Millionenklage

Boris Becker: Ex-Geschäftspartner geht in Berufung

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Der Rechtsstreit von Boris Becker mit seinem früheren Geschäftspartner Hans-Dieter Cleven über ein Darlehen in Höhe von mehr als 36 Millionen Euro geht in die nächste Runde.

In der Schweiz hat der dreimalige Wimbledonsieger Boris Becker vor Gericht im Streit um Darlehensrückzahlungen in Millionenhöhe zwar gewonnen, aber nun geht der Ex-Geschäftspartner in Berufung.

Zug - Der Rechtsstreit von Boris Becker mit seinem früheren Geschäftspartner Hans-Dieter Cleven über ein Darlehen in Höhe von mehr als 36 Millionen Euro ist noch nicht ausgestanden. 

Cleven kündigte am Donnerstag im schweizerischen Zug an, in die Berufung gegen ein vorheriges Urteil eines dortigen Gerichts zu gehen. Dieses hatte die Forderung zurückgewiesen, weil Cleven die Darlehen nicht rechtskräftig gekündigt habe. 

Wie Cleven über seine Rechtsanwälte erklären ließ, werde mit der Berufung das Urteil nicht rechtskräftig. Die Anwälte erklärten, die Berufungsschrift werde innerhalb der gesetzlichen Frist eingereicht, das Obergericht des Kantons Zug müsse dann entscheiden.

Darlehn-Streit um mehr als 36 Millionen Euro

Becker erhielt von Cleven nach Darstellung des Gerichts Darlehen im Umfang von 41,7 Millionen Franken (rund 39 Millionen Euro). 

„Es ist unbestritten, dass der Kläger dem Beklagten ab 2001 diverse Darlehen gewährte und sich die Darlehensschuld des Beklagten auf CHF 41 774 236,65 per 31. Dezember 2014 beläuft“, stellte das Gericht in seinem Urteil fest. Die Rückzahlung sei wegen der fehlenden Kündigung aber nicht fällig, heißt es in dem Urteil.

Unabhängig von diesem Verfahren werde Cleven seine Forderung auch in den kommenden Tagen in dem in Großbritannien gegen den früheren Tennisweltstar laufenden Insolvenzverfahren anmelden. 

Ist Boris Becker pleite?

Becker war von einem Konkursgericht in London wegen unbeglichener Schulden bei einer britischen Privatbank für zahlungsunfähig erklärt worden. Sein Anwalt hatte vor Gericht erklärt, es gebe ausreichend Beweise dafür, dass der dreimalige Wimbledon-Sieger die Verbindlichkeiten bald begleichen könne. Der "Süddeutschen Zeitung" sagte Becker Ende Juni, er sei "weder zahlungsunfähig noch pleite".

AFP/dpa

Streit um Darlehensrückzahlung: Becker vor Gericht erfolgreich

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