Mit Affenzahn um den Wasserturm 

Raser liefern sich Autorennen durch die Stadt – mit diesem krassen Tempo 

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Zwei junge Raser liefern sich ein verbotenes und gefährliches Autorennen in der Mannheimer Innenstadt (Symbolbild).

Mannheim – Verkehrsrowdys, Proll-Rüpel, Poser und Raser. Immer wieder fallen Autofahrer durch nervige, waghalsige, aber auch gefährliche Fahrmanöver auf. So auch am Donnerstagabend: 

  • Zwei junge Raser liefern sich ein verbotenes und gefährliches Autorennen in der Mannheimer Innenstadt. 
  • Die Polizei kann die beiden Verkehrsrowdys in der Oststadt stellen. 
  • Ein anschließender Drogentest fällt bei einem der jungen Männer positiv aus. 

Trotz wiederholter Unfälle durch rasende Poser auf den Straßen rund um die Mannheimer Quadrate, spielen einige Unbelehrbare immer wieder mit ihrem eigenen und dem Leben Unbeteiligter. Am frühen Donnerstagmorgen (15. August) liefern sich zwei junge Raser im Alter von 20 und 22 Jahren in der Mannheimer Innenstadt ein illegales Autorennen

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Eine Polizeistreife beobachtet kurz nach vier Uhr einen BMW und einen Peugeot auf dem Friedrichsring in Höhe des Quadrats Q 7. Zunächst stehen beide nebeneinander bei Rotlicht an der Ampel - dabei lassen sie mehrfach den Motor ihrer Fahrzeuge aufheulen. Wenig überraschend geben die beiden Männer bei Grün Vollgas und rasen mit quietschenden Reifen los. Mit einem Affenzahn fegen die Raser am Wasserturm vorbei in die Linkskurve Richtung Augustaanlage in Mannheim.  

Mannheim: Polizei verfolgt Raser

Umgehend nehmen die Polizeibeamten die Verfolgung der beiden Raser auf. Eine nicht ungefährliche Angelegenheit, denn die jungen Rüpel rasen mit Tempo 120 auf der Mannheimer Prachtallee Richtung Planetarium Mannheim. 

Die Polizisten lassen sich jedoch nichts vormachen und können bereits beim Abbiegen in die Weberstraße zu den beiden Rasern aufschließen. Schließlich stellen die Beamten die Verkehrsrowdys in der Mühldorfer Straße und bringen beide Raser zum Anhalten. 

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Mannheim: Raser müssen sich nach Autorennen einem Drogentest unterziehen 

Eine erste Alkoholkontrolle fällt negativ aus, damit kann das verantwortungslose illegale Autorennen der Verkehrsrowdys nicht auf Trunkenheit am Steuer geschoben werden. Jedoch bemerken die aufmerksamen Polizisten beim 20-jährigen Peugeot-Raser deutliche Anzeichen für Drogenkonsum - zumeist reicht hierzu ein geschulter Blick in die Augen. 

Ein anschließender Drogentest bestätigt den Anfangsverdacht: Der junge Verkehrsrowdy hat Cannabis konsumiert. Um den Befund rechtlich abzusichern wird dem 20-Jährigen auch eine Blutprobe entnommen.

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Mannheim: Raser wird für mehrere Vergehen angeklagt 

Das illegale Autorennen wird nun ein juristisches Nachspiel haben: Gegen die beiden Raser wird wegen „verbotenen Kraftfahrzeugrennens“ ermittelt. Den 20-jährigen Verkehrsrowdy erwartet zudem eine Anzeige wegen Fahrens unter Drogeneinfluss. Außerdem sind die Führerscheine der jungen Männer einbehalten worden.

pol/esk 

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