„Dringende Eingriffe sind sichergestellt“

Nach Wasserschaden: Normaler OP-Betrieb am Uniklinikum Mannheim

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Wasserschaden an der Uniklinik Mannheim

Mannheim - An der Uniklinik gibt es einen Wasserschaden. Es müssen bereits geplante Operationen verschoben werden. Mehr dazu:

  • Wasserschaden am Universitätsklinikum Mannheim
  • Einige OP-Termine müssen verschoben werden
  • Not-OPs werden weiterhin durchgeführt

Update vom 24. Januar: Operationen am Universitätsklinikum Mannheim finden ab Montag (27. Januar) wieder im vollen geplanten Umfang statt. Das bestätigt die Klinik am Freitag. Die zweite Aufbereitungseinheit für Medizinprodukte geht nach dem Wasserschaden wieder in Betrieb. Die vom Wasserschaden betroffene Aufbereitungseinheit wird am Freitag von den Aufsichtsbehörden begangen. Dabei haben das Regierungspräsidium Karlsruhe und das Gesundheitsamt Mannheim keine Beanstandungen und gaben die Einheit für den Betrieb frei. Zuvor hatte das Universitätsklinikum bereits alle Schritte zur Beseitigung des Wasserschadens eng mit den Aufsichtsbehörden abgestimmt.

Wasserschaden an der Uniklinik Mannheim – OPs verschoben

Erstmeldung vom 20. Januar: Wegen eines Wasserschadens nach einer Baumaßnahme hat das Universitätsklinikum Mannheim eine seiner beiden Aufbereitungseinheiten für Medizinprodukte vorübergehend geschlossen. Das berichtet die Uniklinik am Montag (20. Januar) in einer Mitteilung. Aktuell wird das OP-Besteck für das Universitätsklinikum in einer zweiten, räumlich getrennten Einheit aufbereitet, die von dem Wasserschaden nicht betroffen ist. Dort kann nicht so viel OP-Besteck bereitgestellt werden wie für alle geplanten Operationen benötigt wird. Daher werden einige nicht-dringliche Operationen verschoben. Patienten, deren Operationen später stattfinden, werden vom Universitätsklinikum direkt kontaktiert.Notfalloperationen und dringende Eingriffe sind jederzeit sichergestellt.

Mannheim: Wasserschaden an der Uniklinik – OPs verschoben

Das aktuelle Vorgehen wurde mit den Aufsichtsbehörden – dem Regierungspräsidium Karlsruhe und dem Gesundheitsamt Mannheim – detailliert abgestimmt. OP-Instrumente werden an der Universitätsklinik Mannheim von einem darauf spezialisierten Unternehmen gereinigt und sterilisiert. Die Aufbereitungseinheiten für Medizinprodukte sind nach DIN EN ISO 13485 zertifiziert. Diese anspruchsvolle Qualitätsmanagement-Norm zielt auf die Sicherheit von Medizinprodukten, die durch die Wirksamkeit der eingeführten Prozesse sichergestellt werden soll. Aufbereitungseinheiten für Medizinprodukte werden regelmäßig vom zuständigen Regierungspräsidium und Gesundheitsamt überprüft. Bei den letzten Routinebegehungen am Universitätsklinikum Mannheim gab es keine Beanstandungen.

pm/jol

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