Spanische Royals

Letizia und Felipe treffen Terroropfer

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Königin Letizia von Spanien bei ihrem ersten öffentlichen Auftritt.

Madrid - Das neue spanische Königspaar Felipe VI. und Letizia haben bei ihrem ersten öffentlichen Auftritt seit der Thronbesteigung Angehörige und Überlebende von "terroristischer Gewalt" getroffen.

Etwa eine Stunde lang sprachen sie am Samstag im Zurbano-Palast in Madrid mit den Vertretern von rund 20 Verbänden. Begleitet wurden sie von Innenminister Jorge Fernandez Diaz.

Bei dem Treffen wurde für die Opfer der Angriffe der baskischen Untergrundorganisation ETA, der linksextremistischen Grapo sowie der Bombenanschläge von Madrid, die 2004 von radikalen Islamisten verübt wurden, eine Schweigeminute abgehalten.

Die 1959 gegründete ETA versuchte seit den 1970er Jahren, gewaltsam die Unabhängigkeit des Baskenlandes von Spanien durchzusetzen. 2011 erklärte die Organisation ihren bewaffneten Kampf für beendet.

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Der 46-jährige Felipe war am Donnerstag seinem Vater Juan Carlos auf dem Thron nachgefolgt, der abgedankt hatte. Das Ansehen von Juan Carlos hatte in den vergangenen Jahren stark gelitten. So sorgte er 2012 für Empörung, als er inmitten der heftigsten Wirtschaftskrise in Spaniens Geschichte für eine teure Elefantensafari nach Botsuana reiste. Zudem beschädigte eine Korruptionsaffäre um Iñaki Urdangarin, den Ehemann von Felipes Schwester Cristina, den Ruf des Hofes.

afp

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