Rheinschwimmer in Mannheim

Erschöpft und dennoch Enthusiasmus

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Bürgermeisterin Felicitas Kubala empfängt den "Rheinschwimmer". 

Nach 88 Kilometern im Rhein sichtlich erschöpft, aber glücklich, ist ‚Rheinschwimmer‘ Professor Dr. Andreas Fath am Stephanienufer in Mannheim an Land gegangen.

Begrüßt wurde er nach seiner längsten Etappe von Umwelt-Bürgermeisterin Felicitas Kubala.

Hier entsteigt Prof. Dr. Andreas Fath nach einer Strecke von 88 Kilometern dem Rhein.

„Sauberes Wasser ist für mich ein ganz besonders wichtiges Thema“, betonte Kubala, als Fath nach kurzem Durchatmen seine Badekappe und Schwimmbrille abgelegt hatte. „Daher unterstütze ich Ihre Aktion ‚Rheines Wasser‘ sehr gerne.“ Kubala übergab laut Pressemitteilung der Stadt eine Informationsbroschüre des städtischen Eigenbetriebs Stadtentwässerung und fachsimpelte mit dem Chemie-Professor über die Wasserqualität des Rheins und die neue Aktivkohle-Reinigungsstufe in der Mannheimer Kläranlage, die sogar Reste von Medikamenten und Hormonen aus dem Abwasser filtern kann.

Fath musste am Sonntag seine Etappe von Kehl nach Karlsruhe wegen Hochwassers vorzeitig an der Staustufe Iffezheim abbrechen. Von dort machte er sich dann auf die 88 Rheinkilometer nach Mannheim. „Eigentlich hatten wir die längste Etappe von Mannheim nach Mainz geplant – rund 76 Kilometer“, sagte Fath. „Jetzt habe ich die längste Strecke schon hinter mir.“

In seiner Geburtsstadt Speyer hatte Fath einen Zwischenstopp eingelegt, bevor er um kurz nach 19 Uhr in Mannheim von seinem Team und zahlreichen Besuchern mit großem Applaus begrüßt wurde.

Am 28. Juli ist der gebürtige Speyrer an der Quelle des Rheins im Schweizer Tomasee gestartet. Auf seiner 1.231 Kilometer langen Schwimmstrecke bis zur Mündung des Stroms bei Hoek van Holland will der Chemieprofessor das Bewusstsein für die Kostbarkeit der Ressource Wasser und für einen effektiven Gewässerschutz stärken.

pm/kb

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