Mehr als 100 Exponate warten auf Erkundung

MUMIEN – Geheimnisse des Lebens: Nur noch bis zum 31. März 2019 in den rem!

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Nur noch bis zum 31. März: über 100 Exponate, mehr als 50 Mensch- und Tiermumien sowie neue wissenschaftliche Erkenntnisse.

Mannheim - Nur noch bis zum 31. März präsentieren die Reiss-Engelhorn-Museen die sensationelle Ausstellung „MUMIEN – Geheimnisse des Lebens“, bei der Du faszinierenden Mumienfunden aus aller Welt begegnest.

Gut zehn Jahre nach der ersten großen Mumien-Schau in Mannheim erzählen die Reiss-Engelhorn- Museen ihre Geschichte anhand neuer Forschungsergebnisse nun mit neuen spannenden Einzelheiten.

Zwei Mumien, zwei Stellungen: Warum dies bei der Mumifizierung wichtig ist. 

Inszenierte Laborbereiche und CT-Animationen bieten in der Ausstellung „MUMIEN – Geheimnisse des Lebens“ interessante Einblicke in die Methodenwelt moderner Mumienforschung.

Da Mumien wertvolle und außergewöhnliche Archive des Lebens sind, liegt ein besonderer Fokus der Präsentation auf dem Thema Mumienforschung.

Über 100 Exponate und mehr als 50 Mensch- und Tiermumien

Die Präsentation vereint über 100 Exponate, darunter mehr als 50 mensch- und Tiermumien. Die Besucher begeben sich auf eine Reise durch verschiedene Natur- und Kulturräume. Eine große Karte mit Fundorten demonstriert eindrucksvoll, dass Mumifizierung ein weltweites Phänomen ist. Vom alten Ägypten über Asien, Ozeanien und Südamerika bis nach Europa – die

Besucher lernen unterschiedliche Mumifizierungspraktiken

und die diesen zugrunde liegenden, meist religiös motivierten Geisteshaltungen kennen.

Die Technik der Mumifizierung fasziniert Groß und Klein.

Die Körpererhaltung über den Tod hinaus ist auch heute noch Wunsch einiger Menschen sowie ein wichtiger Aspekt in der medizinischen Forschung und Ausbildung. Mumien und Mumifizierungen sind aber nicht nur der Versuch, einen Verstorbenen für die Ewigkeit zu bewahren. Sie sind oft auch das Resultat natürlicher Prozesse: Im trockenen, heißen Wüstensand, im ewigen Eis, in Mooren, auf trockenen Dachböden oder in Kellern können Körper sich in Mumien verwandeln.

Mumien als Archive des Lebens

Mumien brechen aus dem natürlichen Stoffkreislauf aus. Sie sind außergewöhnliche Archive des Lebens und öffnen ein einzigartiges Fenster in die Vergangenheit. Mit neuesten Methoden entlocken die Wissenschaftler des German Mummy Projects ihnen ihre Geheimnisse. Das Team der Reiss-Engelhorn-Museen arbeitet dabei weltweit mit Experten unterschiedlicher Fachrichtungen zusammen.

Die Mumie ‚M2‘: eine Frau in Rückenlage mit gekreuzten Oberschenkeln.

Alle Untersuchungen werden so schonend wie möglich durchgeführt. Dank der Datengewinnung mit neuesten Computertomographen und Laboranalysen gewinnen die Wissenschaftler ein immer differenziertes Bild einzelner Mumienfunde. So konnten in den vergangenen Jahren viele spannende Rätsel gelöst oder neu aufgeworfen werden.

Auf der Suche nach Geschlecht, Alter, Größe, Herkunft, Krankheiten, Ernährungsweise und Todesursache erleben die Forscher immer wieder Überraschungen. Die Besucher erfahren beispielsweise, wie die Wissenschaftler einem Mord im alten Ägypten auf die Spur gekommen sind, was sich in einem prunkvollen Inka-Mumienbündel verbirgt und welche rätselhaften Gegenstände die Mumie einer Frau aus Peru in ihren geschlossenen Händen hält. Spannung vorprogrammiert. Darüber hinaus gibt es im ‚rem‘ viele weitere begeisternde Ausstellungen.

Weitere Ausstellungen in den rem

Die Reiss-Engelborn-Museen haben nämlich Einiges zu bieten. Ob „Mumien - Geheimnisse des Lebens“, „margiana - Ein Königreich der Bronzezeit in Turkmenistan“, „Ägypten - Land der Unsterblichkeit“ oder „Meisterstücke aus den Sammlungen“: Leicht kannst Du hier geisteserweiternde Blicke in die Vergangenheit mit erhellenden Erkenntnissen der Gegenwart verbinden.

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