Nicht schon wieder

Naidoo legt nach: „Deutschland kein freies Land“

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Xavier Naidoo (43) bekräftigt seine umstrittenen Thesen.

Mannheim – Kaum ist etwas Gras über die Sache gewachsen, bekräftigt Sänger Xavier Naidoo (43) seine Thesen, Deutschland sei kein freies Land. Er sei jedoch nicht rechtspopulistisch.

Zurückrudern sieht anders aus – und bereuen tut er auch nichts...

Rund fünf Monate sind seit Xavier Naidoos umstrittenen Auftritten am Tag der Deutschen Einheit vorm Berliner Bundeskanzleramt und unweit des Reichstages vergangen (MANNHEIM24 berichtete). 

Naidoo beim umstrittenen Auftritt vor „Reichsbürgern“ in Berlin.

Der ‚Sohn Mannheims‘ hatte bei der Demo „Sturm auf den Reichstag“ der rechtspopulistischen „Reichsbürger“ gesprochen, mit seinen Ansagen für Verwirrung und Entsetzen gesorgt!

Im Magazin „Stern“ bekräftigt der 43-Jährige jetzt seine Thesen zur angeblich fehlenden Souveränität Deutschlands.

Es gebe geheime Vereinbarungen zwischen den USA und der Bundesregierung, wonach die Amerikaner Deutschland überwachen dürften, so seine Behauptung: „Deutschland ist insoweit kein souveränes Land. Wir sind nicht frei.“ 

Die USA würden Deutschland nicht als Staat anerkennen. Bereits früher hatte der Sänger geäußert, er halte Deutschland für kein freies Land. 

Zum Vorwurf, rechtspopulistisch zu sein, sagte Naidoo dem „Stern“: „Mein Image war eh schon immer etwas verdreht. Man bezeichnete mich als homophob, als esoterischen Spinner und als religiösen Fanatiker. All das bin ich genauso wenig wie rechtspopulistisch.

Seinen Auftritt vor den „Reichsbürgern“ bereue er nicht: „Man kann es mir doch nicht verübeln, mich zu informieren.

>>>Naidoo nach Berlin-Reden: „Bin nicht rechtsradikal!“

>>>Pop-Akademie Mannheim „feuert“ Xavier Naidoo

dpa/pek

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