Kunstfigur

Katy Perry spricht über ihre Zerrissenheit

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Katy Perry Ende Mai bei einem Interview in Berlin. Foto: Britta Pedersen

Sie ist eine der erfolgreichsten Pop-Sängerinnen der Welt, doch Katy Perry kämpft mit diesem Bild von sich selbst. Sie wünscht sich manchmal ein anderes Leben.

Los Angeles (dpa) - US-Sängerin Katy Perry (32) hat über die Zerrissenheit zwischen dem Leben als schillernder Popstar und ihrem "authentischen Ich" Katheryn Hudson gesprochen.

"Ich möchte so gerne Katheryn sein, dass ich manchmal nicht einmal mehr wie Katy Perry aussehen möchte", sagte sie unter Tränen mit Blick auf den Kurzhaarschnitt, den sie sich inzwischen zugelegt hat. Die 32-Jährige äußerte sich am Wochenende im Gespräch mit dem TV-Therapeuten Siri Singh ("The Therapist") im Rahmen eines Livestreaming-Events, bei dem ihre Fans sie über vier Tage begleiten können. Dabei geht es um die Promotion für ihr neues Album "Witness", das seit Freitag erhältlich ist.

Katy Perry sei eine Kunstfigur, so die Sängerin - hübsch, stark, erfolgreich. Ihr eigentliches Ich sei viel verletzlicher, als sie öffentlich zeige. Sie sprach über sehr Persönliches: "Ich bin seit fünf Jahren in Therapie und es hat mein Leben verändert."

Zu sehen war in "Katy Perry — Witness World Wide" schon, wie sie Yoga machte, eine Dinnerparty gab und schlief. Höhepunkt sollte ein live übertragenes Konzert sein, dass sie am Montag (Ortszeit) geben wollte.

Video mit Therapeut in Perrys Youtube-Kanal

Livestream Witness World Wide

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