Qual der Wahl für die Promis

Party-Reigen bei der Berlinale gestartet

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Erdal Yildiz und Nastassja Kinski machen ein Selfie.

Berlin - Jetzt ist Kondition gefragt: Bei der Berlinale kommen auch die Nachtschwärmer auf ihre Kosten. Die Promis haben bei den diversen Partys und Empfängen rund um die Filmfestspiele die Qual der Wahl.

Das ist immer so am ersten Berlinale-Wochenende, dem Höhepunkt des Party-Reigens. Am Freitagabend kamen Prominente aus Film und Fernsehen, Politiker und Ehrengäste über den roten Teppich - darunter etwa Schauspielgrößen wie Iris Berben, Veronica Ferres, Heiner Lauterbach.

Schauspieler Lars Eidinger (41) heizte den Gästen der Festival Night von Bunte und BMW am Gendarmenmarkt kräftig ein und brachte den Saal vom DJ-Pult aus zum Beben, ehe er gegen Mitternacht den Plattenteller räumte. Im vergangenen Jahr hatte der Berliner, damals Mitglied der Berlinale-Jury, zu vorgerückter Stunde die Hosen fallen lassen und so für ein Skandälchen bei dem Festival gesorgt.

Während es am Gendarmenmarkt vor allem Hausmannskost (Wiener Schnitzel, Kartoffelsalat, Buletten) gab, die sich die Gäste wie auf einer WG-Party in der Küche abholten, ließen es sich die Besucher der Blue Hour der ARD im Museum für Kommunikation bei Champagner und Erbsencreme mit Fisch gut gehen. Neben Nachwuchsstars wie Jonas Ney („Deutschland 83“) oder Lea van Acken waren auch alte Hasen wie Dieter Hallervorden, Henry Hübchen oder Wolfgang Stumph unter den Gästen. Auch zu „Movie meets Media“ im Hotel Palace Berlin kamen etliche Prominente - so etwa Regisseurin Feo Aladag oder Moderatorin Nina Eichinger. Am Wochenende stehen weitere Partys auf dem Programm.

Moritz Bleibtreu im Berlinale-Rampenlicht

Die Schauspieler Moritz Bleibtreu und Antje Traue.

Er spielt einen Juden im Nachkriegsdeutschland, dem Land der Täter: Moritz Bleibtreu stand am Freitagabend mit seinen Filmkollegen bei der Berlinale im Rampenlicht. Dort gab es die Weltpremiere von Sam Garbarskis Film „Es war einmal in Deutschland“, der komödiantisch ein ernstes Thema erzählt. Der Regisseur bedankte sich nach der Aufführung im Friedrichstadt-Palast beim Festival. Er sei sogar selbst ein bisschen gerührt gewesen, sagte Garbarski.

Bleibtreu (45) spielt im Film einen jüdischen Kaufmann, der 1946 zusammen mit anderen Holocaust-Überlebenden mit einem Wäschehandel und einigen Tricks Geld verdient. Eine Agentin der Amerikaner interessiert sich für seine Vergangenheit: Angeblich sollte er Adolf Hitler das Witze-Erzählen beibringen. Auch ein dreibeiniger Hund spielt eine Rolle. Vor der Premiere verriet Bleibtreu dessen Namen: Der Hund hieß in echt „Flipper“ und roch wohl etwas streng.

Kinostart des Films, der bei der Berlinale als Special-Gala, also nicht im Bären-Rennen läuft, ist im April.

dpa

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