Rock-Legende will Rechte zurück

Streit um Beatles-Songs: Paul McCartney verklagt Sony

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Paul McCartney.

New York - Er hat viele legendäre Songs für die Beatles geschrieben, doch seit den 60er-Jahren gehören sie ihm nicht mehr. Jetzt will Paul McCartney sie zurück haben. Doch die Chancen stehen eher schlecht.

Paul McCartney will sich mit einer Klage gegen den Musikverlag Sony ATV die Rechte an zahlreichen Beatles-Songs zurückholen, die er gemeinsam mit John Lennon geschrieben hatte. In der am Mittwoch in New York eingereichten Klage hieß es, der Ex-Beatle habe den Musikverlag schon früher darüber informiert, Sony habe aber bis heute nicht reagiert.

Nach dem US-Urheberrechtsgesetz von 1976 können Künstler die Rechte an Liedern zurück erlangen, wenn diese älter als 35 Jahre sind - bei Songs, die vor 1978 geschrieben wurden, beträgt die Frist 56 Jahre. Die erste Single der Beatles, "Love me do", kam 1962 auf den Markt, die Fristenregelung würde somit im kommenden Jahr greifen.

Der im Juni 2009 verstorbene Popstar Michael Jackson hatte 1985 den Musikverlag ATV gekauft, der unter anderem die Rechte an allen Beatles-Songs hielt. Später ging der Verlag in ein Joint Venture mit Sony über. Im September 2016 übernahm der japanische Konzern dann für 750 Millionen Dollar (702 Millionen Euro) auch Jacksons 50-prozentigen Anteil.

Vor McCartney hatte die britische Popband Duran Duran eine ähnliche Klage gegen Sony ATV vor einem britischen Gericht eingereicht. Im Dezember kamen die Richter jedoch zu dem Schluss, dass das US-Gesetz zum Urheberrecht nicht für Großbritannien gilt.

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afp

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