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Diane Kruger musste um Rolle bei Tarantino kämpfen

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Diane Kruger
Diane Kruger hat sich nicht beirren lassen. © Sonia Moskowitz Gordon/ZUMA Press Wire/dpa

Diane Kruger sollte eigentlich nicht in „Inglorious Basterds“ mitspielen. Regisseur Quentin Tarantino habe sie erst vorsprechen lassen, als es keine Interessentinnen mehr gab.

Los Angeles - Hollywoodstar Diane Kruger hatte nach eigenen Worten zunächst einen schweren Stand bei Regisseur Quentin Tarantino.

„Er hat alle vorsprechen lassen“, sagte die 45-Jährige über das Casting zum Film „Inglorious Basterds“. „Mich wollte er aber nicht vorsprechen lassen, weil er mich in einem Film gesehen hatte, der ihm nicht gefiel. Er hat von Anfang an nicht an mich geglaubt“, erzählte Kruger im Podcast „Reign with Josh Smith“. „Tatsächlich war der einzige Grund, warum er mich vorsprechen ließ, dass irgendwann niemand mehr da war, der noch wollte.“

Sie konnte den Regisseur überzeugen

Für das Casting habe sie dann auf eigene Kosten von New York nach Deutschland fliegen müssen, um Tarantino dort zu treffen. „Ich musste durch all diese Reifen springen“, sagte Kruger. Sie habe es aber machen wollen, um zu beweisen, was sie kann. „Und zum Glück hat alles funktioniert.“ Sie glaube, die Erfahrung sei auch für Tarantino eine Lektion gewesen: „Manchmal steckt man Menschen in Schubladen, das passiert mir auch. Und dann sind sie doch nicht so, wie man dachte.“

In dem Film spielte Kruger die deutsche Schauspielerin und Spionin Bridget von Hammersmark. „Inglorious Basterds“ war 2010 für acht Oscars nominiert. dpa

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