Über ein Jahr nach seinem Tod

Frage um Prince-Nachlass endlich geklärt

Erst 13 Monate nach dem Tod von Pop-Legende „Prince“ hat nun ein  Richter über den Nachlass des verstorbenen Sängers entschieden. Das Urteil könnte jedoch nicht das Letzte gewesen sein.

Carver County - Mehr als ein Jahr nach dem Tod von Popstar Prince hat ein US-Richter über das Erbe entschieden. Da der Musiker ohne ein Testament gestorben war, seien seine Schwester Tyka Nelson und fünf weitere Halbgeschwister die rechtmäßigen Erben. Dies geht aus den am Freitag (Ortszeit) in Carver County im Bundesstaat Minnesota veröffentlichten Gerichtsdokumenten hervor.

Prince war im April 2016 in seinem Anwesen Paisley Park in Minnapolis an einer Überdosis Schmerzmittel gestorben. Sein Vermögen wird auf 100 bis 300 Millionen Dollar vor Abzug der Erbschaftssteuer geschätzt. Dem US-Magazin „People“ sagten die Geschwister, sie seien erfreut und erleichtert über die Entscheidung.

Streit könnte in die nächste Runde gehen

Nachdem das Gericht die Erben festgestellt hat, haben andere mögliche Erben nun ein Jahr Zeit, um glaubhafte Ansprüche vorzubringen, berichtete die „Minneapolis Star Tribune“. Der Richter hatte bereits einige Ansprüche abgewiesen. Diese Entscheidungen können vor einem höheren Gericht revidiert werden. Um die Verwaltung des Erbes des Musikers und die Kosten gibt es dem Blatt zufolge eine Reihe von Rechtsstreitigkeiten.

Der Musiker war 1958 als Prince Roger Nelsons in Minneapolis auf die Welt gekommen. Mit seinem Album „Purple Rain“ erlangte Prince im Jahr 1984 Weltruhm.

US-Pop-Gigant Prince ist tot: Bilder aus seinem Leben

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

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