Ursachenforschung verzögert sich

Staatsanwalt: Ermittlungen nach Zugunglück dauern Monate!

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Ratlosigkeit bei Rettern und Ermittlungsbehörden gleichermaßen.

Erst in ein paar Monaten ist mit einem Ergebnis der Ermittlungen zum Zugunglück am Mannheimer Hauptbahnhof zu rechnen. Diese überraschende Einschätzung gab jetzt die Staatsanwaltschaft ab.

Der dramatische Zugunglück rund 200 Meter vorm Hauptbahnhof am 1. August mit 35 Verletzten. Ein Güterzug hatte einen Eurocity mit 250 Passagieren gerammt, zwei Waggons waren umgekippt (MANNHEIM24 berichtete).

Auch Tage danach ist die Ursache für die Katastrophe noch immer unklar. Schlimmer noch: Die Ermittlungen werden Monate dauern!

Wie ein Sprecher der Staatsanwaltschaft der Nachrichtenagentur dpa sagte, ermittle man wegen fahrlässiger Körperverletzung. Zudem werde geprüft, ob eine Pflichtverletzung von einer oder mehrerer Personen vorliege.

Die Behörde stellt sich auf monatelange Ermittlungen ein. Neben der Vernehmung von Zeugen werde es vor allem auf ein Gutachten zum Unfallhergang vom Eisenbahn-Bundesamt ankommen.

Bleibt zu hoffen, dass Ermittlungen und Ursachenforschung wider Erwarten zu einem Ergebnis führen – die Verletzten hätten eine Erklärung für ihre Schmerzen und ihr Trauma verdient!

dpa/pek

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