Keine Werbung mit ihrem Namen

Beyoncé geht gegen Bar und Brauerei vor

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Beyonce.

US-Sängerin Beyoncé hat eine Bar und eine Brauerei in New York durch rechtliche Schritte davon abgehalten, mit ihrem Namen oder einem Zitat von ihr zu werben.

New York - Beide kassierten eine Unterlassungserklärung von Beyoncés Anwälten und mussten daraufhin Projekte einstellen, die als Hommage an die 36-Jährige gedacht gewesen waren. Das bestätigten die Bar Leyenda und die Brauerei Lineup Brewing im Stadtteil Brooklyn der Deutschen Presse-Agentur.

Die Latino-Bar Leyenda wollte sich im Dezember zeitweise umgestalten und in ein Lokal mit dem Namen „Sleyenda“ verwandeln. Der Begriff ist ein Wortspiel auf „slay“, was wörtlich „töten“ oder „erschlagen“ bedeutet. Umgangssprachlich werden damit aber auch herausragende Leistungen beschrieben; Beyoncé nutzt den Begriff auch in ihrem Hit „Formation“. Die Leyenda-Inhaber zeigten sich laut einem Bericht der Website „Eater“ enttäuscht, dass Beyoncé von der als „Hommage an starke Frauen“ gedachten Aktion offensichtlich nicht viel gehalten habe. Stattdessen werden in der Bar nun andere weibliche Musikerinnen wie Gwen Stefani und Katy Perry gewürdigt.

Die Brauerei Lineup Brewing hatte Anfang Dezember unterdessen mit einer neuen Pilssorte mit dem Namen „Bieryoncé“ geworben. Das sei aber mehr als Witz über deutsche Biere gedacht gewesen, sagte Inhaberin Katerina Martinze der dpa am Donnerstag. „Es war nur ein witziges Wortspiel zu ihren Ehren und allem, was sie für die Stärkung von Frauen getan hat.“ Biere würden nach einer Menge Dinge benannt und niemand habe bei dem Namen gedacht, dass die Sängerin das Bier unterstütze oder vermarkte.

dpa

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