Vor der 90. Verleihung

Flop 5: Die größten Pannen aller Zeiten bei den Oscars

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Am Sonntag werde die 90. Academy Awards verliehen - hoffentlich ohne Schnitzer.

In der Nacht von Sonntag auf Montag werden in Los Angeles zum 90. Mal die Oscars verliehen. Dass bei der glamourösen Veranstaltung nicht immer alles Rund läuft, zeigt unsere Flop 5.

Hollywood - Es wird doch noch ein Hollywood-Happy-End geben. Warren Beatty und Faye Dunaway dürfen bei den diesjährigen Oscars noch einmal den Gewinner in der Kategorie „Bester Film“ vorlesen – nachdem sie beim letzten Mal den falschen Gewinner „La La Land“ anstelle von „Moonlight“ verkündet hatten. Für viele war es der größte Schnitzer der Academy Awards aller Zeiten. Doch in der 90-jährigen Historie von Hollywoods größter Gala hatte es zuvor auch schon Pannen gegeben, die in punkto Peinlichkeit durchaus mithalten können. Hier die Flop 5:

Flop 1: Sammy Davis Jr. hatte bereits 1964 einen falschen Gewinner verlesen, als er John Addison für die „Beste Filmmusik“ kürte. Der war jedoch nicht einmal nominiert, weshalb das Publikum auch völlig erstaunt war. Dann bekam Davis Jr. den richtigen Umschlag überreicht, auf dem korrekterweise Andre Previn für „Irma LaDouce“ stand.

Der Dieb und die voreilige Gewinnerin

John Travolta unterlief vor drei Jahren ein peinlicher Versprecher.

Flop 2: Alice Brady gewann 1938 den Oscar in der Kategorie „beste Nebendarstellerin“. Sie war allerdings zu krank, um bei der Gala anwesend zu sein. Als sie zur Gewinnerin ausgerufen wurde, kam ein Mann auf die Bühne, der für sie die Auszeichnung entgegen nahm. Das Problem: Niemand der Anwesenden kannte den Mann und als er nach der Show mitsamt Oscar spurlos verschwand, war das Drama perfekt. Besonders tragisch: Brady starb 1939 an Krebs, ehe man ihr einen Ersatz-Oscar übergeben konnte.

Flop 3: Rosalind Russell war sich so sicher, dass sie 1948 den Oscar als beste Hauptdarstellerin gewinnen würde, dass sie schon aufstand, ehe der Name der Gewinnerin verlesen wurde. Als sie dann „Loretta Young für 'Farmers Daughter'“ hörte, erstarrte sie mitten im Gang zur Bühne wie eine Salzsäule. Sie versuchte noch, den Moment zu retten, indem sie das peinlich berührte Publikum zu einer Standing Ovation für Young animierte.

„Hol ihn dir ab Frank“

Flop 4: Bei den Oscars 1933 verkündete Moderator Will Rogers den Gewinner für „Bester Regisseur“ einfach nur mit: „Komm und hol ihn dir ab, Frank.“ Das Problem war, dass zwei Franks in der Kategorie nominiert waren. Das erfuhr Frank Capra, als er als erstes zur Bühne kam. Denn der eigentliche Gewinner Frank Lloyd (für den Film „Calvadade“) war zwei Schritte hinter ihm.

Flop 5: Bis heute wird John Travolta noch für seinen unglaublichen Versprecher aufgezogen, der ihm 2015 unterlief. Der Star sollte eigentlich die für den „Frozen“-Song „Let It Go“ nominierte Idina Menzel ansagen. Travolta stellte sie als „Adele Dazeem“ vor.

Bei der 90. Oscarverleihung werden die Organisatoren rund um Moderator Jimmy Kimmel eine ähnliche Panne tunlichst vermeiden wollen. Wie sie die Gala in der Nacht von Sonntag auf Montag live sehen können erfahren Sie hier. 

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