Was vergangene Nacht in LA geschah

Chaos, Tränen und Trump: Der Oscar-Ticker zum Nachlesen

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„Moonlight“-Regisseur Barry Jenkins.

Los Angeles - „Moonlight“ - nicht „La La Land“, wie Warren Beatty zuerst vorlas - ist bei den Oscars 2017 als bester Film ausgezeichnet worden. Unser Ticker zum Nachlesen.

  • In der Nacht zum Montag wurden im Dolby Theatre am legendären Hollywood Boulevard zum 89. Mal die Oscars vergeben, das Schaulaufen am Roten Teppich begann um 1 Uhr unserer Zeit.
  • Bei der Verkündung des besten Films gab es eine dicke Panne.
  • Das Musical „La La Land“ hatte mit 14 Nominierungen die Nase vorne. Als sein schärfster Konkurrent galt das Drama „Moonlight“. 
  • In der Kategorie „Bester Film“ staubte „Moonlight“ den Oscar ab.
  • Für Deutschland ging die Tragikomödie „Toni Erdmann“ in der Kategorie „Bester ausländischer Film“ ins Rennen - ging am Ende aber leer aus.
  • US-Talkshow-Moderator Jimmy Kimmel (49) führte erstmals durch den Abend.
  • Im Show-Teil des Abends traten unter anderem die US-Megastars Justin Timberlake und John Legend auf, auch der Ex-“Police“-Frontmann Sting sang.

Oscars 2017: Das waren die Sieger des Abends

+++TICKER AKTUALISIEREN+++

6.35 Uhr: Und damit verabschieden wir uns für heute. Wir hoffen, unser Live-Ticker von den Oscars 2017 hat Ihnen gefallen.

6.29 Uhr: Was für ein peinliches Ende für eine ziemlich unspektakuläre bis teilweise zähe Oscar-Nacht.

6.24 Uhr: „Moonlight“-Regisseur Barry Jenkins nahm die Panne erstaunlich locker und freute sich trotz allem sehr. Leider ging seine Dankesrede ziemlich unter, zu groß war der Schock beim aufgeregt tuschelnden Publikum im Saal. Wie sich der wahre Gewinner und die „Verlierer“ jetzt wohl fühlen mögen?

6.23 Uhr: Jimmy Kimmel nahm das Malheur ritterlich auf seine Kappe: „Ich wusste, ich würde die Oscars versemmeln“, sagte er am Ende seiner Moderations-Premiere für den wichtigsten Filmpreis der Welt. „Ich verspreche, ich komme nie wieder.“

Oscars 2017: Wie konnte es zu dieser Panne kommen?

6.22 Uhr: Der 79-jährige Hollywood-Veteran versuchte, diese Mega-Panne zu erklären. Vermutlich wurden Umschläge vertauscht: Auf seiner Karte habe „Emma Stone, La La Land“ gestanden, deswegen habe er kurz gestutzt, bevor er Faye Dunaway die Karte hinhielt, die dann den falschen Filmnamen vorlas. Emma Stone war kurz zuvor als beste Hauptdarstellerin geehrt worden - vermutlich war es ihr Umschlag, den Beatty und Dunaway in den Händen hielten.

6.14 Uhr: Das dürfte einmalig in der Geschichte der Oscars sein. Faye Dunaway liest den Gewinner des Oscars für den „besten Film“ vor, alle Beteiligten kommen auf die Bühne, halten ihre Dankesreden - und dann kommt heraus, dass ein anderer Film gewonnen hat. 

6.13 Uhr: MOONLIGHT GEWINNT DEN OSCAR FÜR DEN BESTEN FILM

6.12 Uhr: Das gibt‘s nicht! Faye Dunaway hat den falschen Gewinner vorgelesen! 

6.08 Uh r: JA! !!

6.04 Uhr: Kann „La La Land“ die Statue für den besten Film und damit seinen sechsten Oscar  abstauben?

5.57 Uhr: Es ist Emma Stone!

Als 15-Jährige hatte sie ihren ersten Auftritt vor Kameras, 13 Jahre später ist sie Amerikas Darling. Keine schlechte Karriere.

5.56 Uhr: Das weibliche Pendant sollte, wenn es nach den Experten geht, Emma Stone sein. 

5.49 Uhr: Den Oscar für die beste männliche Hauptrolle schnappt sich - für viele überraschend, aber wohlverdient - an Casey Affleck.

5.43 Uhr: Mit seinen 32 Jahren ist „La La Land“ Regisseur Damien Chazelle der jüngste, dem diese Ehre zuteil wird.

5.43 Uhr: Das sind die Nominierten für beste Regie.

Jetzt geht‘s um die Königs-Disziplinen

5.36 Uhr: Gleich stehen die Königsdisziplinen an! Davor regnet es noch einmal eine kleine Stärkung auf die Stars im Auditorium - es gibt Kekse und Krapfen. Doch so eng wie das eine oder andere Kleid genäht ist, werden einige Diven wohl dankend verzichten. 

5.34 Uhr: Beim besten adaptierten Drehbuch kann „Moonlight“ punkten. Standing Ovations im Saal. #OscarsSoWhite gehört wohl endgültig der Vergangenheit an.

5.29 Uhr: Der Oscar für das beste Original-Drehbuch geht an „Manchester by the sea“.

5.22 Uhr: Mit tränenerstickter Stimme sagt Jennifer Aniston das Segment an, in dem Bill Paxton und der anderen verstorbenen Filmemacher und Stars gedacht wird. Und wie jedes Jahr ist die Liste für Cineasten schwer zu ertragen, so verdammt lang ist sie, und so voller Menschen, die verehrt und geliebt wurden, auch wenn man sie nie persönlich getroffen hat. Dazu singt Sara Barteilles Joni Mitchells wunderbar-melancholische Ballade „Both Sides Now“ - und wer jetzt nicht wenigstens eine kleine Träne verdrückt, ist möglicherweise kein Mensch oder innerlich schon tot. 

5.19 Uhr: Was haben wir gesagt? „City of Stars“ aus „La La Land“ ist der beste Song der Oscars 2017. 

5.14 Uhr: Der Oscar für denbesten Soundtrack geht - wenig überraschend - an „La La Land“. 

5.05 Uhr: Gleich zwei Lieder aus „La La Land“ sind für den besten Song nominiert. John Legend singt sie beide - und man darf wohl davon ausgehen, dass einer von ihnen das Rennen macht. So klingen sie im Original, gesungen von Emma Stone beziehungsweise Ryan Gosling:

5.03 Uhr: „Mean Tweets“ ist ein beliebtes Segment aus Jimmy Kimmels Talkshow. Darin lesen, wie der Name andeutet, Promis die fiesesten Tweets über sich vor. Das ist bei den Oscars um so lustiger. Wegen der vielen Schimpfworte sehen wir uns allerdings gezwungen, von einer Übersetzung abzusehen.

5.00 Uhr: Die beste Kamera-Arbeit wird gekürt. Und „La La Land“ kann sich über seinen zweiten Oscar freuen.

Oscars 2017 Jimmy Kimmel tweetet an Donald Trump

4.50 Uhr: Jimmy Kimmel tweetet an Donald Trump. Er macht sich Sorgen, weil der US-Präsident noch nicht über die Oscars getweetet hat. „Bist du wach?“, schreibt er. „Meryl lässt dich grüßen“. Ob der wohl antwortet?

4.47 Uhr:Bester Kurzfilm“ wird „Sing“

4.44 Uhr: Unter den Nominierten für die „Kurz-Dokus“ geht „The White Helmets“ als Sieger hervor. Die Macher senden einen flammenden Appell, dem Krieg in Syrien zu beenden.

4.35 Uhr: Und weiter geht‘s: „Bester Schnitt“ ist die nächste Kategorie. „Hacksaw Ridge“ nimmt den Oscar nach Hause. Der einst geliebte und dann ausgestoßene Mel Gibson scheint damit endgültig rehabilitiert und wird wieder in die Hollywood-Familie aufgenommen.

4.31 Uhr: Der Special-Effects-Oscar geht an das „Dschungelbuch“.

Oscars 2017: Touris wissen nicht, wie ihnen geschieht

4.18 Uhr: Kleiner, feiner Gag am Rande: Die Insassen eines Touri-Busses werden in das Dolby-Theatre gekarrt - sie denken, sie betreten eine Ausstellung, haben also keine Ahnung, dass sie gleich an der Oscar-Vergabe teilnehmen und sind entsprechend von den Socken. Promi-Hände werden geschüttelt, Selfies mit Denzel und Co. geschossen - die Kameras kommen an ihre Leistungsgrenze. Viele „Oh my God“s sind zu hören. Herrlich!

4.15 Uhr: Und „La La Land“ hat seinen ersten Oscar!

4.13 Uhr: Szenenbild ist die nächste Kategorie.

4.11 Uhr: Bei den animierten Spielfilmen gewinnt erwartungsgemäß und zurecht „Zootopia“, der unsinnigerweise bei uns „Zoomania“ hieß. 

4.10 Uhr: Das war eigentlich fast klar: Pixars „Piper“ gewinnt. Er ist aber auch wirklich zu süß und irre gut gemacht. Sehen Sie selbst:

4.08 Uhr: Die Oscars für den besten animierten Kurzfilm werden vergeben. Gael García Bernal sagt zuvor noch: "Als Mexikaner, als Lateinamerikaner, als Arbeitsmigrant, als Mensch - bin ich gegen jede Form von Mauern, die uns trennen."

4.00 Uhr: Sting singt seinen Oscar-nominierten Song „The empty chair“ aus dem Film „Jim: The James Foley Story“. So klingt er:

Oscars 2017: „Toni Erdmann“ geht leer aus

3.59 Uhr: Schade. „The Salesman“ hat gewonnen. Der iranische Regisseur Asghar Farhadi hatte aus Protest gegen verschärfte Einreisebedingungen in den USA seine Teilnahme an der Preisverleihung abgesagt. In seinem Statement, das verlesen wird, sagt er: „Ich hoffe, die gegenwärtige Situation wird die Länder dieser Welt nicht weiter auseinandertreiben.“ „Wer die Welt in Kategorien von „Wir“ und „unsere Feinde“ einteilt, schafft Angst“, hieß es weiter. Filmemacher kreierten Empathie zwischen uns und anderen, eine Empathie, die wir heute mehr denn je bräuchten.

3.58 Uhr: Jetzt geht es um den besten ausländischen Film. Daumen drücken für „Toni Erdmann“ ist angesagt! 

3.47 Uhr: Was für eine bewegende Rede. Sie appelliert an ihre Kollegen, die Geschichten Verstorbener zu erzählen. Geschichten über nicht erfüllte Träume und zerbrochene Lieben. "Wir sind der einzige Berufsstand, der es feiert, dass wir das Leben leben."

Davis ist die erste schwarze Schauspielerin, die dreimal für einen Oscar nominiert wurde. Die Theateradaption erzählt von einem afroamerikanischen Paar in den USA der 1950er Jahre und davon, dass der amerikanische Traum für manche eben nicht wahr wird.

3.44 Uhr: Und sie hat ihn!

3.41 Uhr: Die beste weibliche Nebenrolle ist dran. Viola Davis (“Fences“) wird von vielen als Favoritin gehandelt...

3.38 Uhr: Am Vortag war bei den Governor Awards unter anderem Martial-Arts-Gott Jackie Chan mit einem Ehren-Oscar ausgezeichnet worden. Die anderen Rezipienten waren Anne V. Coates, Lynn Stalmaster und Frederick Wiseman.

3.28 Uhr: „Arrival“ gewinnt bei „Tonschnitt“, „Hacksaw Ridge“ bei „Ton“. „La La Land“ geht hier also leer aus.

3.27: Ton und Ton-Schnitt sind dran. Erinnern Sie sich noch an den Unterschied? Gut.

3.25 Uhr: Von der Decke des Dolby Theatre regnet es kleine Fresspakete mit Süßigkeiten, die an Fallschirmen befestigt sind. Eine nette Geste für die bereits halbverhungerte Hollywood-Elite.

3.15 Uhr: Der zweite Song, der Chancen auf einen Oscar hat, live gesungen von Auli’i Cravalho: „How far I‘ll go“ aus dem Disney-Animations-Film „Vaiana“. So klingt er:

3.12 Uhr: „O.J.: Made in America“ über den Fall O.J. Simpson ist der Gewinner.

3.08 Uhr: Bei der Vorstellung der Nominierten für den besten Dokumentarfilm wird Katherine Johnson auf die Bühne gebeten. Die alte Dame ist eine „echte amerikanische Heldin“. Sie ist eine der drei Afroamerikaninnen, deren Geschichte in „Hidden Figures“ verfilmt wurde. Mit ihrem Mathe- und Physik-Wissen halfen sie in einer Zeit, als es kaum Computer aber jede Menge Rassismus gab, den Astronauten John Glenn in die Umlaufbahn zu schicken.

3.00 Uhr: Die Gewinner: „Suicide Squad“ für Make-up, und „Phantastische Tierwesen und wo man sie findet“ für Kostüme.   

2.57 Uhr: Die Nominierten für Make-up sowie Kostümdesign werden vorgestellt.

2.49 Uhr: Mahershala Ali (“Moonlight“) hat den Goldjungen für seine Darstellung eines Drogendealers mit großem Herzen. Er bedankt sich vor Rührung mit bebender Stimme. Vor vier Tagen wurde er Vater. Läuft für ihn! Er ist übrigens der erste muslimische Schauspieler, der einen Oscar gewinnt. Was wird wohl Trump dazu tweeten?

2.45 Uhr: Alicia Vikander, die im vergangenen Jahr den Oscar für beste weibliche Hauptrolle erhielt, stellt die Nominierten für die beste männliche Nebenrolle vor.

Oscars 2017: Jimmy Kimmels Eröffnungsdialog 

2.43 Uhr: Kimmel zu Huppert: „Wir sind froh, dass man sie in unser Land gelassen hat.“

2.41 Uhr: Kimmel: „Wir diskriminieren in Hollywood jemanden nicht danach, woher er oder sie kommt. Wir diskriminieren nach Alter und Gewicht.“

2.37 Uhr: Und schon in den ersten Sätzen Kimmels geht es um Trump: „ Die Show wird von Zuschauern in mehr 225 Ländern verfolgt, die uns jetzt hassen.“ In Anspielung auf #OscarsSoWhite witzelt er: „Erinnert ihr euch? Letztes Jahr hieß es, die Oscars seien rassistisch...“ Dieses Jahr sei das anders. „Die Schwarzen haben die NASA gerettet (“Hidden Figures“), die Weißen Jazz (“La La Land“), das nennt man Fortschritt.“ Den Siegern riet Kimmel, sich zu freuen, schließlich bekämen sie die Chance, dass der Präsident „in Großbuchstaben über sie twittert, wenn er morgen früh um 5 Uhr Verdauungsprobleme hat“.

2.35 Uhr: Jimmy Kimmel macht Justin ein fragwürdiges Kompliment: „Wenn N‘Sync diese Performance gesehen haben, nehmen sie dich sicher zurück.“  

DIE OSCARS 2017 SIND ERÖFFNET!

2.31 Uhr: Justin Timberlake eröffnet die Gala mit seinem oscar-nominierten Hit „Cant‘t stop the feeling“ aus dem Animations-Film „Trolls“. Begleitet von einer Schar Tänzer bahnt er sich durchs Publikum den Weg auf die Bühne und bringt die Stimmung ganz nach oben. Es wird getanzt, geklatscht, mitgesungen wie in einem echten Pop-Konzert.

2.18 Uhr: Was echte Cineasten daheim während der Oscar-Verleihung essen:

2.15 Uhr: Denzel Washington ist einer der letzten, der vorfährt. Schuld daran ist laut Ehefrau Pauletta der Star selbst, „weil du erst so spät fertig geworden bist“. Das lässt Denzel nicht auf sich sitzen „Ich wollt ja nichts sagen, aber DU hast dich vorgedrängelt.“ Es geht doch nichts über einen Ehestreit vor über einer Milliarde Zeugen.

2.12 Uhr: „Emma Stone stehen helle Outfits, weil das ihren blassen Teint hervorhebt“, sagt Herr Michalsky. Wir geben an dieser Stelle offiziell den Versuch auf, ihn verstehen zu wollen. Zum Glück geht gleich die Gala los.

Janelle Monae.

2.08 Uhr: Janelle Monaes Outfit sieht toll aus, aber hat sie auch bedacht, dass sie nach dem Gang über den Roten Teppich mehrere Stunden sitzen muss? 

2.05 Uhr: Luftküsschen von Halle Berry gefällig? Die Frau ist übrigens 50, doch das nur nebenbei...

A little red carpet action with @halleberry @justintimberlake @jessicabiel and more #oscars

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2.03 Uhr: "Ich bin speechless", sagt Michael Michalsky. Ach, wenn er es doch nur wäre!

1.49 Uhr: „No!“ (Samuel L. Jackson auf Gätjens Frage, ob er jemand in Deutschland grüßen wolle.)

1.47 Uhr: Michael Shannon trägt rote Socken. Investigativ-Journalist Gätjen in Hochform.

1.41 Uhr: Steven Gätjen versucht verzweifelt, Scarlett Johansson ans Mikro zu bekommen, stattdessen kriegt er Casey Affleck. Alle Männer der Welt fühlen seinen Schmerz.

Der Schauspieler entschuldigt sich vor den TV-Kameras für seinen “Waldschrat”-Look. Der Rauschebart ist für ihn kein Fashion-Statement, sondern Arbeitskostüm: „Ich drehe grade einen Film, für den ich so aussehen muss. Ich weiß, es sieht nicht gut aus, aber zwei Wochen muss ich damit noch rumlaufen.“ Der Film heißt übrigens „Das Licht meines Lebens“.

Jessica Biel.

1.28 Uhr: Jessica Biel hat ein Klo im Gesicht, meint Viviane Geppert. Sie könnte aber auch „glow“ gesagt haben, man weiß es nicht. Michael Michalsky ergänzt: „Wie Pocahontas“. Wir werden dieses Mode-Kauderwelsch wohl nie verstehen...

1.20 Uhr: Stars sind Profis auf dem roten Teppich, die immer die selben Antworten auf immer die selben Fragen aus ihrer Hirn-Datenbank abrufen. Bis sie mal eine ungewöhnliche – bzw. ungewöhnlich dumme - Frage bekommen. So wie jetzt Scarlett Johansson. Deren Dauer-Grinsen verschwindet, als ein Reporter wissen will: „Tragen Sie die selben Schuhe wie bei der Probe?“ Die völlig undiplomatische Retourkutsche der Hollywood-Blondine: „Was für eine bescheuerte Frage! Natürlich nicht!“

Ruth Negga.

1.16 Uhr: Weiß und Rot scheinen die Farben zu sein, die bei den Damen heute Abend angesagt sind. Sagt zumindest Mode-Guru Michalsky. Model Karlie Kloss und Schauspielerin Ruth Negga haben also soweit alles richtig gemacht.

1.14 Uhr: Viggo Mortensen alias Aragorn (“Der Herr der Ringe“) ist Fan von Borussia Mönchengladbach. Wer hätte das gedacht!

01.08 Uhr: Regisseurin Maren Ade (“Toni Erdmann“) hat die Hauptdarstellerin der deutschen Oscar-Hoffnung mitgebracht. Hauptdarsteller Peter Simonischek musste daheim bleiben: Pro Person ist nur eine Begleitperson erlaubt. Die Filmakademie mache es mit den zahlreichen Veranstaltungen schon im Vorfeld so toll, dass man „sich wie ein Gewinner fühlt“. Dass sie allerdings mit ihrer Tragikomödie „Toni Erdmann“ für einen Auslands-Oscar nominiert ist, sei „ein bisschen surreal“.

1.07 Uhr: Ausgerechnet zum Auftakt des roten Teppichs hat es angefangen zu nieseln. Zwar ist der vom Hollywood/Highland Center und einem Mega-Zelt überdacht, doch ein kleiner Teil am Anfang nicht – dort wo die Limousinen ankommen. Da hilft nur ein Assistent mit Regenschirm oder der Trick von Andrew Garfield – „eine halbe Dose Haarspray und wetterfestes Gel.“

01.05 Uhr: Die Anfahrt zum roten Teppich - ein Geduldsspiel. Oscar-Gäste (3300!) und Oscar-Beobachter müssen sich durch dreifache Sicherheitsabsperrungen quälen, ehe sie das Dolby Theater erreichen. 500 Polizisten sind auf alles vorbereitet - "von Protesten bis zu potentiellen Terror-Anschlägen" (Einsatzleiter Blake Chow). Proteste sind zwar zugelassen, aber auf zwei Gruppen beschränkt. Und die dürfen sich nur an Straßenecken in einem Kilometer Entfernung vom roten Teppich postieren.

01.03 Uhr: Mehr als 700 Fans am Rand des Roten Teppichs sorgen gut hörbar für Stimmung.

Oscars 2017: Was hat es mit den blauen Schleifen auf sich?

0.59 Uhr: Viele Stars - etwa „Moonlight“-Regisseur Barry Jenkins, Rocklegende Sting sowie die Schauspielerin Ruth Negga und Model Karlie Kloss - tragen heute Abend eine ganz besonderes Accessoire gut sichtbar am Revers oder am Kleid: eine blaue Schleife. Sie ist das Symbol der ACLU (American Civil Liberties Union). Die US-Bürgerrechtsorganisation, die sich unter anderem für Meinungsfreiheit, die Gleichberechtigung von Homosexuellen und gegen die Todesstrafe einsetzt, organisierte vergangene Woche ein Protest gegen das Einreiseverbot von Donald Trump. Schon bevor die Oscars begonnen haben, sind sie also bereits politisch. Man darf gespannt sein, wie es weitergeht...

0.53 Uhr: In der Zwischenzeit hat das Defilée der Stars begonnen. Der Rote Teppich vor dem Dolby Theatre ist bereits gut gefüllt. Wer kann, sollte dem Geschehen auf Österreich 1 folgen, wir müssen uns leider mit Pro7 und dem leerdrehenden Dreigestirn Steven Gätjen, Michael Michalsky und Viviane Geppert zufriedengeben.

Oscars 2017: Wer schön sein will, ...

0.32 Uhr: Doch für den perfekten Look wird auch gerne mal zum Messer gegriffen: Für große Eingriffe ist es zu spät, aber noch in der Oscar-Woche greift der Schönheitschirurg Toby Mayer (75) aus Beverly Hills zur Spritze. „Botox auf den letzten Drücker ist sehr gefragt“, erzählt der Arzt. Damit strafft er aber nur die Haut rund um Augen und Stirn, sagt er. „Münder mache ich nicht, das kann leicht zu einem schiefen Lächeln führen.“ 

Seit mehr als 30 Jahren kommen Promis in seine Klinik, besonders in der Trophäen-Saison boomt das Geschäft. Billig ist das alles nicht: „Mit Botox-Spritzen und ein paar Fillern wächst die Rechnung leicht auf mehrere Tausend Dollar an“, sagt Mayer, der jeden Trick kennt: Manche würden schon mal Klebeband hinter den Ohren benutzen, um die Haut am Gesichtsrand zu straffen, verrät er. „Mit langen Haaren ist das gut zu kaschieren“.

0.28 Uhr: Auf dem Roten Oscar-Teppich wollen alle so gut aussehen wie möglich. Dafür nehmen viele Stars extragroße Strapazen auf sich. Das normale Fitness-Training reicht da nicht mehr: Treppensteigen statt Aufzug, Laufen statt Autofahren, das ist die Devise, die Promi-Trainer Harley Pasternak seinen Klienten wie Megan Fox, Lady Gaga, Amy Schumer, Ariana Grande und Adam Levine einimpft. Der 42-jährige Kanadier schwört auf Fitnessarmbänder, die jeden Schritt zählen. „Vor den Oscars schrauben wir das Ziel einfach hoch, etwa von 10.000 auf 12.000 Schritte, damit ständig Kalorien verbrannt werden.“

Wolfgang Puck.

0.24 Uhr: Natürlich ist auch für das leibliche Wohl der Stars gesorgt. Zum 23. Mal kümmert sich der österreichische Star-Koch Wolfgang Puck darum. 500 Garnelen, 2375 Brezeln, knapp sieben Kilogramm Trüffel und viele andere Köstlichkeiten stehen auf der langen Einkaufsliste des 67-Jährigen. 1500 Gäste werden zum Gourmet-Gelage beim Governors Ball nach der Oscar-Gala erwartet. Es gibt beliebte Klassiker wie Nudelauflauf und Chicken Pot Pie mit schwarzem Trüffel, und neue Kreationen, etwa marokkanisch gewürzte Rippchen vom teuren Wagyu-Rind und vegane Pasta. Tausende Wildlachsstreifen werden wie eine Oscar-Trophäe zurechtgeschnitten und als Appetizer gereicht. Und noch ein Trostpreis für die Verlierer: Schokoladen-Oscars mit einem glänzenden Überzug aus essbarem Gold.

0.15 Uhr: Wer wie wir die Nacht durchmacht und mit Freunden ein Oscar-Tippspiel veranstaltet, kann sich zum Beispiel hier einen Wahlzettel mit allen Nominierten in allen Kategorien zum Ankreuzen ausdrucken.

Eine englische Version findet sich etwa hier.

0.08 Uhr: „Batman versus Superman: Dawn of Justice“ mit Ben Affleck als menschliche Fledermaus ist ausgezeichnet - ausgezeichnet schlecht. Vier Goldene Himbeeren hat der Superhelden-Streifen gestern abgesahnt. Mehr Glück könnte Bens kleiner Bruder Casey haben: Der 41-Jährige ist für den Oscar für die beste männliche Hauptrolle nominiert. Doch seine Vergangenheit könnte dem Schauspieler einen Strich durch die Rechnung machen: 

2010 wurde er von zwei Mitarbeiterinnen wegen sexueller Belästigung und Beleidigung auf insgesamt mehr als vier Millionen US-Dollar verklagt. Man einigte sich zwar außergerichtlich, doch viele hoffen jetzt, dass er trotz seiner beachtlichen Leistung in dem Film leer ausgeht.

23.46 Uhr: Traditionell haben die Filme in der Kategorie „Bester Tonschnitt“ die größten Chancen, bei denen es so richtig knallt, also actionlastige Filme („Deepwater Horizon“ ist nominiert), Science-Fiction-Filme (“Arrival“ hat ebenfalls Oscar-Chancen) und Kriegsfilme (siehe „Hacksaw Ridge“). 

Beim „Besten Ton“ sehen heuer viele „La La Land“ als Favoriten, immerhin geht es um Musik, und die ist weitestgehend live aufgenommen, die Hauptdarsteller Emma Stone und Ryan Gosling singen sogar selber.

23.40 Uhr: Jedes Jahr ist die Verunsicherung groß: Was ist der Unterschied zwischen der Kategorie „Bester Ton“ und „Bester Tonschnitt“? Einfach gesagt: Die erste Kategorie betrifft alle „Geräusche“ (Dialog, Effekte, Musik), die am Set aufgenommen und später ins richtige Verhältnis zu einander abgemischt werden. Beim Tonschnitt geht es um Geräusche, die erst im Studio durch professionelle Geräuschemacher (foley artists) nachvertont wurden. Der Beruf des Geräuschemachers geht bis auf die Anfänge des Tonfilms zurück, wobei heutzutage neben „handgemachten“ Geräuschen auch immer mehr der Computer zum Einsatz kommt.

23.23 Uhr: Ein Segment darf in keiner Oscar-Verleihung fehlen: Das Gedenken an die Filmschaffenden, die uns seit der letzten Gala verlassen haben. Diese traurige Liste muss kurzfristig um einen Namen verlängert werden, denn heute wurde bekannt, dass Bill Paxton verstorben ist. Der US-Schauspieler spielte sich in Filmen wie „Twister“, „Aliens“, „Titanic“, „Apollo 13“ und „True Lies“ in die Herzen der Zuschauer. Seine Karriere begann 1984 mit einer kleinen Nebenrolle im Kult-Streifen „Terminator“.

23.11 Uhr: Das Dolby Theatre wird heute Abend bei der Vergabe des wichtigsten Filmpreises der Welt bis auf den letzten Platz, den 3401., gefüllt sein. Das bedeutet natürlich auch, dass nicht jeder, der gerne dabei sein will, dabei sein kann. Einige hoffen aber noch auf ein Wunder. Miss Piggy wünscht per Twitter allen Nominierten Glück. Sie ist sich sicher, dass sie im nächsten Jahr eine Gold-Statuette erhält und weist subtil, wie es ihre Art ist, darauf hin, dass sie als Begleitung zur Verfügung steht.

23.05 Uhr: WILLKOMMEN ZU UNSEREM LIVE-TICKER! 

21:05 Uhr: Der Streit zwischen Modedesigner Karl Lagerfeld und Meryl Streep geht weiter. Gegenüber dem Fachblatt „WWD“ hatte sich Lagerfeld vergangene Woche darüber beschwert, dass Streep seinem Modehaus Chanel einen Auftrag für eine Oscar-Robe erteilt habe - diesen dann aber wieder zurückgezogen habe, als ein anderer Modeschöpfer ihr angeboten habe, umsonst ein Kleid zu schneidern. Lagerfeld ließ inzwischen gegenüber "WWD" mitteilen, dass seine Äußerungen auf einem Missverständnis beruht hätten. "Ich bedaure diese Kontroverse und wünsche Frau Streep viel Erfolg bei ihrer 20. Oscar-Nominierung", schrieb Lagerfeld. Die Schauspielerin wollte sich damit aber nicht zufrieden geben. "Herr Lagerfelds allgemeine Äußerung des 'Bedauerns' war keine Entschuldigung", hieß es in Streeps Erklärung an "WWD". Sie wolle eine förmliche Entschuldigung: "Er hat gelogen, es wurde gedruckt, und ich warte immer noch."

20:00 Uhr: Oscar-Moderator Jimmy Kimmel hat sich in einem Video zu Wort gemeldet. Und verraten, wie man einen Oscar gewinnt - vielleicht: 

Bilder der Oscars 2017, die noch lange im Gedächtnis bleiben

Alle Gewinner der 89. Oscars auf einen Blick

- Bester Film: „Moonlight“ (Regie: Barry Jenkins)

- Regie: Damien Chazelle für „La La Land“

- Hauptdarsteller: Casey Affleck für „Manchester by the Sea“

- Hauptdarstellerin: Emma Stone für „La La Land“

- Nebendarstellerin: Viola Davis für „Fences“

- Nebendarsteller: Mahershala Ali für „Moonlight“

- Nicht-englischsprachiger Film: „The Salesman“ (Regie: Asghar Farhadi, Iran)

- Kamera: Linus Sandgren für „La La Land“

- Original-Drehbuch: Kenneth Lonergan für „Manchester by the Sea“

- Adaptiertes Drehbuch: Barry Jenkins für „Moonlight“ nach einer Geschichte von Tarell Alvin McCraney

- Schnitt: John Gilbert für „Hacksaw Ridge“

- Filmmusik: „La La Land“ von Justin Hurwitz

- Filmsong: „City of Stars“ aus dem Film „La La Land“ von Justin Hurwitz, Benj Pasek und Justin Paul

- Produktionsdesign: David Wasco und Sandy Reynolds-Wasco für „La La Land“

- Tonschnitt: Sylvain Bellemare für „Arrival“

- Tonmischung: Kevin O'Connell, Andy Wright, Robert Mackenzie und Peter Grace für „Hacksaw Ridge“

- Spezialeffekte: Robert Legato, Adam Valdez, Andrew R. Jones und Dan Lemmon für „The Jungle Book“

- Animationsfilm: „Zoomania“ von Byron Howard, Rich Moore und Clark Spencer

- Animations-Kurzfilm: „Piper“ von Alan Barillaro und Marc Sondheimer

- Dokumentarfilm: „O.J.: Made in America“ von Ezra Edelman und Caroline Waterlow

- Dokumentar-Kurzfilm: „The White Helmets“ von Orlando von Einsiedel und Joanna Natasegara

- Make-up/Frisur: Alessandro Bertolazzi, Giorgio Gregorini und Christopher Nelson für „Suicide Squad“

- Kostümdesign: Colleen Atwood für „Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind“

- Kurzfilm: „Sing“ von Kristof Deák und Anna Udvardy

Oscars 2017: „Toni Erdmann“ gewinnt Independent Spirit Award

19:06 Uhr: Die deutsche Tragikomödie „Toni Erdmann“ hat einen Tag vor der Oscar-Verleihung einen begehrten Indie-Preis gewonnen. Regisseurin Maren Ade (40) nahm den Independent Spirit Award für den besten internationalen Film im kalifornischen Santa Monica entgegen. Ihr Film ist auch unter den Oscar-Anwärtern in der Sparte „bester nicht-englischsprachiger Film“. Welche Länder am häufigsten diesen Auslands-Oscar gewonnen haben, sehen Sie hier in einer Grafik.

18:38 Uhr: Über Wochen hinweg stand die Einreise in die USA auf der Kippe: Am Ende ist die Syrerin Hala Kamil rechtzeitig zur Oscar-Verleihung in Hollywood eingetroffen. „Ich bin sehr glücklich, dabei zu sein“, sagte die 48-jährige Flüchtlingsfrauder Deutschen Presse-Agentur. Mit Regisseur Marcel Mettelsiefen nahm sie an dem Empfang der deutschen Oscar-Anwärter in der Villa Aurora teil. Die vierfache Mutter ist die zentrale Figur in der Flüchtlings-Doku „Watani: My Homeland“. Drei Jahre lang begleitete Mettelsiefen die Familie aus Aleppo bis zu ihrer Ankunft in Deutschland. Halas Ehemann war von der Terrormiliz IS entführt worden, er ist verschollen.

18:18 Uhr: Sie hat gute Chancen auf den Oscar - kann ihn aber nicht entgegennehmen. Die hochschwangere Schauspielerin Natalie Portman (35) wird bei der Gala nicht dabei sein. Grund sei ihre Schwangerschaft, teilte Portman dem US-Portal „People.com“ mit. Sie freue sich aber sehr über die Nominierung - und grüßte auf diesem Weg auch die anderen Nominierten. Die Schauspielerin, die für ihre Darstellung der früheren First Lady Jackie Kennedy in dem Film „Jackie“ als beste Hauptdarstellerin für einen Oscar nominiert ist, hatte sich schon vor Wochen mit großem, rundem Babybauch gezeigt. Wann das Kind zur Welt kommen soll, ist nicht bekannt. 

Oscars 2017: Alles, was Sie wissen müssen

Die einen schauen es wegen der Stars und den fantastischen Outfits der Diven, die anderen, weil sie Filme lieben. Die Oscar-Verleihung ist jedes Jahr das Glamour-Event und der Höhepunkt für Cineasten rund um die Welt. Einige hundert Millionen Menschen werden gebannt am Fernseher sitzen, wenn es am 26. Februar zum 89. Mal heißt „And the Oscar goes to...“ Und der Abend, durch den US-Talkshow-Moderator Jimmy Kimmel führt,  verspricht so spannend zu werden wie lange nicht mehr.

Oscars 2017: 14 Nominierungen - aber unklar wie viele Trophäen „La La Land“ kriegt

Denn trotz diverser Favoriten ist in diesem Jahr alles andere als klar, wer alles mit einer der heiß begehrten Statuetten nach Hause geht. Ob das 14 Mal nominierte Musical „La La Land“ (Regie: Damien Chazelle) oder der immerhin achtmal nominierte „Außenseiter“-Streifen „Moonlight“von Barry Jenkins - verdient hätten die Auszeichnung alle Nominierten. Doch nur jeweils einer kann in den insgesamt 24 Kategorien - angefangen von den Königsdisziplinen „Bester Film“ und „Beste Regie“ über Beste(r) Hauptdarsteller(in)“ bis zum „Besten Kurzfilm“ - gewinnen. Mit „Toni Erdmann“ von Maren Ade darf sich auch Deutschland Chancen ausrechnen, doch die Konkurrenz ist auch in der Kategorie „Bester ausländischer Film“ stark. 

Ein besonderes Augenmerk wird darauf liegen, ob schwarze Künstler ausgezeichnet werden. Dass sie im vergangenen Jahr leer ausgegangen waren, hatte Proteststürme ausgelöst. Diesmal sind sie aber gut vertreten: Um die Schauspielerpreise konkurrieren insgesamt sechs Afroamerikaner. Denzel Washington hofft mit seiner Regiearbeit "Fences" auf einen Oscar für den besten Film, doch auch für die männliche Hauptrolle in dem Familiendrama könnte er ausgezeichnet werden. Regisseur Barry Jenkins ist mit "Moonlight" neben dem Haupt-Oscar für den besten Film auch für den Regie-Preis nominiert - falls er diesen bekäme, wäre er der erste schwarze Regisseur, dem diese Ehre zuteil würde. 

Oscars 2017: Was passiert auf dem Roten Teppich?

Neben dem Preis an sich wird auch das Drumherum wie immer eine wichtige Rolle spielen. Die Hollywood-Diven werden sich in die teuersten, umwerfendsten Roben werfen (diverse modische Fehlgriffe inklusive, über die es sich dann trefflich tuscheln und lästern lässt). Am schönsten sind die Oscars ja sowieso, wenn etwas Unvorhergesehenes den perfekten Ablaufplan ins Stocken bringt - man denke nur an den Stolperer von Jennifer Lawrence, als sie 2013 ihren Goldjungen entgegen nehmen wollte.

Dank dem US-Präsidenten Donald Trump, der mit seiner umstrittenen Politik im liberal eingestellten Hollywood nicht viele Fans hat (wie nicht zuletzt das Echo auf die Fehde mit Hollywood-Ikone Meryl Streep zeigte), dürfte der eine oder andere Filmemacher auch versuchen, in seiner Dankesrede eine politische Botschaft einzubauen. Kommt es gar zum Skandal? Wir werden sehen...

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