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Mannheim: Bis 2040 – in der Quadratestadt fehlen 17.000 neue Wohnungen

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Von: Peter Kiefer

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Mannheim - Die Quadratestadt wächst und wächst. Der Immobilienmarkt ist angespannt. Laut einer Prognose braucht Mannheim bis 2040 rund 17.000 neue Wohnungen:

Die Lage auf dem Immobilienmarkt in Deutschland wird immer angespannter – auch in einer Studentenstadt wie Mannheim. Bezahlbarer Wohnraum wird immer mehr zur Mangelware. Laut einer aktuellen Wohnungsnachfrageprognose braucht es in der Quadratestadt bis zum Jahr 2040 rund 17.000 neue Wohnungen. Ein ambitioniertes Vorhaben.

StadtMannheim (Baden-Württemberg)
Einwohnerzahl309.721 (Stand: 31. Dezember 2020)
Fläche144,97 km²
OberbürgermeisterDr. Peter Kurz (SPD)

Mannheim: Quadratestadt wächst seit Jahren – auch in Zukunft

In deutschen Großstädten wie Mannheim ist die Nachfrage nach Wohnraum bekanntlich sehr groß. Im letzten Runden Tisch Wohnen wurden nun die ersten Ergebnisse der neuen Wohnungsnachfrageprognose vorgestellt. Diese besagt, dass es in Mannheim bis 2040 einen voraussichtlichen Neubaubedarf von 17.000 Wohnungen geben wird.

„Mannheim ist attraktiv. Unsere Stadt wächst seit Jahren und die Prognosen zeigen, dass sich diese Entwicklung fortsetzen wird. Somit haben wir unweigerlich auch einen höheren Bedarf an Wohnungen jeglicher Art. Viele Menschen merken das konkret an den steigenden Mietpreisen.“, erklärt Wohnungsbürgermeister Ralf Eisenhauer.

Bis zum Jahr 2040 werden laut Prognose rund 17.000 neue Wohnungen benötigt. (Symbolfoto)
Bis zum Jahr 2040 werden in Mannheim laut Prognose rund 17.000 neue Wohnungen benötigt. (Symbolfoto) © MANNHEIM24/Peter Kiefer

Wohnungsmarkt in Mannheim: „Bezahlbares Wohnen ist zentrale soziale Frage“

Bezahlbares Wohnen sei eine zentrale soziale Frage, die man als Stadt konsequent angehen müsse, so der Baubürgermeister: „Deshalb müssen wir unsere bestehenden Planungen und Programme prüfen und weiterentwickeln. Wir haben bisher ein Potenzial von etwa 7.700 Wohnungen erkannt, welches wir nutzen wollen.“

Die Planung und Entwicklung stelle dabei eine große Aufgabe dar, denn zugleich müsse man „zusätzliche Potenziale finden und entwickeln, um den Gesamtbedarf decken zu können“, weiß Eisenhauer. 

Mannheim: Gemeinderat will neues Handlungskonzept Wohnen beschließen

Mit der Neuerstellung der Wohnungsnachfrageprognose ist die empirica AG – Forschung und Beratung beauftragt. In den nächsten Monaten werden die Ergebnisse weiter vertieft. Darauf aufbauend sollen Ziele und Instrumente für den Wohnungsbau in den kommenden Jahren entwickelt werden.

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Ende dieses Jahres soll der Gemeinderat das neue Handlungskonzept Wohnen beschließen. Begleitet wird die Erstellung durch den Runden Tisch Wohnen. Hierfür kommen Akteure aus Wirtschaft, Gesellschaft und Politik zusammen. (PM/pek)

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