Von François Hollande inspiriert

Mary J. Blige schlägt neue Töne an

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Mary J. Blige will ein französisches Chanson aufnehmen.

New York - Mary J. Blige, eine der erfolgreichsten R&B-Sängerinnen weltweit, will beruflich neue Wege gehen. Inspiriert wurde die Musikerin dabei von Frankreichs Staatschef François Hollande.

R&B-Sängerin Mary J. Blige hat ihre Liebe zur französischen Musik entdeckt. "Mein Traum ist es, ein Chanson auf Französisch aufzunehmen", sagte die 43-Jährige. Es sei für sie ein großartiger Moment gewesen, im Februar im Weißen Haus bei einem Empfang für Frankreichs Staatschef François Hollande den Jacques-Brel-Klassiker "Ne me quitte pas" anzustimmen. "Für ihn auf Französisch zu singen, bedeutete mir sehr viel", erzählte Blige.

Die R&B-Queen veröffentlicht am 2. Dezember ihr neues Album "London Sessions". Für die Aufnahmen versammelte sie zahlreiche junge Stars der britischen Musikszene im Studio, unter ihnen das Pop-Duo Disclosure, Sam Smith, Emeli Sandé oder Naughty Boy.

Auch an ihrer Schauspielkarriere will die Künstlerin weiter feilen. "Ich werde demnächst im Kino zu sehen sein, es zeichnen sich mehrere Projekte ab", verriet Blige. "Ich möchte außerdem ein Buch schreiben. Es wird von meinem Leben handeln."

Die Sängerin kann auf eine bewegte Biografie zurückblicken. Ihr Vater, der ihr das Singen beibrachte, verließ die Familie, als sie vier Jahre alt war. Als Fünfjährige wurde Blige Opfer sexueller Gewalt. 13 Jahre später unterzeichnete sie ihren ersten Plattenvertrag und wurde zu einem der größten R&B-Stars. Im Verlauf ihrer Karriere, die von Drogen- und Alkoholproblemen überschattet wurde, verkaufte die Sängerin mehr als 50 Millionen Tonträger und gewann neun Grammys.

AFP

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