Über 1.000 Stellen unbesetzt

Gegen Personalnot: Geflüchtete sollen zu Lokführern ausgebildet werden!

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Flüchtlinge sollen in Baden-Württemberg zu Lokführern ausgebildet werden. (Symbolfoto)

Mannheim - Im Schienennahverkehr sind derzeit hunderte Stellen nicht besetzt. Doch der baden-württembergische Verkehrsminister hat eine Idee – Geflüchtete zu Lokführern ausbilden:

In Baden-Württemberg sind weit mehr als 1.000 Stellen im Personennahverkehr auf den Schienen nicht besetzt. Um gegen diese Personalnot vorzugehen, hat der baden-württembergische Verkehrsminister Winfried Hermann von den Grünen einen Vorschlag. 

In Zusammenarbeit mit der Bundesagentur für Arbeit sollen Geflüchtete  zu Lokführern ausgebildet werden. Nach 15 Monaten sollen sie in der Lage sein eine Lok oder eine S-Bahn zu führen. Voraussetzungen für den Job sind eine technische Vorbildung, ausreichende Deutschkenntnisse und eine geklärte Aufenthaltssituation. Neueste Studien haben allerdings gezeigt, dass die Integrationskurse, bei denen Deutschkenntnisse vermittelt werden sollen, ihr Ziel verfehlen und die Teilnehmenden ohne ausreichende Deutschkenntnisse die Kurse verlassen.

Das Konzept soll zunächst in den drei Regionen Stuttgart, Karlsruhe/Mannheim und Zollernalb/Hechingen erprobt werden. Pro Region sollen ab Mitte 2019 zunächst 15 Lokführer ausgebildet werden. Das Verkehrsministerium und die Bundesagentur für Arbeit beteiligen sich an den Kosten.

dpa/dh

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