"You're Beautiful"

James Blunt: Ich bin gar kein Romantiker

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James Blunt bei der Verleihung der 52. Goldenen Kamera in Hamburg. Foto: Christian Charisius

Der britische Singer/Songwriter glaubt, sich angreifbar zu machen, wenn man emotionale Songs schreibt. Mit seinem neuen Album will er sich endgültig von seinem Image als Schnulzensänger verabschieden.

Berlin (dpa) - Der Sänger James Blunt (43) ist für seine gefühlvollen Charthits bekannt, fühlt sich aber völlig falsch verstanden. "Die Sache mit mir und der Romantik ist ein großes Missverständnis", sagte der Brite der "Welt am Sonntag". Das wolle er mit seinem Ende März erscheinenden Album "Afterlove" endgültig deutlich machen.

"Ich glaube, zum ersten Mal müssen mich meine Freunde nicht anlügen, wenn sie sagen, die Songs sind gelungen."

Blunt, dem 2005 mit dem Song "You're Beautiful" der Durchbruch gelungen war, war nach seinen ersten Welterfolgen schnell zum Ziel von Häme geworden. Ihm haftet ein Image als Schnulzensänger an. "Ich habe irgendwann beschlossen, soziale Medien vor allem dazu zu nutzen, um mich über mich selber lustig zu machen", sagte er in dem Interview. "Man macht sich angreifbar, wenn man emotionale Songs schreibt."

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