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„Tattos bis 14 Uhr“: Kurioser Zettel aus Mannheim geht viral

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Von: Sarah Isele

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Mannheim - Für Lacher im Netz sorgt jetzt der Verfasser einer Notiz. Auf einem kleinen Fresszettel macht er ein kurioses Angebot:

Tattoos lässt man sich im Normal- und Bestfall in einem professionellen Tattoo-Studio von einem dazu ausgebildeten Tätowierer stechen. Diese einfache – und bekannte – Regel sollte hauptsächlich aus Gründen der Hygiene und Sicherheit befolgt werden, denn nur so kann ein optimales Ergebnis erzielt werden. Einem Zettel in Mannheim zufolge scheint jemand diese Regel nicht zu befolgen.

Kurioser Mannheimer Zettel sorgt für Lacher im Netz

Die Instagram-Seite „Notes of Germany“ postet Fotos von öffentlichen Notizen und Botschaften aus ganz Deutschland. Vor einigen Tagen lädt die Seite einen Zettel aus Mannheim hoch, der die Abonnenten verblüfft und zum Lachen bringt. Die Schrift auf diesem Anschlag erscheint krakelig und kindlich. Es wurde mit Washi Tape, einem Klebeband aus Papier mit Muster darauf, an eine Straßenlaterne befestigt.

Die Botschaft des Zettels lässt aufgrund der Handschrift doppelt schmunzeln: „Neudorfstr. Hausnr. (wurde zensiert) kostenlose Tattos bis 14:00 Uhr“. Da die Handschrift auf dem Aufruf sehr ungelenk wirkt und so, als wäre dies von einem Grundschüler mit einem Filzstift geschrieben worden, kommentiert ein Instagram-Nutzer das Ganze mit „Weil ab 14 Uhr müssen die Hausaufgaben gemacht werden“. Vor einiger Zeit gab es bereits einen anderen kuriosen Zettel an einer Mannheimer Haustür.

Zettel in Mannheim bietet kostenlose Tattoos bis 14 Uhr an und erntet Lacher im Netz

Es bemerkt jedoch nicht nur dieser eine Nutzer der Plattform die ungeschickte Handschrift auf dem Zettel. Weitere kommentieren ebenfalls mit „Hoffentlich nur Klebetattoos bei der Handschrift“ und ein weiterer Nutzer bringt den Spaß weiter auf die Spitze, indem er unter den Beitrag schreibt „Am besten Schriftzüge“. Auch stellt ein Nutzer die Vermutung auf, dass dieser Zettel bereits mit der Tattoonadel geschrieben wurde.

Weitere Kommentare lassen durchblicken, dass die Nutzer diesem Angebot eher kritisch gegenüber stehen. Worte wie „Mit einer Rasierklinge und Tintenpatronen“ und „Wundert mich nicht, bei manchen Sofa-Tattoos“ wird hier auf die bekannten selbstgemachten und zu Hause auf einem fusseligen Teppich gestochenen Tattoos angespielt, die in den sozialen Medien gerne die Runde machen. Eine weitere schöne Notiz übrigens ist die eines Mannheimers, der sich über „Stöhnen und Jammern“ beschwert.

Skurrile Mannheimer Botschaft löst gemischte Gefühle aus

Neben den Spekulationen zum Alter des Tattoowierers schreiben auch einige Nutzer voller Ekel, dass sie lieber auf diesen Service verzichten möchten. Oder antworten ironisch „Bin dabei“, „No risk – No fun“ und „Nichts wie hin“, um ihr Amüsement zu diesem Zettel zum Ausdruck zu bringen.

Doch auch mit dem Ganzen in der Kommentarspalte des Posts sollte dennoch immer bedacht werden, dass es gefährlich ist, auf solche Angebote einzugehen. Wer ein Tattoo möchte, sollte zu einem professionellen Tätowierer in einem Studio gehen und sich dort auch ausgiebig beraten lassen.

„Notes of Germany“: Die Instagram-Seite mit den lustigsten und interessantesten Botschaften

Die Instagram-Seite „Notes of Germany“ hat inzwischen mehr als 70.000 Follower. Sie ist ein Ableger der Seite „Notes of Berlin“, welche sich auf Notizen aus der Hauptstadt Deutschlands fokussiert.

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„Notes of Germany“ bezeichnet sich selbst als „Gesellschafts- und Kultur-Website“. Von außergewöhnlichen Suchmeldungen über herzergreifende Appelle an die Menschheit – die Instagram-Seite bietet eine Plattform für Botschaften jeglicher Art. Aufmerksame Nutzer können ihre entdeckte Notiz per E-Mail an notes@notesofgermany.com senden. (rah)

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