Abschied von vielen großen Namen

Jahresrückblick: Diese Persönlichkeiten haben uns 2017 verlassen

Helmut Kohl, Christine Kaufmann oder Roger Moore sind nur einige große Namen, die uns in diesem Jahr verlassen haben. Im Jahresrückblick erinnern wir uns an die Persönlichkeiten, von denen wir 2017 Abschied nehmen mussten.

Der frühere portugiesische Ministerpräsident Mario Soares im Jahr 2013.

07. Januar: Mário Soares (92): Der frühere Regierungs- und Staatschef Portugals prägte die Demokratisierung seines Landes in entscheidender Weise. Vor der „Nelkenrevolution“ von 1974 hatte er die Sozialistische Partei (PS) Portugals gegründet.

Der ehemalige iranische Staatspräsident Ali Akbar-Haschemi Rafsandschani.

08. Januar: Akbar Haschemi Rafsandschani (82): Der ehemalige iranische Präsident (1989-1997) galt als moderater Politiker und Mentor des derzeitigen Präsidenten Hassan Ruhani. Der Kleriker war einer der Architekten der islamischen Revolution von 1979.

Roman Herzog: „Ruck-Rede“ als Bundespräsident bleibt in Erinnerung

Alt-Bundespräsident Roman Herzog im Jahr 2015.

10. Januar: Roman Herzog (82): Der Jurist und frühere Präsident des Bundesverfassungsgerichts stand als Bundespräsident von 1994 bis 1999 an der Spitze der Bundesrepublik. In Erinnerung bleibt seine Rede von 1997 mit dem zentralen Satz: „Durch Deutschland muss ein Ruck gehen.“

Die Berliner Schauspielerin Inge Keller starb mit 93 Jahren.

06. Februar: Inge Keller (93): Sie galt als Grande Dame des deutschen Theaters und war bis 2001 Ensemblemitglied des Deutschen Theaters Berlin. Gern als eine der letzten großen Theaterdiven bezeichnet, arbeitete Keller mit vielen bekannten Regisseuren zusammen, darunter Peter Stein und Robert Wilson.

Der US-amerikanische Jazz-Musiker Al Jarreau starb im Alter von 76 Jahren.

12. Februar: Al Jarreau (76): Der vielfach preisgekrönte Jazz-Sänger war als Stimmwunder bekannt. Seit dem Durchbruch in Hamburg vor rund 40 Jahren war er auf Bühnen in aller Welt zu Hause. Der siebenfache Grammy-Gewinner wechselte mühelos zwischen klassischem Jazz und Funk-Rhythmen, zwischen Fusion und Soul - mit Abstechern in Rhythm & Blues und Hitparaden-Pop.

Bildhauer Fritz Koenig wurde 92 Jahre alt.

22. Februar: Fritz Koenig (92): Er gilt als einer der bedeutendsten deutschen Bildhauer der Nachkriegszeit. Seine Statuen sind weltweit zu bewundern. Weltberühmt ist seine monumentale Plastik „Kugelkaryatide N.Y.“, die zwischen den Wolkenkratzern des World Trade Centers in New York stand.

Früherer Bundesjustizminister und SPD-Spitzenpolitiker Horst Ehmke.

12. März: Horst Ehmke (90): Der ehemalige sozialdemokratische Bundesminister und Kanzleramtschef (1969-72) war an der Durchsetzung der Ostpolitik von Kanzler Willy Brandt (SPD) entscheidend beteiligt. Im Ruhestand schrieb er Kriminalromane, die im politischen Umfeld spielen.

Rock 'n' Roll-Legende Chuck Berry.

18. März: Chuck Berry (90): Der Afroamerikaner war einer der größten Songschreiber und besten Gitarristen seiner Zeit. Hits wie „Sweet Little Sixteen“ oder „Johnny B. Goode“ wurden weltweite Klassiker. Die Rock'n'Roll-Legende beeinflusste Musiker wie die Beatles, die Rolling Stones oder Bob Dylan.

David Rockefeller im Jahr 1998.

20. März:

David Rockefeller (101): Er war das letzte Enkelkind des legendären Ölmagnaten John D. Rockefeller (1839-1937), der das berühmte „Rockefeller Center“, eines der höchsten Gebäude in New York finanzierte. David Rockefellers Vater war dessen einziger Sohn und Mutter Abby eine Kunstmäzenin, die das Museum of Modern Art in New York mitgründete. Rockefellers Reichtum war vom „Forbes“-Magazin zuletzt auf rund 3,2 Milliarden Euro geschätzt worden. Er starb an Herzversagen.

Die Schauspielerin Christine Kaufmann wurde 72 Jahre alt.

28. März: Christine Kaufmann (72): Bereits mit neun Jahren machte sie der Film „Rosen-Resli“ 1954 zum Kinderstar. Für ihr Hollywooddebüt in „Stadt ohne Mitleid“ (1961) erhielt Kaufmann einen Golden Globe. Nach der Scheidung von Hollywoodstar Tony Curtis nach Deutschland zurückgekehrt, spielte sie in TV-Serien wie „Der Kommissar“ und „Derrick“. Die Rolle der Olga in "Monaco Franze" gehört zu den großen TV-Erfolgen von Christine Kaufmann.

Der russische Dichter Jewgeni Jewtuschenko.

01. April: Jewgeni Jewtuschenko (84): Der Russe machte sich vor allem als Dichter der Entstalinisierung und des sogenannten Tauwetters in den 1960er Jahren einen Namen. In Deutschland wurde er mit seinen autobiografischen Romanen „Stirb nicht vor deiner Zeit“ (1994) und „Der Wolfspass. Abenteuer eines Dichterlebens“ (2000) bekannt.

Kameramann Michael Ballhaus starb im Alter von 81 Jahren.

11. Aprli: Michael Ballhaus (81): Der deutsche Kameramann legte in Hollywood eine große Karriere hin. Er stand unter anderem für Filme hinter der Kamera wie „Die Ehe der Maria Braun“, „Good Fellas - Drei Jahrzehnte in der Mafia“, „Gangs of New York“ oder „Departed - Unter Feinden“. Ballhaus arbeitete mit Regisseuren wie Francis Ford Coppola, Wolfgang Petersen und Robert De Niro.

Der Künstler A.R. Penck vor seinem Werk "Quo vadis Germania" von 1984.

02. Mai: A. R. Penck (77): Der deutsche Maler, Grafiker und Bildhauer galt als bedeutendster Gegenwartskünstler und Vater der „Neuen Wilden“. Bekannt wurde er mit seiner Bildsprache aus Strichmännchen mit erigierten Penissen, Kreuzzeichen, Totenköpfen und beißenden Hunden. Der gebürtige Dresdner wurde 1980 aus der DDR ausgebürgert und siedelte in den Westen über.

Die aus Israel stammende Sängerin Daliah Lavi.

03. Mai: Daliah Lavi (74): Die israelische Schauspielerin und Sängerin war vor allem in den 1970er und 1980er Jahren erfolgreich. Mit melancholischen Songs wie „Oh, wann kommst du“ eroberte sie die Herzen ihrer Fans. Zuvor war sie auch in 40 Filmen zu sehen, darunter etwa „Old Shatterhand“.

Roger Moore: Der einzig wahre James Bond

Für viele der beste „James-Bond“-Darsteller aller Zeiten: Roger Moore

23. Mai: Roger Moore (89): Mit seinem karikierenden, charmanten Stil prägte er die Film-Reihe um den Geheimagenten James Bond maßgeblich. Der Brite spielte die Bond-Figur in sieben Filmen von 1973 bis 1985. Als smarter Superheld „Simon Templar“ war Moore, der 1953 in die USA gezogen war, bereits in den 60er Jahren ein Weltstar. Königin Elizabeth II. erhob ihn 2003 in den Adelsstand.

Die „Queen of Cashmere“ Laura Biagiotti.

26. Mai: Laura Biagiotti (73): Die italienische Modeschöpferin, die ursprünglich Archäologin werden wollte, war in den 1970er Jahren vor allem dank ihrer ebenso elegant-femininen wie schmeichelhaften Kaschmirkollektionen international bekannt geworden. Von der „New York Times“ wurde sie einmal als „Queen of Cashmere“ bejubelt - ein Titel, der ihr zeitlebens anhaften sollte.

Der frühere panamaische Machthaber Manuel Antonio Noriega.

29. Mai: Manuel Noriega (83): Als Militärmachthaber regierte er das zentralamerikanische Panama fast sechs Jahre mit harter Hand. Der einstige US-Verbündete fiel 1989 wegen Verbindungen zu einem kolumbianischen Drogenkartell in Ungnade und wurde bei einer US-Militärintervention gestürzt. Danach saß er in den USA, Frankreich und seiner Heimat im Gefängnis.

Wurde 91 Jahre alt: Der Dramatiker und Schriftsteller Tankred Dorst.

01. Juni: Tankred Dorst (91): In über 50 Stücken thematisierte der vielfach preisgekrönte Dramatiker Fragen der menschlichen Existenz. Dorst war einer der meistgespielten Autoren des deutschen Gegenwartstheaters, mit dem Regisseure wie Peter Zadek, Peter Palitzsch und Hans Neuenfels zusammenarbeiteten. Als Dorsts schönstes und größtes Drama gilt „Merlin oder Das wüste Land“.

Schauspielerin Anita Pallenberg (r): Hier mit Freund und Rolling-Stones-Gitarrist Keith Richards.

13. Juni: Anita Pallenberg (73): Die Schauspielerin war in den 1960er Jahren eines der bekanntesten Groupies, vor allem im Umfeld der Rolling Stones. Sie lebte mehr als zehn Jahre an der Seite des Rolling Stones-Gitarristen Keith Richards.

Helmut Kohl: Abschied vom „Kanzler der Einheit“

Altkanzler Helmut Kohl.

16. Juni: Helmut Kohl (87): Als Kanzler der Einheit geht Helmut Kohl in die Geschichte ein. Der Altkanzler und langjährige CDU-Vorsitzende prägte die Bundesrepublik wie nur sehr wenige. 

Er regierte das Land insgesamt 16 Jahre von 1982 bis 1998. Als sein größter Erfolg gilt die deutsche Einheit. Zeitgenossen sehen ihn auch als Wegbereiter der Europäischen Union. Die CDU-Spendenaffäre führte 1999 zu seinem politischen Aus. Nach einem Sturz war er von 2008 an pflegebedürftig. Über seinen Tod, Reaktionen von internationalen Persönlichkeiten und seine Beerdigung wurde wochenlang berichtet.

Helmut Kohl: Sein Leben in Bildern

Christel Sembach-Krone: Direktorin des Circus Krone. (Archivbild von 2015)

20. Juni: Christel Sembach-Krone (80): Mehr als zwei Jahrzehnte lang leitete sie bis zuletzt den größten Zirkus Europas mit festem Sitz in München, dessen Weltruhm ihr Großvater Karl Krone begründet hatte. Von 1956 bis 2006 stand Sembach-Krone mit ihren dressierten Pferden selbst in der Manege.

Der Musiker und Sänger Gunter Gabriel, hier im September 2015.

22. Juni: Gunter Gabriel (75): Der Country- und Schlagersänger ist an den Folgen eines Sturzes auf einer Steintreppe gestorben. Er landete in den 1970er Jahren mit Hits wie „Er ist ein Kerl (Der 30 Tonner Diesel)“ oder „Hey Boss, ich brauch mehr Geld“ in den Hitparaden. Der Musiker lieferte aber auch mit Eskapaden und Schulden viel Stoff für die Boulevardpresse. Im Jahr 2016 nahm Gabriel am RTL-Dschungelcamp „Ich bin ein Star - Holt mich hier raus“ teil.

Die französische Publizistin und Politikerin Simone Veil wurde 89 Jahre alt.

30. Juni: Simone Veil (89): Die spätere Präsidentin des Europaparlaments (1979-1982) hatte als Jugendliche die Konzentrationslager Auschwitz und Bergen-Belsen überlebt. Als Gesundheitsministerin liberalisierte sie in den 1970er Jahren Frankreichs Abtreibungsrecht.

„Du kannst nicht immer 17 sein“: Trauer um Chris Roberts

„Du kannst nicht immer 17 sein“: Dieser Song machte Chris Roberts zur Schlagerlegende.

02. Juli: Chris Roberts (73): Mit Hits wie „Du kannst nicht immer 17 sein“ wurde der Sänger, der Christian Klusacek hieß, in den 1970er Jahren zur Schlagerlegende. Insgesamt verkaufte er rund 11 Millionen Platten. Auch als Schauspieler war er beliebt.

Der einstige Erzbischof von Köln Kardinal Joachim Meisner.

05. Juli Joachim Kardinal Meisner (83): Der frühere Erzbischof von Köln stand 25 Jahre lang bis 2014 an der Spitze des größten katholischen Bistums in Deutschland. Lange einflussreichster Vertreter des konservativen Flügels unter den deutschen Bischöfen, pflegte er ein enges Verhältnis zu den Päpsten Johannes Paul II. und Benedikt XVI. Bis zuletzt opponierte er gegen den Reformkurs von Papst Franziskus.

Der mehrfach ausgezeichnete Schriftsteller Peter Härtling.

10. Juli: Peter Härtling (83): Der mehrfach ausgezeichnete Schriftsteller veröffentlichte in über 60 Jahren viele Romane, Erzählungen, autobiografische Schriften und Kinderbücher. Zu den bekanntesten Werken zählen die Romanbiografie „Hölderlin“ sowie die Kinderbücher „Hirbel“ und „Ben liebt Anna“.

Der chinesische Friedensnobelpreisträger Liu Xiaobo wurde 61 Jahre alt.

13. Juli: Liu Xiaobo (61): Der chinesische Bürgerrechtler setzte sich friedlich für Demokratie und Menschenrechte in seiner Heimat ein. 2009 war er zu elf Jahren Haft verurteilt worden. Bereits nach der Niederschlagung der Demokratiebewegung 1989 in Peking hatte er mehrfach in Haft gesessen. 2010 erhielt er den Friedensnobelpreis, was Chinas Regierung empörte.

Der Sänger Chester Bennington. 

20. Juli: Chester Bennington (41): Als Lead-Sänger der Band Linkin Park avancierte der US-amerikanische Rock-Sänger zu einem der erfolgsreichsten Künstler des 21. Jahrhunderts. Linkin Park verkaufte mehr als 100 Millionen Alben und Singles. Im Sommer diesen Jahres entschied sich Bennington jedoch für den Freitod und versetzte seine schockierte Fan-Gemeinde damit in tiefe Trauer. Benningtons Hang zur Schwermut hatte sich schon früh in Liedtexten seiner Band abgezeichnet. 

Die Schlagersängerin Andrea Jürgens.

20. Juli:       

Andrea Jürgens (50): Die Schlagersängerin wurde bereits Ende der 1970er als Kinderstar bekannt. Am Zenith ihrer Karriere erhielt sie schließlich etliche nationale Musikpreise - beispielsweise Gold und Platin für ihr Album Weihnachten mit Andrea Jürgens, sowie die Goldene Stimmgabel

Die französische Schauspielerin Jeanne Moreau.

31. Juli: Jeanne Moreau (89): Die Französin mit der rauchigen Stimme drehte mehr als 120 Filme. Den Durchbruch schaffte sie 1957 mit dem Krimi „Fahrstuhl zum Schafott“ des Franzosen Louis Malle. Ihre Rolle in der Dreiecksgeschichte „Jules und Jim“ (1962) von François Truffaut brachte ihr internationalen Ruhm.

Der Historiker Eberhard Jäckel.

15. August: Eberhard Jäckel (88): Der Historiker war einer der führenden Hitler- und Holocaust-Forscher Deutschlands. Mit den Büchern „Hitlers Weltanschauung“ (1969) und „Hitlers Herrschaft“ (1986) setzte er international Maßstäbe. Der Wissenschaftler war von 1967 bis 1997 Professor für Neuere Geschichte an der Universität Stuttgart.

Immer für einen Spaß zu haben: Komiker Jerry Lewis.

20. August: Jerry Lewis (91): Der US-amerikanische Komiker und Entertainer brachte es als Grimassen-König zu weltweiter Berühmtheit. Er spielte in mehr als 80 Kino- und Fernsehfilmen und führte Regie in über einem Dutzend anderer Streifen. Als Höhepunkt seiner Blödelkunst gilt „Der verrückte Professor“ von 1963.

Die französische Schauspielerin Mireille Darc wurde 79 Jahre alt.

28. August: Mireille Darc (79): Die französische Schauspielerin, die als „kühle Blondine“ ihre Karriere bestritt, drehte rund 50 Filme. Darunter waren Titel wie „Nimm's leicht, nimm Dynamit“ mit Lino Ventura und „Borsalino“ mit Jean-Paul Belmondo und Alain Delon, mit dem Darc lange liiert war.

Der ehemalige Bundesminister und CDU-Politiker Heiner Geißler.

12. September: Heiner Geißler (87): Der scharfzüngige Politiker und promovierte Jurist wusste als CDU-Generalsekretär (1977-1989) unter Parteichef Helmut Kohl massiv zu polarisieren. 1989 kam es zum Bruch zwischen beiden, Geißler verlor Amt und Einfluss. 2010 schlichtete er im Alter von 80 Jahren den Konflikt um das Bahnprojekt „Stuttgart 21“.

Sir Peter Hall.

11. September: Peter Hall (86): Der Brite galt als widersprüchliches Theatergenie und umtriebiger Zampano. Er gründete 1960 die später weltweit gefeierte Royal Shakespeare Company und war langjähriger Direktor des Londoner National Theaters (1973-1988). 1977 wurde er für seine Verdiente geadelt.

L'Oréal-Erbin Liliane Bettencourt.

21. September: Liliane Bettencourt (94): Das Milliardengeschäft mit der Schönheit hat die Erbin des Kosmetik-Konzerns L'Oréal zur reichsten Frau der Welt gemacht. Die letzten Jahre ihres Lebens bieten Stoff für mehrere Thriller.

"Playboy"-Gründer Hugh Hefner. (Archivaufnahme aus dem Jahr 2006.

27. September: Hugh Hefner (91): Er gründete 1953 den „Playboy“ als Antwort auf das prüde Amerika und machte ihn zum berühmtesten Männermagazin der Welt. Stars wie Marilyn Monroe, Sharon Stone oder Madonna ließen für das Häschen-Logo die Hüllen fallen.

„Mama Soul“ Joy Fleming.

27. September: Joy Fleming (72): Die stimmgewaltige Sängerin aus Mannheim, als Erna Raad geboren, galt als „Mama Soul“ und Pionierin der Blues-Musik in Deutschland. Entdeckt wurde sie in den 1950er Jahren in Bars der stationierten US-Soldaten.

Fats Domino bei einem seiner Auftritte im Jahr 1993.

24. Oktober: Fats Domino (89): Der Rock'n'Roll-Musiker erreichte mit Hits wie „Blueberry Hill“, „Ain't That a Shame“ und „I'm Walkin'“ Millionen Fans. Antoine Domino, wie der aus New Orleans stammende Afroamerikaner mit bürgerlichem Namen hieß, war für sein wildes Klavierspiel bekannt.

Schauspielerin Karin Dor (Aufnahme von 2015).

06. November: Karin Dor (79): Die Schauspielerin ist Millionen als Bond-Girl in „James Bond 007 - Man lebt nur zweimal“ an der Seite von Sean Connery bekannt. Sie war das einzige deutsche Bond-Girl. Außerdem spielte sie in etlichen Karl-May-Filmen.

Der ehemalige Fußballnationalspieler Hans Schäfer.

07. November: Hans Schäfer (90): Der Kölner war 1954 einer der Helden von Bern, als die deutsche Fußball-Nationalmannschaft den Weltmeistertitel holte. Als Trainer führte „de Knoll“ den FC Köln 1962 und 1964 zum Meistertitel. Im Jahr 1963 wurde er zu Deutschlands Fußballer des Jahres gewählt.

Viele kennen Hans-Michael Rehberg als Bischof Hemmelrath in der Krimiserie „Pfarrer Braun“.

07. November: Hans-Michael Rehberg (79): Der mehrfach ausgezeichnete Schauspieler war auf fast allen großen deutschsprachigen Theaterbühnen zu Hause. Er arbeitete mit Regisseuren wie Peter Zadek, Claus Peymann, Jürgen Flimm oder Hans Neuenfels. Das Fernseh-Publikum liebte ihn unter anderem als Bischof Hemmelrath in der Krimiserie „Pfarrer Braun“.

Sektenführer und Mörder Charles Manson. Die Aufnahme stammt aus dem Jahr 1969 bei seiner Anklageverlesung.

19. November: Charles Manson (83): Der zu lebenslanger Haft verurteilte Sektenführer hatte 1969 einige seiner Anhänger, die sogenannte „Manson Family“, zu einer Mordserie in Los Angeles angestiftet. Die Taten schockierten die ganze Welt. Bekanntestes Opfer war die hochschwangere Sharon Tate, Ehefrau von Regisseur Roman Polanski.

Dieter Bellmann starb im Alter von 77 Jahren.

20. November: Dieter Bellmann (77): Der Sachse war als Professor Simoni in der ARD-Serie „In aller Freundschaft“ einem Millionenpublikum bekannt. Neben Bühnenauftritten verlieh er auch Stars wie Alain Delon, Jean-Paul Belmondo und Donald Sutherland als Synchronsprecher seine sonore Stimme.

Der französische Schauspieler und Sänger Johnny Hallyday.

06. Dezember: Johnny Hallyday (74): Mit seiner Reibeisenstimme ersang sich das französische Rockidol, mit bürgerlichem Namen Jean-Philippe Smet, ein Vermögen. Hallyday hinterlässt über 100 Millionen Tonträger und Ohrwürmer wie „Ma gueule“, (etwa „Meine Schnauze“). Seine Vorbilder waren der US-amerikanische Rock 'n' Roll und der US-Sänger Elvis Presley.

Modemacher Otto Kern.

10. Dezember: Otto Kern (67): Er war Mode-Legende und Jetset-König: Otto Kern. Der als Hemden- und Blusenkönig bekanntgewordene Unternehmer und Designer ist im Alter von 67 Jahren in Monaco gestorben. Die Umstände seines Todes waren unklar

Comic-Zeichnerin Lona Rietschel, hier bei ihrer Arbeit im Jahr 1996.

19. Dezember: Lona Rietschel (84): Die im heutigen Polen geborene Rietschel wollte ursprünglich Modezeichnerin werden, wechselte aber später zum Fach Zeichentrick. 1960 fing sie als Comic-Zeichnerin beim DDR-Mosaik-Verlag an, dessen Hefte Millionenauflagen erreichten. Ab Mitte der 1970er Jahre gab Rietschel den Abrafaxen „Abrax, Brabax und Califax“ Gestalt und ein freundliches Wesen.

va/dpa/Video: Glomex

Rubriklistenbild: © dpa

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