Klum-Ex gab ihm Beruhigungspillen

„Er klang komisch“: Cornell-Witwe hat einen Verdacht zu seinem Tod

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Chris Cornell gestorben. Seine Witwe glaubt, dass seine Beruhigungstabletten der Auslöser für seinen Suizid waren.

Detroit - Martin Kirsten, ehemals Bodyguard und kurzzeitiger Lover von Heidi Klum, fand den toten Sänger Chris Cornell im Hotelzimmer. Die Beruhigungspillen die Cornell zuvor nahm, hatte er ihm gegeben.

Vor fünf Jahren machte der Leibwächter von Heidi Klum weltweit Schlagzeilen, als er auch ihr Lover wurde. Die Beziehung ging 2014 nach 18 Monaten in die Brüche. Jetzt ist Martin Kirsten plötzlich wieder im Rampenlicht – aus sehr tragischem Anlass. Laut Polizeibericht war es der deutsche Bodyguard, der Chris Cornell Beruhigungstabletten gab, die der Auslöser für dessen Selbstmord gewesen sein könnten.

Der „Soundgarden“-Sänger hatte laut seines Anwalts ein Rezept für „Ativan“. Dessen Inhaltsstoff Lorazepam wird bei Angst- und Panikstörungen eingesetzt und kann als schwere Nebenwirkung suizidale Gedanken auslösen. Laut Polizei hatte Kirsten seinen Boss um 23.30 Uhr auf dessen Suite im MGM Grand Hotel begleitet, wo er ihm mit einem Computerproblem half. Bevor er ging, gab er Cornell zwei „Ativan“-Pillen.

Ehefrau machte sich Sorgen

Um 0.15 Uhr rief Cornells Ehefrau Vicky den Bodyguard panisch auf dessen Handy an. Sie wollte, dass er nach dem Rechten schaut, weil „Chris am Telefon gar nicht wie er selbst geklungen hat.“ Als er keine Antwort auf sein Klopfen bekam, verständigte Kirsten die Rezeption. Er wollte, dass die Hotelsecurity ihm die Tür aufschließt. Doch das Hotelmanagement weigerte sich, weil Kirsten nicht als Gast im Zimmer eingetragen war. Der trat darauf prompt die Tür ein. Das selbe wiederholte er mit der verschlossenen Badezimmertür. Dort fand er den leblosen Cornell. Kisten versuchte vergeblich, den 52-Jährigen wiederzubeleben. Das gelang auch den herbeigerufenen Rettungssanitätern nicht. Um 1.30 Uhr wurde Cornell offiziell für tot erklärt.

Witwe gibt dem Medikament die Schuld

Witwe Vicky ist überzeugt, dass das Ativan ihren Mann in den Selbstmord getrieben hat: „Ich habe vor dem Konzert mit ihm gesprochen. Er war ganz normal. Als ich danach mit ihm sprach, klang er total komisch. Er hat gelallt und dann einfach aufgelegt. Ich hoffe, dass die toxikologische Untersuchung Aufklärung geben wird. Doch ich weiß, dass Chris seine Kinder (Tochter Toni, 12, und Sohn Christopher, 11) zu sehr geliebt hat, um ihnen solch einen Schmerz zufügen zu wollen. Seine Familie war ihm das Wichtigste im Leben.“

Generell berichten wir nicht über Selbsttötungen, damit solche Fälle mögliche Nachahmer nicht ermutigen. Eine Berichterstattung findet nur dann statt, wenn die Umstände eine besondere öffentliche Aufmerksamkeit erfahren. Wenn Sie oder eine Ihnen bekannte Person unter einer existentiellen Lebenskrise oder Depression leiden, kontaktieren Sie bitte die Telefonseelsorge unter der Nummer: 0800-1110111. Hilfe bietet auch der Krisendienst Psychiatrie für München und Oberbayern unter 0180-6553000. Weitere Infos finden Sie auf der Webseite www.krisendienst-psychiatrie.de.

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