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Linkin Park: Emotionale Abschiedsbotschaft für Chester Bennington

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Linkin-Park-Sänger Chester Bennington (r.) wurde am vergangenen Donnerstag tot aufgefunden.

Die Band Linkin Park hat nach mehreren Tagen Schockstarre eine Abschiedsbotschaft für den aus dem Leben geschiedenen Sänger Chester Bennington herausgebracht.

Los Angeles - "Deine Abwesenheit hinterlässt eine Leere, die niemals gefüllt werden kann", heißt es in der am Montag veröffentlichten Erklärung zum Suizid des 41-Jährigen. Was fehle, sei die "ungestüme, lustige, begierige, kreative, freundliche und großherzige Stimme" Benningtons.

In all den Jahren habe Chester Bennington über jene "Dämonen" gesungen, die ihn letztlich "von uns weggeführt haben", erklärte die Electronic-Rock-Band. Benningtons Art, über diese "Dämonen" zu singen, habe dazu geführt, "dass jeder sich sofort in Dich verliebte". Mit seiner Art des Musizierens habe er die anderen "zusammengeführt und uns beigebracht, menschlicher zu werden".

Der 41-Jährige hatte sich nach Feststellung der Gerichtsmediziner in seinem Haus in Los Angeles erhängt und war am Donnerstag tot aufgefunden worden. Es war der Geburtstag von Benningtons Freund Chris Cornell von der Band Soundgarden, der sich im Mai erhängt hatte. Bei der Beisetzung Cornells hatte Bennington Leonard Cohens Klassiker "Hallelujah" gesungen.

Das im Jahr 2000 erschienene Debütalbum von Linkin Park, "Hybrid Theory", wurde allein in den USA mehr als zehn Millionen Mal verkauft. Titel wie "In the End" und "Crawling" wurden zu Hits. Auch in Deutschland fuhr die Band immer wieder Chart-Erfolge ein, unter anderem mit dem Stück "Numb/Encore", das die Musiker gemeinsam mit dem US-Rapper Jay-Z aufnahmen.

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AFP

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