Am Wallstadter Bahnhof

Rollator in zwei Teile gerissen: Seniorin (64) stirbt bei Unfall mit Straßenbahn

Mannheim-Wallstadt - Als eine 64-Jährige mit einem Rollator am Montagabend am Bahnhof die Gleise überqueren will, wird sie von einer Straßenbahn erfasst. Der Unfall endet tragisch:

  • Am Bahnhof in Mannheim-Wallstadt kommt es am Montag zu einem tödlichen Straßenbahnunfall.
  • Eine 64-Jährige mit Rollator will die Gleise überqueren und wird vom Zug erfasst
  • Die Polizei in Mannheim sucht Zeugen. 

Ein schrecklicher Unfall ereignet sich am Montagabend (4. Mai) am Bahnhof in Mannheim-Wallstadt. Das teilt die Polizei mit. Gegen 21:44 Uhr fährt eine Straßenbahn der Linie 5A aus Ladenburg kommend in Richtung Vogelstang. Wenige Meter vor dem Bahnhof Wallstadt kommt es am unbeschrankten Bahnübergang in der Tauberbischofsheimer Straße zum Unglück.

Mannheim-Wallstadt: Frau von Straßenbahn erfasst - tot

Dort erfasst die Straßenbahn eine 64-Jährige, die gerade mit einem Rollator am Übergang die Gleise überqueren will. Auch eine sofort eingeleitete Notbremsung kann den Zusammenstoß mit der älteren Frau nicht verhindern. Die 64-Jährige stirbt noch am Unfallort. Die Gehhilfe der Frau hat es bei dem Unfall in zwei Teile gerissen.

Der Rollator wird bei dem Unfall in zwei Teile gerissen. 

Der Straßenbahnfahrer (53) erleidet einen Schock. Laut unseren Informationen ist der Übergang an der Miltenberger Straße zwar unbeschrankt, aber durch eine Signalanlage gesichert.

Tödlicher Straßenbahn-Unfall am Bahnhof Walllstadt

Jetzt will die Polizei die genauen Hintergründe des Unfalls klären und hat einen Verkehrsunfallexperten eingeschaltet. Zeugen, die Angaben zum Unfallhergang machen können, sollen sich beim Verkehrsdienst Mannheim (☎ 0621/174-4222) melden. 

Mannheim: Immer wieder tödliche Bahnunfälle

Anfang März kommt es in Mannheim zu einem ähnlichen Unfall. Auch dieser endet tödlich. In der Relaisstraße will ein 81-Jähriger die Gleise überqueren, als er mit einer Straßenbahn zusammen stößt. Der ältere Mann wird zu Boden geschleudert und schwer am Kopf verletzt. Er stirbt wenig später in einer Mannheimer Klinik. 

Tödlich endet auch ein Unfall im November 2019 an der Haltestelle „Rheingoldplatz“ in Mannheim-Neckarau: Damals war eine 76-jährige Radfahrerin frontal gegen eine Straßenbahn gekracht. Die Frau erliegt im Krankenhaus ihren schweren Verletzungen.

An der Haltestelle „Mannheim-Luzenberg“ sterben Mitte März ein junge Frau und zwei kleine Kinder. Die junge Mutter (22) will mit ihren beiden Kindern (1, 4) die Gleise überqueren, als die drei von einem durchfahrenden Güterzug erfasst und tödlich verletzt werden. 

In Mannheim ist ein 18-Jähriger spät dran und will seine Bahn noch erwischen. Unachtsam rennt er über die Gleise und wird von einem heranfahrenden Straßenbahn frontal erwischt. Erst nach 15 Metern kommt die Straßenbahn zum Stehen.

pol/rmx

Rubriklistenbild: © MANNHEIM24/PR-Video/Priebe

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