Steter Prozess

Judith Holofernes: Freude muss man üben

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Judith Holofernes - auch extremes Nichtstun kann glücklich machen. Foto: Jens Kalaene

Die Frontfrau von Wir sind Helden schreibt sich ein Talent zum Sehr-Traurig-Sein zu. Freude zu haben bedeutet für die 40-Jährige offenbar Arbeit.

München (dpa) - Sängerin Judith Holofernes ("Wir sind Helden") ist überzeugt, dass man für ein glückliches Leben arbeiten muss. "Ich komme immer wieder darauf, dass man Freude üben muss. Dass man sein Lebensglück nicht aufschieben soll", sagte die 40-Jährige der Zeitschrift "Donna".

Dafür hat die Sängerin einfache Werkzeuge: "Meditieren, tanzen, Spazieren gehen. Und extremes Nichtstun". Trotzdem lasse sie auch negative Gefühle zu.

Sie habe ein Talent zum Sehr-Traurig-Sein, sagte sie der Zeitschrift - und das sei auch in Ordnung. "Wenn man empfindsam ist, kann es nicht der Weg sein, sich hart zu machen." Holofernes wurde als Frontfrau der Band Wir sind Helden bekannt und bringt Mitte März ihr zweites Solo-Album auf den Markt.

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