(K)ein Heim für Studenten

Dringend gesucht: Private Unterkünfte für Studierende 

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Gerade für internationale Studierende ist es oft schwierig eine Unterkunft zu finden (Symbolbild).

Mannheim - Rund 3.000 Wohnheim-Zimmer stehen etwa 5.000 Anfragen gegenüber. Dazu kommt der knappe Wohnraum und der große Wettbewerb – viele Studenten bleiben da auf der Strecke.

Für ein Semester ins Ausland – das ist nicht nur der Traum vieler Mannheimer Studenten, sondern auch der vieler Gaststudenten, die an die Universität der Quadratestadt kommen. 

Im kommenden Herbstsemester werden etwa 1.200 internationale Studierende in Mannheim erwartet. Damit sie sich – fern der Heimat – wohl fühlen und schnell in ihren neuen Alltag integriert werden, braucht es vor allem eines: eine Unterkunft. 

Das Studierendenwerk Mannheim bietet aktuell 3.200 Zimmer in 18 Wohnheimen an. Diese Zahl mag im ersten Moment beeindrucken, doch angesichts der 5.000 Anfragen, mit denen das Studierendenwerk auch dieses Jahr wieder rechnet, ist der Wohnungsmarkt extrem angespannt. 

Deshalb ermutigt die Universität jetzt auch private Vermieter, sich beim Studierendenwerk Mannheim zu melden, um internationalen Studierenden ab August oder September für mehrere Monate ein Zimmer anzubieten.

Schon für deutschsprachige Erstsemester erweist sich der Mannheimer Wohnungsmarkt oft als problematisch. Da sie vor Ort meist verschiedene Wohnungen besichtigen können, haben sie zumeist mehr Chancen. Studierende, die aus dem Ausland kommen, können in der Regel nicht vorher anreisen, um auf Wohnungssuche zu gehen. 

Wenn es schlecht läuft, haben die Studenten zu Studienbeginn noch keine Bleibe. Im Gegensatz zu den Studenten, die in Deutschland leben, können sie nicht notfalls noch pendeln, sondern müssen die ersten Wochen in Hotels oder Notunterkünften verbringen. 

Ich habe mich sehr über meine Zusage für ein Studium an der Universität Mannheim gefreut“, erzählt Can, Austauschstudent aus Istanbul. „Weniger schön war die zweimonatige Suche nach einem Zimmer“.

Schon heute wohnen über 1.000 Studierende aus aller Welt in Häusern des Studierendenwerks“, erklärt Dr. Jens Schröder, Geschäftsführer des Studierendenwerks Mannheim. „Gerade im August und September explodiert die Nachfrage jedoch“.

Universität Mannheim/mk

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