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Das Zugunglück 200 Meter vor dem Mannheimer Hauptbahnhof. Hat der Lokführer des beteiligten Güterzuges einen Fehler gemacht?

Zugunglück in Mannheim

Hat der Lokführer nicht auf das Freigabesignal gewartet?

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Das Zugunglück in Mannheim könnte nach Informationen des Hessischen Rundfunks (HR) auf einen Fehler des Güterzug-Lokführers zurückzuführen sein. 

Der Sender HR-Info berichtete unter Berufung auf Bahn- und Ermittlerkreise, dem Unglück sei eine Zwangsbremsung des beteiligten Güterzugs vorausgegangen. Ohne eine Freigabe des Stellwerks abzuwarten, habe der Lokomotivführer demnach den Güterzug wieder in Bewegung gesetzt.

Diese Angabe wollte ein Sprecher des Eisenbahnbundesamtes weder bestätigen noch dementieren. Vertreter von Bahn und Bundespolizei erklärten, sie wüssten nichts von diesen Informationen. Die Staatsanwaltschaft hatte noch am Nachmittag erklärt, dass die Ermittlungen Monate dauern könnten (wir berichteten).

Der HR berichtete weiter, dass Informationen zufolge sämtliche Einrichtungen der Deutschen Bahn funktioniert hätten. Es war spekuliert worden, ob eine Weiche defekt war.

Mit geringem Tempo war der Güterzug eines privaten Anbieters am Freitagabend seitlich in den Eurocity-Zug gefahren, der auf dem Nebengleis ordnungsgemäß unterwegs gewesen sei. Bei dem Zugunglück kippten zwei Waggons des Eurocity 216 mit 110 Passagieren an Bord seitlich um. Insgesamt wurden 35 Menschen verletzt, vier von ihnen schwer (wir berichteten).

kb

 

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