Morgestraich!

Basler Fasnacht beginnt mit Laternen und Trommlern

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Narren beim "Morgestraich" in den Gassen Basels. Foto: Patrick Seeger

Zehntausende sind in der Nacht zu Montag in der Basler Innenstadt auf den Beinen. Wenn die Kirchturmuhren um 04.00 Uhr zur vollen Stunde schlagen, geht's los: Die 72 Stunden der Fasnacht haben begonnen.

Basel (dpa) - "Morgestraich! Vorwärts, marsch!" - mit diesem Aufruf hat in der völlig dunklen Innenstadt von Basel am Montag um punkt 04.00 Uhr die dreitägige "Fasnacht" begonnen. Tausende Trommler, Piccolospieler und Laternenträger zogen vor zehntausenden Zuschauern am Morgen durch die Gassen der Innenstadt.

Der Auftakt endet traditionell bei Sonnenaufgang mit Mehlsuppe sowie Zwiebel- und Käsekuchen, dem Dreigestirn der Basler Fasnacht.

Am Nachmittag stand der erste von zahlreichen Umzügen mit Motivwagen auf dem Programm. Wie beim Karneval am Rhein rechneten Kenner mit zahlreichen Spitzen gegen US-Präsident Donald Trump. Die Fasnacht endet exakt 72 Stunden nach dem Morgenstraich am Donnerstag um 04.00 Uhr. Die Stadt erwartet bis zu 200 000 Besucher.

Die Basler Fasnacht liegt genau 40 Tage vor Ostern. 40 Tage lang ist die traditionelle Fastenzeit vor dem Osterfest. Die katholische Kirche hatte allerdings später verfügt, dass an Sonntagen nicht gefastet werden müsse. Die Tage wurden aber dazu addiert, so dass zwischen Aschermittwoch und Ostern heute 46 Tage liegen. Die evangelischen Basler hielten aber an dem "alten" Kalender fest.

Fasnachts-Comité

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