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Mannheim: Dreiste Betrugsmasche – bei dieser WhatsApp-Nachricht droht Gefahr

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Von: Katja Becher

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Mannheim - Aktuell verbreitet sich in der Region eine gefährliche Betrugsmasche über WhatsApp. Vor dieser Nachricht warnt die Polizei jetzt:

Eine Betrugsmasche über WhatsApp findet in der Region um Mannheim aktuell immer mehr Verbreitung. Erst am Dienstag (19. April) wurde ein 73-jähriger Mannheimer Opfer dieser Masche – und wurde dabei um mehrere Tausend Euro betrogen. Jetzt warnt die Polizei vor der betrügerischen WhatsApp-Nachricht und gibt Tipps, wie man sich im Fall der Fälle verhalten sollte:

StadtMannheim
BundeslandBaden-Württemberg
Bevölkerung309.370 (Eurostat 2019)

Mannheim: Familienvater durch WhatsApp-Masche um 7.000 Euro betrogen

Laut Mitteilung der Mannheimer Polizei erhielt der Mannheimer am Dienstag gegen 10:30 Uhr eine WhatsApp-Mitteilung, die angeblich seine Tochter geschickt haben soll. Darin befand sich der Hinweis auf eine „neue Handynummer“ der vermeintlichen Tochter sowie die Bitte um eine Überweisung von mehr als 3.000 Euro. Getäuscht durch den dreisten Betrug überwies der 73-jährige das Geld.

Mehrere Stunden später erhielt der Mann erneut eine Whatsapp-Nachricht seiner angeblichen Tochter, die erneut um eine Überweisung bat. Als der hilfsbereite Vater im Laufe des Abends erste Zweifel bekam und seine „echte“ Tochter unter ihrer bekannten Nummer erreichte, war es schon zu spät – und er hatte über 7.000 Euro an die Betrüger überwiesen. Zuletzt wurde auch vor einem Fake-Gewinnspiel über WhatsApp gewarnt, bei dem man angeblich Milka-Schokolade gewinnen kann.

Dreiste Betrugsmasche über WhatsApp – Polizei Mannheim bittet um Vorsicht

Laut Polizei stehe nach dem Betrug an dem 73-jährigen Mannheimer noch nicht fest, ob eine Rücküberweisung der Beträge noch möglich ist. Das Betrugsdezernat der Kripo Heidelberg hat nach dem Vorfall die Ermittlungen aufgenommen. In diesem Zusammenhang bitten die Ermittler wiederholt um Vorsicht und raten zu „Misstrauen, wenn WhatsApp-Nachrichten von angeblichen Familienangehörigen eintreffen und auf diese Art und Weise um Geld bitten.“

Wer auf solche Weise auf WhatsApp angeschrieben wird, sollte sich davon nicht unter Druck setzen lassen – und nicht darauf antworten. Die Polizei rät, zunächst persönlich über die bekannten Telefonnummern zu klären, ob es sich bei dem Absender tatsächlich um Familienangehörige handelt. „Niemals sollte man sich verleitet fühlen, vorschnell Geld auf ein unbekanntes Konto zu
überweisen.“ (kab/pol)

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