen mit. Im Alter von 68 Jahren starb Šafránková in einer Prager Klinik an Lungenkrebs. Als Aschenbrödel wird sie für viele weiter leben.

Lisa Banes (14. Juni)

Die US-Schauspielerin Lisa Banes starb an den Folgen eines Verkehrsunfalls mit Fahrerflucht.
Die US-Schauspielerin Lisa Banes starb an den Folgen eines Verkehrsunfalls mit Fahrerflucht. © Victoria Will/dpa

Lisa Banes befand sich auf dem Weg zu ihrer Ehefrau Kathryn Kranhold, als sie von einem Scooter erfasst wurde, dessen Fahrer daraufhin flüchtete. Die 65-Jährige starb an den Folgen der lebensgefährlichen Verletzungen. Banes spielte in zahlreichen Serien, darunter „King of Queens“ und „Desperate Housewives“ mit. Zudem spielte sie in dem Thriller „Gone Girl“ die Mutter von Rosamunde Pike.

Donald Rumsfeld (29. Juni)

Der frühere US-Verteidigungsminister Donald Rumsfeld spricht auf der „If not me, then who“ Gala in Philadelphia.
Der frühere US-Verteidigungsminister Donald Rumsfeld spricht auf der „If not me, then who“ Gala in Philadelphia. © Dominique A. Pineiro/Imago Images

Der frühere US-Verteidigungsminister unter den Präsidenten Gerald Ford und George W. Bush war ein starker Befürworter des Irak-Kriegs nach den Anschlägen des 11. Septembers. Auch sein Mitwirken an den Foltermethoden in Guantánamo und im Irak ist höchst umstritten. Rumsfeld verzeichnete aber auch zahlreiche persönliche Erfolge, so erhielt er elf akademische Ehrentitel sowie die Presidential Medal of Freedom und die Eisenhower-Medal. Er verstarb im Alter von 88 Jahren im Kreise seiner Familie. *tz.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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