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Städtetagspräsident Kurz: Ohne Trendwende harter Lockdown in Baden-Württemberg nötig

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Die Stadt Stuttgart sagt den Weihnachtsmarkt ab.
Die Stadt Stuttgart sagte bereits den Weihnachtsmarkt ab. Droht bald der vollständige Lockdown in Baden-Württemberg? © Sebastian Gollnow/dpa

Peter Kurz, Präsident des Städtetags in Baden-Württemberg, sieht das Land an einem Punkt angelangt, an dem „weitere kleine Schritte keinen Sinn mehr machen“. Er hält einen Lockdown für nahezu unausweichlich.

Mannheim (dpa/lsw) - Der Präsident des Städtetages Baden-Württemberg, Mannheims Oberbürgermeister Peter Kurz (SPD), hält einen harten Lockdown für nötig, wenn sich die Corona-Lage in den kommenden Tagen weiter verschärft. «Wir sind an einem Punkt, an dem weitere kleine Schritte keinen Sinn mehr machen», sagte Kurz dem «Mannheimer Morgen» (Mittwochausgabe). «Entweder wir sehen jetzt eine Trendwende, oder es bleibt keine andere Wahl mehr, als das öffentliche Leben wieder weitgehend herunterzufahren.» Bis auf Schulen und Kitas müsse man «alle Bereiche massiv herunterfahren».

Der Lockdown müsse aber «verbunden werden mit der Perspektive, dass es so etwas nie wieder geben wird», sagte Kurz. «Und das bedeutet: allgemeine Impfpflicht. Anders könnte man es der geimpften Mehrheit nicht mehr erklären.»

Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) hatte am Dienstag Verschärfungen der Corona-Regeln in den kommenden Tagen in Aussicht gestellt. Man werde «ziemlich sicher» regeln, dass Fußballspiele und Sportgroßveranstaltungen nur ohne Publikum stattfinden können. Diskotheken und Clubs sollen schließen. Die Abgabe von Alkohol im öffentlichen Raum soll verboten werden, sofern sich die Lage auf den Intensivstationen nicht bessert.

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