Die NPD verliert die Contenance

Oberbürgermeister Kurz gerät in Schusslinie der NPD

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Die NPD verliert auf ihrer Homepage die Contenance.

Mannheim - Die NPD, oder vermutlich der Funktionär Jan Jaschke, verliert aktuell auf der Homepage der Rechtsradikalen die Beherrschung: Vulgär, ordinär und alles andere als demokratisch. 

Vorab: Die Nazipartei NPD sieht die Mannheimer Al-Faruq Moschee als Brutstätte des Terrors.

Aktuell ist auf der NPD-Seite folgender Text zu lesen:

Aber, anstatt dass Oberbürgermeister Peter Kurz gehandelt hätte, wie es seine verdammte Pflicht gewesen wäre, hat er nur die Hände in den Schoß gelegt. Offenbar gefällt sich der Sozi in der Rolle des Islamistenflüsterers. Alles muss hübsch bunt und Multikulti sein; [...] Es ist zu hoffen, dass die ersten Opfer der Islamisten in Mannheim keine Bürger sind, sondern Politiker der Multikulti-Parteien wie SPD, Grüne und Linke. Sie können ruhig in ihrem Blut ersaufen“.

Funktionär Jan Jaschke schwadroniert zuvor über „abgeschlagene Köpfe“, „geile Stecher“ und „Misthaufen“. 

Wir stellen die Frage: Muss Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz (SPD) nun um Leib und Leben fürchten?

Er wird direkt angefeindet: OB Kurz hätte „nur die Hände in den Schoß gelegt„ und wird als „Islamistenflüsterer“ betitelt. 

Hier wird nicht nur der Tod von Menschen billigend in Kauf genommen, sondern auch auf primitivste Art und Weise propagiert.

Dieses Pamphlet ist ein Paradebeispiel dafür, wie die NPD auf komplexe Sachverhalte reagiert: nämlich mit vereinfachten und außer Rand und Band geratenen Losungen und Lösungen – Menschenverachtung und Billigung von Gewalt. 

Mit verantwortlich für die neuerliche Hetzschrift könnte der zunehmende Druck auf den mehrfach vorbestraften NPD-Mann Gemeinderat der Stadt, Christian Hehl sein.

tin

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