Melancholisch

Sam Smith nutzt seine Traurigkeit für neue Songs

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Der britische Sänger Sam Smith 2015 in Berlin beim Lollapalooza Festival. Foto: Britta Pedersen

Glück ist selten eine gute Grundlage für Kreativität. Dies weiß auch Sam Smith.

Berlin (dpa) - Der britische Sänger Sam Smith (25) verarbeitet seine Traurigkeit in der Musik. "Ich bin ein sehr melancholischer Typ. Ich bin entweder sehr, sehr glücklich oder richtig traurig. Ich habe diese beiden Extreme", sagte Smith der Deutschen Presse-Agentur in Berlin.

"Manche Leute lassen sich deshalb therapieren. Ich nutze die Musik, um mit meiner Traurigkeit klarzukommen." Er wisse nicht, ob er jemals Songs schreiben werde, weil er glücklich sei.

Der Oscar-Preisträger ("Writing’s on the Wall") bringt an diesem Freitag sein zweites Album "The Thrill Of It All" auf den Markt, das sich vor allem um unglückliche Beziehungen und Trennungen dreht. "Ich habe ein wunderbares Leben, aber ich hatte nie wirklich Glück, was Beziehungen angeht", erklärte Smith. Der Musiker wurde zuletzt turtelnd mit US-Schauspieler Brandon Flynn ("Tote Mädchen lügen nicht") gesehen und gab in der US-Show "Ellen" an, verliebt zu sein.

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