„Julian hat Angst vor dir!“

Weil er seinen Sohn schlägt: Robin Thicke im Sorgerechtsstreit

Los Angeles - „Blurred Lines“-Sänger Robin Thicke hat zugegeben, seinen Sohn (6) geschlagen zu haben - und das mehrfach. Die Ex-Frau des Sängers fordert nun das alleinige Sorgerecht.

Paula Patton (41), Ex-Frau des US-Sängers Robin Thicke (39) fordert zwei Jahre nach der Scheidung nun das alleinige Sorgerecht für den gemeinsamen Sohn Julian (6). Grund dafür: Thicke soll seinen Sohn geschlagen haben - und zwar mehrfach.

Besuch nur noch unter Aufsicht?

Laut der amerikanischen Klatsch-Website TMZ soll Julian zu Schuljahresbeginn in der Klasse erzählt haben, dass sein Vater ihn gelegentlich schlage. Die Schule alarmierte daraufhin sofort das Jugendamt und die Mutter des Jungen.

Mit einem Eilantrag beim Familiengericht möchte Patton nun erreichen, dass Julian seinen Vater seltener und nur noch unter Aufsicht sehen darf. „Julian hat Angst vor dir,“ teilte sie ihrem Ex-Mann, den sie bereits seit dem Teenageralter kennt, mit. Patton zufolge soll Julian ihr gegenüber angedeutet haben, dass Robin ihn „sehr hart“ geschlagen habe. Auch eine Lehrerin des Jungen bestätigte diese Aussage.

Robin eher uneinsichtig

Thicke selbst äußerte sich zu dem Vorfall eher uneinsichtig: „Ganz selten und nur als letzten Ausweg schlage ich meinen Sohn leicht, aber es ist mit dem Gesetz vereinbar: mit der flachen Hand auf den Po. Das ist die Art von Bestrafung, die Paula und ich bei unsere Hochzeit vereinbart haben.“

Klingt nicht so, als würde Thicke seine Ausrutscher sonderlich bereuen. Dabei sieht man den Sänger auf Bildern eigentlich meist als liebenden Daddy auftreten. 

Vor Gericht kamen derweil noch weitere Verfehlungen des Sängers zum Vorschein. So behauptete das Kindermädchen der Familie, Thicke habe mehrmals offen vor dem Jungen Marihuana geraucht. Ex-Frau Paula ergänzte, ihr Ex-Mann sei zu einer Feier anlässlich Julians letztem Kindergarten-Tag bereits am frühen morgen stark betrunken in der Kirche erschienen, „johlend und brüllend und unangebrachte Witze reißend“.

Das Gericht befragte derweil Vater, Mutter und Sohn getrennt von einander zu den Vorfällen. Ob Robin Thicke dann seinen Sohn in Zukunft nur noch unter Aufsicht sehen darf, liegt nun in den Händen der Richter. 

Katharina Haase

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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