In Abendakademie

Barock-Schloss ist Teil von Ausstellung

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Vernissage zur Ausstellung „Plätze in Deutschland 1950 und heute“ in der Mannheimer Abendakademie.

Mannheim-Innenstadt – Verschandelte Citys, misslungene Baupolitik – die Ausstellung „Plätze in Deutschland 1950 und heute“ in der Abendakademie zeigt spannende Gegenüberstellungen.

Tolle Aufnahmen von historischen Plätzen – und wie teils verschandelt sie heute aufgrund von Fehlplanungen und städtebaulichen Versäumnissen aussehen...

Große Vernissage der Ausstellung „Plätze in Deutschland 1950 u nd heute – Eine Gegenüberstellung” am Montagabend im Foyer der Abendakademie in U1.

Um Punkt 18 Uhr empfingen Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz (SPD) und Kurator Prof. Christoph Mäckler (Architekt des Frankfurter Opernturms) die interessierten Gäste.

Viele Plätze wurden zu reinen Verkehrsknotenpunkten ohne jegliche Aufenthaltsqualität. Auch Plätze, die den Krieg unbeschadet überstanden hatten, wurden nun Opfer einer rigiden Stadtplanung, die sich an den funktionalen Ansprüchen des Automobilverkehrs orientierte und die historischen Strukturen und Maßstäbe unberücksichtigt ließ“, erklärt Prof. Mäckler.

Ausstellung: Plätze in Deutschland 1950 und heute

Bis 10. April zeigt die Stadt Mannheim in Kooperation mit dem Deutschen Institut für Stadtbaukunst der TU Dortmund in Zusammenarbeit mit Dr. Rolf-E. Breuer die schwarz-weiß-Fotos.

Damals wie heute aus dem gleichen Winkel fotografiert.

In zehn Städten (Berlin, Stutgart, Köln, etc.) war die Ausstellung seit Juli 2013 bereits zu sehen. Nach Mannheim folgen noch Hannover, Hamburg, München, Dresden und Frankfurt/Main.

Besonderheit: In jeder ausstellenden Stadt kommt jeweils ein Foto-Paar hinzu!

Somit sind in der Mannheimer Abendakademie 22 Foto-Paare zu bestaunen.

Man fühlt sich beim Betrachten der Fotos der 50er Jahre wohler als bei den aktuellen! Das Diktat der Mobilität hatte die anderen Verkehrsarten zurückgedrängt – vor allem die Fußgänger“, so OB Kurz in seiner Rede.

Und er deutet auf die Fotos des Barockschlosses: „Interessant, die ürsprüngliche Konstruktion um unser Schloss zu sehen. Der Mittelbau sollte einst abgerissen werden – zum Glück ist dies nicht passiert.

Übrigens ist auch der Heidelberger Bismarckplatz ist zu sehen – 1958 und 2013. 

Öffnungszeiten der Ausstellung:

Montags bis freitags von 7:30 bis 22 Uhr, samstags 8:30 bis 20 Uhr und sonntags von 8:30 bis 18 Uhr.

Weitere Infos zur Ausstellung online unter www.stadtbaukunst.tu-dortmund.de.

pek

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