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Uniklinikum Mannheim: Schärfere Konzepte – Corona-Lage immer dramatischer

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Von: Peter Kiefer

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Das Gelände des Universitätsklinikums Mannheim aus der Vogelperspektive.
Das Gelände des Universitätsklinikums Mannheim aus der Vogelperspektive. © MANNHEIM24/Peter Kiefer

Mannheim – Die brisante Corona-Situation lässt auch im Uniklinikum die Alarmglocken läuten. Jetzt greifen neue Sicherheitskonzepte. Was das für Personal und Patienten bedeutet:

Die rasant steigenden Corona-Fallzahlen auch in Mannheim. Jetzt reagiert das Universitätsklinikum proaktiv auf die aktuelle Lage und passt seine Sicherheitskonzepte wegen der explodierenden Inzidenzen seit vergangener Woche an. „Mittlerweile haben wir fast zwei Jahre Erfahrung mit dem Corona-Virus, daher müssen wir nicht auf die sicherlich erforderlichen Beschlüsse der Politik warten, sondern haben schon seit vergangenem Mittwoch unser Vorgehen und Sicherheitskonzept an die aktuelle Lage angepasst“, erklärt Professor Dr. med. Hans-Jürgen Hennes, Ärztlicher Direktor und Geschäftsführer des Uniklinikums Mannheim.

So hat die Task Force Corona der UMM bereits seit vergangener Woche die Maßnahmen zur Bewältigung der Corona-Lage „den aktuellen Anforderungen systematisch angepasst,“ so Hennes weiter. Neben den beiden Geschäftsführern Freddy Bergmann und Professor Hennes gehören auch Professor Dr. med. Alexandra Heininger, Leiterin der UMM-Krankenhaushygiene, sowie Vertreter aller Klinikbereiche zur Task Force.

StadtMannheim
BundeslandBaden-Württemberg
Einwohnerzahl310.658 (Stand: 31. Dez. 2019)
Fläche144,96 km²
OberbürgermeisterDr. Peter Kurz (SPD)

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Uniklinikum Mannheim: Maskenpflicht, Versammlungsverbot – das gilt für Patienten und Personal

Neben der tagesaktuellen Beobachtung und Steuerung der Belegungen der Intensiv- und Normalstationen, einschließlich der Personalplanung, ergreift die UMM weitere Maßnahmen zur Verhinderung des Viruseintrags. Letztere umfassen trotz einer weitreichenden 2-fach-Impfung der Mitarbeitenden zusätzliche arbeitstägliche Schnelltests, Impfangebote (Grippe, Corona und Boostern) sowie die Vermeidung von Kontakten innerhalb der UMM.

Das Uniklinikum Mannheim passt sein Sicherheitskonzept aufgrund der verschärften Corona-Situation an.
Das Uniklinikum Mannheim passt sein Sicherheitskonzept aufgrund der verschärften Corona-Situation an. © MANNHEIM24/Peter Kiefer

Heißt: Versammlungsverbote, Abstandsgebote mit einer lückenlosen Umsetzung der bestehenden Maskenpflicht (durchgehend Mund-Nasen-Schutz; FFP2 in allen Bereichen, in denen sich Patienten aufhalten), strikten Hygieneregeln und nicht zuletzt Home-Office-Angeboten für alle nicht-klinischen Bereiche. „Die Sicherheit unserer Patienten und Mitarbeitenden steht für uns an erster Stelle, weshalb wir auch unser integriertes Risiko-Management – besonders das klinische Risikomanagement – in diesem Jahr nochmals erweitert und ausgebaut haben“, so Bergmann.

Insofern sieht die UMM sich im Augenblick gewappnet, um den großen Anforderungen entgegenzutreten. Patienten, Angehörige und Besucher werden um Verständnis gebeten, dass es Einschränkungen und Wartezeiten beim Betreten des UMM-Campus geben könnte. Es ist ein Besucher pro Patient und Tag für eine Stunde erlaubt. (PM/pek)

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