Vorurteile

Katy Perry war früher intolerant

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Katy Perry 2017 bei der Verleihung der Grammy Awards. Foto: Jordan Strauss

Erst die richtigen Leute haben es der Popsängerin eigenen Angaben zufolge ermöglicht, aus ihrer Blase auszubrechen, in der Homosexualität als "Abscheulichkeit" galt

Los Angeles (dpa) - Seit ihrem Hit "I kissed a Girl and I Liked It" im Jahr 2008 gilt US-Sängerin Katy Perry (32) als Verfechterin der Rechte homosexueller Menschen.

Doch sie sei nicht immer so tolerant gewesen, wie sie bei einer Gala der Bürgerrechtsgruppe "Human Rights Campaign" am Wochenende erklärte: Als Pfarrerstochter habe sie in ihrer Jugend in "Jesus-Camps" gegen Homosexualität gebetet, erklärte Perry, nachdem sie den "National Equality Award" für ihren Einsatz für sexuelle Vielfalt und Gleichberechtigung erhalten hatte.

Ihre Sicht auf die Welt habe sich geändert, als sie Menschen traf, die ganz anders gewesen seien als sie selbst und die es ihr ermöglicht hätten, aus ihrer "Blase" auszubrechen. "Ich stehe hier als echter Beweis dafür, dass es nicht wichtig ist, wo du herkommst, sondern wo du hingehst", erklärte Perry. Echter Wandel könne gelingen, "wenn wir unseren Geist öffnen und unsere Herzen weich werden lassen".

Sie könne nun nicht mehr länger still sitzen, fügte die Musikerin hinzu: "Ich muss aufstehen für das, was sich für mich richtig anfühlt und das sind Gleichheit und Gerechtigkeit für alle. Punkt."

Rede Katy Perry

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