Als erster Rapper

LL Cool J erhält Kennedy Center-Auszeichnung

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Rapper LL Cool J 2014 in Los Angeles. Foto: Mark J. Terrill

Die Kennedy Awards Gala ist eines der glamourösesten Events in der Washington. Die erste Preisverleihung unter Präsident Trump verspricht, politisch zu werden. Einer der Preisträger will nicht kommen - aus Protest.

Washington (dpa) - LL Cool J (49) bekommt als erster Rapper eine der begehrten Auszeichnungen des renommierten Kennedy Center. Wie die Kultureinrichtung am Donnerstag bekanntgab, gehören in diesem Jahr auch Sängerin Gloria Estefan (59), Lionel Richie (68) sowie die Choreografin Carmen de Lavallade (86) und der TV-Produzent Norman Lear (95) zu den Geehrten. Übergeben werden die Auszeichnungen Anfang Dezember.

Traditionell wird US-Präsident Donald Trump einen Empfang veranstalten und zusammen mit seiner Frau Melania an der Verleihung teilnehmen. Der mit progressiven TV-Serien bekanntgewordene Preisträger Lear kündigte deswegen bereits an, auf die Teilnahme an der Gala zu verzichten. Der "New York Times" sagte er: "Diese Präsidentschaft hat sich entschieden, die Künste und Menschenrechte komplett zu vernachlässigen - ihnen sogar die Mittel zu entziehen - und das belastet mich." Die 59-jährige Estefan betonte, sie werde das Gespräch mit Trump nutzen, um ihre Sichtweise klarzumachen.

Das nach dem früheren Präsidenten John F. Kennedy benannte Kennedy-Zentrum ist die größte Kultureinrichtung in der US-Hauptstadt. Zu den früheren Preisträgern zählen Meryl Streep, Aretha Franklin, Robert De Niro, George Lucas, Tom Hanks und Sting.

Bekanntgabe der Preisträger

Bericht The New York Times

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