Zwölf Monate Südpol

Kaltes Abenteuer für junge Kernphysikerin aus Münster

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Raffaela Busse geht für ein Jahr an den Südpol und überwintert dort auch. Foto: Caroline Seidel

Soviel ist sicher: Es wird kalt, sehr kalt. Raffaela Busse will in der US-amerikanischen Amundsen-Scott-Station arbeiten. Warme Unterwäsche hat sie sich schon besorgt.

Münster (dpa) - Für zwei Aushilfsjobs auf einer Forschungsstation am Südpol haben sich weltweit 50 Menschen beworben. Den Zuschlag bekamen zwei Wissenschaftler aus Dortmund und Münster.

Ende Oktober tritt die Kernphysikerin Raffaela Busse von der Universität Münster den Job an. Für die 26-Jährige geht damit ein Traum in Erfüllung. Bevor sie sich an ihre Doktorarbeit macht, wagt sie das Abenteuer in der US-amerikanischen Amundsen-Scott-Station.

Die Temperaturen liegen in der Region zwischen minus 30 Grad Celsius im Sommer und minus 70 Grad im Winter. Busse soll dafür sorgen, dass die Computer arbeiten und fehlerhafte Module ausgetauscht werden. Die in Hattingen im Ruhrgebiet aufgewachsene Wissenschaftlerin hat im Vorfeld bereits viel Geld für warme Unterwäsche ausgegeben.

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