"Remainder": Riskante Suche nach der Erinnerung

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In "Remainder" begibt sich Hauptfigur Tom auf die Suche nach seiner vergessenen Vergangenheit. Foto: Piffl Medien/dpa

Berlin (dpa) - Ein junger Mann (Tom Sturridge) bekommt eine millionenschwere Entschädigung für einen Unfall, an den er sich nicht mehr erinnern kann - ebenso wie an seine Vergangenheit.

Immer wieder tauchen aber Erinnerungsfetzen in seinem Kopf auf, mit einem Haus, einer alten Frau, einem Jungen, der die Hand zu ihm ausstreckt. In der Hoffnung sich erinnern zu können, baut der Mann ohne Gedächtnis die Visionen mit Hilfe seines neuen Reichtums bis ins kleinste Detail nach.

Das ist nicht ungefährlich, denn er wird von finsteren Typen verfolgt, die nach einem schwarzen Koffer suchen. Der Videokünstler Omer Fast setzt in seinem komplexen Spielfilm-Debüt auf die Macht der Bilder - nach dem Bestseller von Tom McCarthy.

(Remainder, Großbritannien/Deutschland 2015, 104 Min., FSK ab 12, von Omer Fast, mit Tom Sturridge, Arsher Ali, Cash Jumbo)

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