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FIFA 22: Next-Gen-Features wird es für PC-Spieler wieder nicht geben

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Von: Ömer Kayali

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PC-Spieler werden beim neuen „FIFA 22“ von EA wieder mal enttäuscht.

Der Release von „FIFA 22“* steht bald bevor. Es ist der zweite Teil der Reihe, der für die neuen Konsolen PlayStation 5 und Xbox Series X/S erscheint. Dank der leistungsstarken Hardware können die Entwickler wieder diverse Verbesserungen einführen. Vorbestellungen für „FIFA 22“ sind ab jetzt möglich. Nachdem im letzten Jahr PC-Spieler bei „FIFA 21“ bei den Next-Gen-Features außen vor gelassen wurden, wiederholt sich das bei „FIFA 22“ erneut. Wer das Spiel am Computer spielen möchte, wird lediglich eine Fassung erhalten, welche den PS4- und Xbox-One-Versionen entspricht.

„FIFA 22“: Welche Next-Gen-Features wird das Spiel bieten?

Die diesjährige Version des jährlichen virtuellen Kicks wurde vor wenigen Tagen enthüllt. EA stellte vor allem „HyperMotion“ als neues Feature für „FIFA 22“ vor. Dabei handelt es sich um eine Art von Motion Capture, die maschinelles Lernen nutzt, um realistischere Animationen darzustellen, die in Echtzeit berechnet werden. Das Feature wird jedoch nur auf PS5 und Xbox Series X/S. Interessanterweise werden PC-Spieler aber über Stadia die Next-Gen-Version spielen können. Dass EA bei „FIFA 22“ so vorgeht, hat allerdings einen durchaus nachvollziehbaren Grund.

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„FIFA 22“: Die meisten PC-Spieler haben kein High-End-Gerät

Die „FIFA“-Reihe zählt zu den Spielen, welche die sogenannten „Casual-Gamer“ ansprechen. Das sind Leute, die hin und wieder gerne eine Runde spielen, aber sich dafür keine High-End-PCs für mehrere Tausend Euro zulegen. „Als wir uns überlegt haben, auf welcher Generation das PC-Spiel laufen soll, haben wir uns unsere Fans angeschaut und welche Möglichkeiten sie mit der Hardware haben, die sie besitzen“, erklärte Executive Producer Aaron McHardy bereits im vergangenen November gegenüber Eurogamer und begründete damit die Entscheidung, „FIFA 21“ ohne Next-Gen-Features auf den Markt zu bringen. Die PCs vieler Spieler seien durchschnittlich nicht leistungsstark genug, um die Spiele reibungslos spielen zu können. Um nicht viele Leute im Regen stehen zu lassen, habe man sich für die Last-Gen-Version auf dem PC entschieden.

Eigentlich bieten Spiele an PCs die Möglichkeit, die Einstellungen so weit herunterzuschrauben, dass es mit der vorhandenen Hardware spielbar ist. Das ist jedoch nicht möglich, wenn bereits die grundliegende Mechanik des Titels die Rechenleistung des Computers übersteigt. Zwar ist diese Erklärung verständlich, dennoch sind viele PC-Spieler über „FIFA 22“ enttäuscht. Es bleibt aber abzuwarten, ob das beworbene „HyperMotion“-Feature tatsächlich eine große Neuerung sein wird, oder ob es sich nur um einen aufgebauschten Begriff für EAs Marketing handelt. (ök) *tz.de und ingame.de sind ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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