Country-Star

Shania Twain bekennt sich zu Trump - und rudert schnell zurück

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Shania Twain landete in den 1990er-Jahren einige Welthits. 

„That don't impress me much“ hieß ihr größter Hit. Von einem Shitstorm im Netz ließ sich Shania Twain nun aber doch beeindrucken. 

Washington/London - Die kanadische Sängerin Shania Twain hat in einem Interview zunächst Sympathien für US-Präsident Donald Trump durchblicken lassen - und ist wenige Stunden später zurückgerudert. Sie entschuldige sich bei jedem, den sie mit ihrer Interviewaussage beleidigt habe, twitterte die 52-Jährige am Montag. Sie sei von der Frage überrascht worden. „Meine Antwort war misslich, sollte aber keinesfalls stellvertretend für meine Werte angesehen werden und bedeutet nicht, dass ich (Trump) unterstütze“, schrieb die fünffache Grammy-Gewinnerin. „Ich mache Musik, um Menschen zusammenzubringen.“

In einem am Sonntag veröffentlichten Interview der britischen Zeitung „The Guardian“ hatte Twain erklärt, dass sie 2016 für Trump gestimmt hätte, „denn obwohl er beleidigend war, schien er ehrlich zu sein“. Sie hätte „für ein Gefühl der Transparenz gestimmt“, sagte Twain: „Wenn ich wähle, will ich einfach keinen Bullshit.“ Als Kanadierin ist die Sängerin in den USA aber nicht wahlberechtigt.

Das Interview entfachte ein großes Medienecho und eine Debatte in den sozialen Medien. „Trump ehrlich und transparent zu nennen ist lächerlich. Tschüss, Shania“, twitterte ein Nutzer. Wenige Stunden später ruderte die Sängerin zurück.

Twain landete in den 90ern Welthits wie „You're still the one“ und „That don't impress me much“. Für drei Alben erhielt sie diamantene Schallplatten, bevor sie 2004 ihren vorläufigen Rückzug aus dem Showgeschäft ankündigte. Nach gravierenden Stimm-Problemen veröffentlichte sie 2017 ihr erstes Studioalbum seit 15 Jahren und plant, damit 2018 auf Tour zu gehen.

dpa

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