Sänger von „Linkin Park“ ist tot

So trauern Fans und Kollegen um Chester Bennington

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Chester Bennington (re.) mit Gitarrist Mike Shinoda. 

Der plötzliche Tod von Linkin-Park-Frontman Chester Bennington sorgt weltweit für Bestürzung. So reagieren Fans, befreundete Musiker und andere Prominente. 

Los Angeles - Erst vor wenigen Wochen begeisterte die Rockband „Linkin Park“ ihre deutschen Fans auf mehreren Festivals wie Southside oder Hurricane. Am Donnerstag kam dann die schockierende Nachricht: Frontman Chester Bennington ist im Alter von nur 41 Jahren gestorben. Einem Medienbericht zufolge hat sich der Sänger in seinem Haus in Palos Verdes Estates in der Nähe von Los Angeles erhängt. 

Mike Shinoda, Gründungsmitglied von Linkin Park, bestätigte die traurige Nachricht auf Twitter. Weltweit löste die Meldung Trauer und Entsetzen aus. Neben zahlreichen Fans äußerten sich auch Prominente und weitere bekannte Musiker. „Es gibt keine Worte“, schreibt Joel Madden, Sänger der Punkrock-Band „Good Charlotte“. Paul Stanley, der Gitarrist von „Kiss“, drückte Benningtons Familie sein Mitgefühl aus, Moderator Jimmy Kimmel äußerte sich ähnlich. Bennington hinterlässt sechs Kinder von zwei Frauen. 

Auch das Gerücht um einen möglichen Suizid wird im Netz von Prominenten angesprochen. Bennington war eng mit dem „Soundgarden“-Sänger Chris Cornell befreundet gewesen, der sich im Mai das Leben nahm. Cornells Witwe schreibt nun auf Twitter: „Gerade als ich dachte, mein Herz könnte nicht noch mehr zerbrechen... ich liebe dich.“ Die Rockband „One Republic“ twittert: „Selbstmord ist der Teufel, der unter uns wandelt“. 

Regisseur Joss Whedon, der mehrere Marvel-Filme produziert hat, beschreibt, das Album „A Thousand Suns“ habe ihm durch eine schwierige Zeit geholfen. „Ich wünschte, du wärst hier“, schreibt Whedon. Ein Wunsch, dem sich zahlreiche Fans von Chester Bennington und Linkin Park sicherlich anschließen.  

Generell berichten wir nicht über Selbsttötungen, damit solche Fälle mögliche Nachahmer nicht ermutigen. Eine Berichterstattung findet nur dann statt, wenn die Umstände eine besondere öffentliche Aufmerksamkeit erfahren. Wenn Sie oder eine Ihnen bekannte Person unter einer existentiellen Lebenskrise oder Depressionen leidet, kontaktieren Sie bitte die Telefonseelsorge unter der Nummer: 0800-1110111. Hilfe bietet auch der Krisendienst Psychiatrie für München und Oberbayern unter 0180-6553000.Weitere Infos finden Sie auf der Webseite www.krisendienst-psychiatrie.de/.

sr

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