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Die Trauer um US-Komikerin Joan Rivers ist groß.

Pfusch bei OP

Arzt tritt nach Tod von Joan Rivers zurück

New York - Der Arzt, unter dessen Obhut die US-Komikerin Joan Rivers (81) einen Herzstillstand erlitt, hat seinen Job nach Vorwürfen an den Nagel gehängt.

Ihm wird vorgeworfen, eine in der Klinik nicht zugelassene Hals-, Nasen-, Ohrenspezialistin zur Begutachtung von Rivers' Stimmbändern hinzugezogen zu haben, während er selbst deren Magen mit einer Sonde untersuchte. Während des Eingriffs unter Narkose hörte sie plötzlich auf zu atmen. Sie starb eine Woche später, ohne das Bewusstsein wieder erlangt zu haben. Die Hintergründe werden derzeit von mehreren Behörden untersucht.

Der Gastroenterologe habe seinen Posten als Direktor und Arzt einer New Yorker Spezialklinik aufgegeben, schrieb die „New York Times“ am Samstag. In anderen US-Medien hieß es, der Mediziner sei entlassen worden. Die Film- und Fernsehgröße hatte sich aus Sorge über ihre zunehmend raue Stimme sowie Halsbeschwerden an die Klinik gewandt, berichtete die Zeitung unter Berufung auf Freunde.

dpa

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