Nach Hygieneskandal

Uniklinik muss Standard-Eingriffe herunterfahren

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Nach dem Hygieneskandal muss das Uniklinikum weiterhin Standard-Eingriffe kürzen. 

Mannheim - Auch noch vier Monate nach dem Hygieneskandal am Universitätsklinikum Mannheim, sind die Auswirkungen im täglichen Ablauf deutlich zu spüren...

Das „dunkle Kapitel“ des Mannheimer Unklinikums hinterlässt auch nach vier Monaten deutliche Spuren... 

Seitdem im Oktober 2014 Hygenemängel festgestellt wurden, musste das Uniklinikum unmittelbar nach dem großen Hygieneskandal sein OP-Programm deutlich kürzen.

Nun müssen auch Eingriffe wie Darmspiegelungen heruntergefahren werden!

„Bis in die zweite Februarhälfte könnten nur Notfälle mit Endoskopen behandelt werden“, teilte das Krankenhaus am Freitag mit. 

Grund dafür: Der zentralen Sterilgutversorgungs-Abteilung fehlt noch ein spezielles Reinigungs- und Desinfektionsgerät.

Mittlerweile hat sich die Zahl der klassischen Operationen jedoch weitgehend wieder normalisiert.

„An Werktagen zählt das Klinikum normalerweise 30 bis 40 Eingriffe mit Endoskopen“, sagt ein Sprecher. Für Notfälle gibt es ausreichend Kapazitäten. 

Derzeit wird die Infrastruktur zur Reinigung und Desinfektion der Endoskope verändert und neu aufgebaut.

dpa/nis 

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