News-Junkie

Jojo Moyes ist süchtig nach Nachrichten

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Die britische Schriftstellerin und Journalistin Jojo Moyes 2014 in Hamburg. Foto: Daniel Reinhardt

Viele Leute machen sich Sorgen um die Demokratie. Auch Bestsellerautorin Jojo Moyes ist beunruhigt.

München (dpa) - Die Bestsellerautorin Jojo Moyes (47) bekennt sich zu einer Art News-Abhängigkeit. "Mein Mann sagt, ich sei süchtig nach Nachrichten geworden - obwohl ich die Weltlage nicht ertrage", sagte die britische Schriftstellerin ("Im Schatten das Licht", "Ein ganzes halbes Jahr") dem "Süddeutsche Zeitung Magazin" vom Freitag.

"Für gewöhnlich beginne ich jeden Tag damit, um sechs Uhr, wenn er mir meinen Kaffee bringt, im Bett zu lesen und zu korrigieren, was ich am Vortag geschrieben habe. In letzter Zeit verliere ich mich aber in Artikeln über Trump oder den Brexit." Ihr Mann habe ihr eine Software installiert, die sie nun offline halte, sagte Moyes. "Das ist gut, denn ich muss gerade ein Buch zu Ende bringen. Andererseits fällt es mir angesichts der Weltpolitik richtig schwer zu schreiben."

Die frühere Journalistin spricht sich im SZ-Magazin gegen "nationalistische, reaktionäre, rassistische, frauenfeindliche, antiintellektuelle Kräfte" aus, die in vielen westlichen Demokratien gerade versuchen, gesellschaftliche Fortschritte wieder abzubauen. "Ich sage nicht, dass unser Leben in diesem Wirtschaftssystem in den vergangenen Jahrzehnten uneingeschränkt gerecht und friedlich war. Viele Leute haben Grund, frustriert zu sein, in den USA, England, Deutschland. Ich bin mehr links als rechts, aber es geht aktuell um mehr: um demokratische Standards, die angegriffen werden."

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