Bilanz seit Mai 2015

Todesstrecke A6! Sieben Tote und Dutzende Schwerverletzte

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Der tödliche A6-Unfall am 9. Juni 2017. 

Mannheim/Viernheim – Viele haben längst ein mulmiges Gefühl, wenn sie auf der A6 im Bereich Sandhofen mit dem Auto unterwegs sind. Hier die alarmierende Bilanz der letzten beiden Jahre:

Es ist leider wieder passiert – ein tödlicher Unfall auf der A6 zwischen Autobahndreieck Viernheim und Anschlussstelle Mannheim-Sandhofen am 9. Juni...

Fotos von Massenkarambolage auf A6!

>>> Zwei Tote, 13 Verletzte! Horror-Crash auf A6

Bei Weitem nicht der erste Crash mit Toten und Verletzten! Und fast immer ist (mindestens) ein Lkw involviert oder sogar schuld.

Anlass genug, mal einen Blick in unser Archiv zu werfen

Die erschütternde Bilanz: Allein seit Mai 2015 starben auf dem wenige Kilometer langen A6-Teilabschnitt sieben Menschen! Dazu mussten Feuerwehren und Rettungsdiensten um Dutzende Leicht- und Schwerverletzte aus ihrem Wracks befreien.

Und das bereits, bevor die Dauerbaustelle (3,5 Jahre) rund um die Rheinbrücke (Theodor-Heuss-Brücke), die Viele für die Unfälle verantwortlich machen, im April 2017 akut wurde. Zur Erinnerung: Auf einer Länge von rund acht Kilometern werden dort hauptsächlich die Fahrbahndecke und Lärmschutzwände erneuert.

Kein Wunder, dass der aktuelle Unfall auch unsere Leser schockiert, betroffen und wütend macht:

Eine gute Bekannte ist vor zwei Jahren an derselben Stelle von einem Lastwagenfahrer totgefahren worden mitsamt ihrer Tochter, ich werde so wütend wenn ich das lese. Kann man nicht einfach auf den Verkehr achten anstatt die Füße hochzulegen oder aufs Handy zu schauen. Ich habe für sowas echt kein Verständnis mehr...“, schreibt Claudia R.
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Christina H.: „Ich frage mich, wie viele Menschen noch sterben müssen bis das endlich wieder zweispurig gemacht wird?!
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Alles nur wegen der Baustelle an der meist nur 2-3 Männer arbeiten – wenn überhaupt! Da kommt mir die Galle hoch! 4 Jahre soll die Baustelle gehen?! Hab Angst um mein Leben..... Und die LKW-Fahrer: Handy am Ohr, zu dicht auffahren, Zeitung lesen“, schimpft Anja F.
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Auch eine staatlich verordnete technische ‚Aufrüstung‘ der Brummis könnte viel bewirken – meint auch Petra M.: „Mein Beileid den Angehörigen! Wacht endlich auf und stattet die LKW mit automatischen Bremssystemen aus – es wird Zeit.
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Christiane A.: „Ich verstehe nicht, dass ausgerechnet LKW-Fahrer - die Profis auf den Straßen - trotz erhöhter Übersicht immer wieder wie eine Abrissbirne in Stauenden krachen?!
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Es liegt vielleicht auch weil die Leute keinen Warnblinker benutzen! Und dann kann so was schnell passieren!“, nimmt Tobias B. auch die Autofahrer in die Pflicht.
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Sascha W.: „Die einzelne Baustelle kann nichts für die Fehler der Fahrer. Aber in Summe gesehen hätten sich die Länder längst besser abstimmen müssen. Statt zu warten bis das eine Land fertig ist, um dann erneut eine Baustelle einzurichten, hätten sie auch genau so gut aufeinander zu bauen können, um die Bauzeit zu halbieren. Ich als Pendler fahre doch lieber 6 Monate lang durch 5 Kilometer Baustelle als 12 Monate durch jeweils 3 Kilometer.
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Und nicht nur Jessika Z. ruft nach einer Radarkontrolle: „Geschwindigkeitsbegrenzung und ein Blitzer würden auch schon helfen. Ich fahre diese Autobahn schon gar nicht mehr – da kracht es sehr oft und leider meist tödlich.
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Ich habe immer so ein ungutes Gefühl, wenn ich dort fahren muss“, Michael M.
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Lkw kracht in Stau-Ende! Zwei Tote und 14 Verletzte

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pek

Fotos: 19-Jähriger rast in Haltestelle 

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